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Here you will find information about current events, regrettable only in german.

17.9.2022, 18:00, Sinngewimmel, Refrath

KREISLERIANA - Literatur-Konzert mit Florian Noack (Klavier) und Andreas Durban (Lesung)

17.9.2022, 18:00, Sinngewimmel, Refrath

10.9.2022, Florhof Zürich, „Leuchtturm Schumann“ - Podiumsdiskussion im Rahmen der Robert und Clara Schumann gewidmeten „Klangwelle Schumann“ des StradivariFEST in der Saison 2022/23

10.9.2022, Florihof Zürich, „Leuchtturm Schumann“

2. Session (von insgesamt 4) der Podiumsdiskussion mit jeweils vorangestelltem Kurzvortrag. Die 2.Session unter dem Titel „ Clara Wieck / Clara Schumann | "Partnerin, Mutter, Pianistin, Komponistin, Supporterin" wurde mit einem Vortrag von Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht, Clara Schumann-Biographin und stellvertretende Vorsitzende der RSG Düsseldorf (Gründungsmitglied des Schumann-Netzwerks) eingeleitet, die auf dem Foto als 2. von rechts zu sehen ist, neben ihr Walter Müller, den ich über viele Jahre zu Vorträgen über deutsche Komponisten und ihre Schweizer Reisen zu Gast im Bonner Stadtmuseum hatte. Die übrigen Diskutanten auf dem Foto sind: Andrea Wiesli, Susanne Kübler und Erwin Nigg.
Das Foto stammt von der fb-Seite der Cellistin und Gründerin des StradivariQuartetts, Maja Weber (I.B.)

Clara Schumann, heute am 13.  September vor 203 Jahren als erstgeborenes Kind der Eheleute Friedrich und Mariane Wieck geboren in Leipzig, in ihrer frühesten bildlichen Darstellung von ca. 1827

Clara Schumann im Alter von ca. 8 Jahren
Clara Schumann im Alter von ca. 8 Jahren, Miniatur eines unbekannten Künstlers, seit 1926 im Besitz des RSH Zwickau


Heute vor 203 Jahren kam in Leipzig als erstes Kind ihrer Eltern Friedrich Wieck und Mariane Wieck geb. Tromlitz (später in 2. Ehe Mariane Bargiel) ihre auf den Namen Clara getaufte Tochter zur Welt, die als Clara Wieck eine pianistische Wunderkind-Karriere machte, mit 15 Jahren die Komposition ihres mit 16 Jahren unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Gewandhaus uraufgeführten Klavierkonzerts begonnen hat, als junge Erwachsene am Klavier bei ihren ersten Konzerten in Wien so Furore machte, dass sie vom österr. Kaiser 1838 zur k. K. Kammervirtuosin ernannt wurde und als Clara #Schumann zur Legende wurde.
Das Foto zeigt das erste existierende Porträt von Clara Schumann. Es ist eine in Öl gemalte Miniatur auf Elfenbein von ca. 1827, noch im ursprünglichen Rahmen, heute einer der Preziosen des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, das die kleine blauäugige Clara, damals noch ganz blond, im Alter von ca. 8 Jahren zeigt, wenige Monate vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt in einem Konzert der österreichischen Pianistin Caroline Perthaler (1810-1873) am 20. Oktober 1828 im Leipziger Gewandhaus, wo die gerade neun Jahre alt gewordene Clara Wieck zusamnen mit einer anderen jungen Pianistin, Emilie Reichhold, ein Bravourstück von Friedrich Kalkbrenner - Varations brillants à quatre Mains sur la marche de ‚Moisé’ de Rossini op. 94 - vierhändig spielte. Das Porträt blieb lange im Schumannschen Familienbesitz und kam erst 1926 aus dem Besitz der ältesten Schumann-Tochter Marie in den Bestand des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau.
Vgl.https://www.schumann-portal.de/um-1827.html

Brahmsfest Mürzzuschlag, 9.-11.9.2022

Am 9.9.2022, 19:00, beginnt im Kunsthaus Muerz im steirischen Mürzzuschlag das Brahmsfest 2022 u.a. mit einer von Brahms seinem Freund Joachim gewidmeten Komposition, gespielt von Sofja Gülbadamova, der (seit 2018) künstlerischen Leiterin der Brahmsfeste in Mürzzuschlag und einem Vortrag der Brahms-Experten und Herausgeber der Brahms-Gesamtausgabe Michael Struck und Katrin Eich:
9.9.2022, 19:00
SOFJA GÜLBADAMOVA KLAVIER
Dr. MICHAEL STRUCK & Dr. KATRIN EICH VORTRAG
Johannes Brahms Joseph Joachim Johannes Brahms
Brahms: Variationen über ein ungarisches Lied op. 21 Nr. 2
Joachim: Variationen über ein irisches Elfenlied
Brahms: Sonate für Klavier op. 1 (Joseph Joachim gewidmet)
Am 10.9.2022, 19:00, wiederum im Kunsthaus Muerz, haben Sofja Gülbadamova und Sylvester Perschler Werke von Schumann & Brahms im Programm
SOFJA GÜLBADAMOVA KLAVIER
& SYLVESTER PERSCHLER KLARINETTE
Robert Schumann Johannes Brahms
Schumann: Fantasiestücke op. 73 für Klavier und Klarinette
Schumann: »Gesänge der Frühe« op.133 für Klavier
Brahms: Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 für Klarinette und Klavier
Das Finale des „kleinen Brahmsfestes“, auch als Intermezzo zwischen den im zweijährigen Rhythmus stattfindenden “grossengroßen“ ist am Sonntag, 11.9.2022, 11:00, im Kunsthaus Muerz:
Felix Mendelssohn Ernst von Dohnányi
Johannes Brahms
Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte (Auswahl) Dohnányi: Variationen über ein ungarisches Volkslied op.29
Brahms: Acht Klavierstücke op. 76
Brahmsfest Mürzzuschlag, 9.-11.9.2022

Lars Vogt (8.9.1970 - 5.9.2022)

Lars Vogt
 
Lars Vogt (+ 5.9.2022) 
Das Foto von Georgia Bertazzi stammt von Lars Vogts Website: https://www.larsvogt.de/de/category/media/
 
Unfassbar traurig! Lars Vogt, geboren am 8. September 1970, ist am 5. September 2022 noch vor Erreichen seines 52. Geburtstags gestorben
Er gehörte 2011 zu den Gründungsmitgliedern des Schumann-Forums, des boards of artists des Schumann-Netzwerks.
 
“Mit Lars Vogt verliert die Welt nicht nur einen feinfühligen und extrem vielseitigen Musiker, sondern auch einen außergewöhnlich zugewandten, offenen und herzlichen Menschen. Lars Vogt brachte Menschen zusammen und begeisterte sie auf eine Art, wie sie nur wenigen gegeben ist. Er wird fehlen.”
https://www.br-klassik.de/

♥♥♥ Herzlichen Glückwunsch an die Ausgezeichneten und Freude für Schumann-Begeisterte beim Blick auf die heute verkündeten Preisträgerinnen und Preisträger des Opus Klassik 2022!

- Beatrice Ranadie in diesem Jahr insbesondere durch ihre Interpretation von Clara Schumanns wie auch von RobertSchumanns Klavierkonzert, mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks wie auch mit dem Chamber Orchestra of Europe, beide geleitet von Nézet-Séguin, auf den großen Musikbühnen Europas Furore machte (und im Herbst auch in den USA), wurde als beste Instrumentalistin des Jahres für Klavier ausgezeichnet!

- Christian Gerhaherder Taufpate unseres Schumann-Forums, der 2021 zusammen mit Gerold Huber die Einspielung aller Lieder von Schumann abgeschlossen hat, erhielt (wie schon zuvor ♥ 2019 für die „Auftakt-CD“ -„Frage“ - der Schumann-Lieder-Einspielungen) den Opus Klassik für Sologesang Lied für die mit Gerold Huber eingespielte Gesamtaufnahme „Schumann - alle Lieder“

- Florian Uhliges konnte gar nicht anders sein! -bekommt den Award für die (beste) EditorischeLeistung des Jahres: Uhligsin diesem Jahr mit zwei Erhänzungen abgeschlossene Einspielung der kompletten Klavierwerke solo von Robert Schumann https://beta.musikwoche.de/details/
 

Triumph für Elena Mazzons one-woman-show “Clara: Sex, Love and Classical Music” beim Fringe Festival in Edinburgh im August 2022

Elena Mazzons one-woman-show “Clara: Sex, Love and Classical Music”

Elena Mazzon as Clara in her one-woman-show: Clara: Sex, Love and Classical Music, Pianodrome, Fringe Festival Edinburgh, August 2022 (Images courtesy of Sav Schulman and Eva Petrillo, provided to The Student as press material.)

“I believe this is one of the best shows at this year’s Fringe, Mazzon’s undeniably outstanding musical talent showcased by her piano performances, created variety to Clara, and with the help of the Pianodrome, Mazzon successfully transported the audience into Clara’s world. Therefore, allowing them to sympathise and laugh with Clara Schumann and ultimately see what a great musician and woman she truly was.” (Keisha Frimpong, August 19, 2022, review in The Student Newspaper

https://studentnewspaper.org/fringe-2022-clara-sex-love-and-classical-music-review/

Schumann-Preisträger Jozef De Beenhouwer spielt am 28. August 2022 im Robert-Schumann-Haus Zwickau Geburtstagskonzert zu Ehren von Gerd Nauhaus, bis 2005 Direktor des Schumann-Hauses und heutiger Ehrenvorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau, der am 28. Juli seinen 80. Geburtstag beging.

esung aus den von ihm edierten Ehetagebüchern von Clara und Robert Schumann im Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt 2008

Foto: Gerd Nauhaus (mit Ingrid Bodsch) bei einer Lesung aus den von ihm edierten Ehetagebüchern von Clara und Robert Schumann im Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt 2008 (Foto: Schumannportal)

“SCHUMANN-PREISTRÄGER SPIELT GEBURTSTAGSSTÄNDCHEN

veröffentlicht am 22.08.2022

Das Robert-Schumann-Haus Zwickau informiert:

Am Sonntag, 28. August, um 17 Uhr, gastiert der belgische Pianist Jozef De Beenhouwer im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Auf dem Programm stehen die Klaviersonate As-Dur op. 110 von Ludwig van Beethoven, Moments musicaux von Franz Schubert, Fantasiestücke von Robert Schumann, Intermezzi von Johannes Brahms und die Romanze a-Moll von Clara Schumann.

Jozef de Beenhouwer wurde 1993 mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet. Schumanns Musik liegt ihm besonders am Herzen: Bereits 1982 produzierte er Schumanns Fantasiestücke op. 12 auf Schallplatte. 1986 führte er zusammen mit den Wiener Symphonikern Schumanns Konzertsatz aus dem Jahr 1839 erstmals auf und war auch der Solist bei der Uraufführung von Clara Schumanns 1847 komponierten Konzertsatz im Jahr 1992. Beide Fragmente hatte er dafür ergänzt und herausgegeben. Aus seinen über 40 CD-Produktionen ragt die Gesamteinspielung der Klavierwerke Clara Schumanns hervor, der 2019 weitere CDs mit ihren Klaviertranskriptionen und Liedern folgten. Doch legte er auch zahlreiche CDs mit Werken Robert Schumanns vor. Er ist Professor am Konservatorium Antwerpen und Juror internationaler Wettbewerbe – so auch regelmäßig bei den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerben in Zwickau.

Robert Schumanns Fantasiestücke für Klavier wurden durch die gleichnamige Prosa-Sammlung von E. T. A. Hoffmann inspiriert, dessen 200. Todestag in diesem Jahr gefeiert wird. 1838 veröffentlichte Schumann seine erste Sammlung unter diesem Titel als sein Opus 12, 1851 folgte eine zweite Sammlung als Opus 111. Vorläufer auf dem Gebiet des lyrischen Klavierstücks waren die Moments musicaux von Franz Schubert. Neben Schubert war Beethoven ein großes Vorbild für Robert Schumann. Dessen vorletzte Klaviersonate op. 110 war in ihrer Verbindung von romantischen Einblicken in das Geisterreich - wie es E. T. A. Hoffmann an Beethoven rühmte - und Rückgriff auf kontrapunktische Künste des 18. Jahrhunderts besonders prägend. Die Gattung des Intermezzo übernahm Johannes Brahms von Robert Schumann, der als erster Komponist 1833 musikalische Werke unter diesem Titel veröffentlichte – exemplarisch für die romantische Vorliebe für das Fragment. Clara Schumann komponierte ihre Romanze a-Moll in den letzten Monaten, die sie an der Seite ihres Ehemanns Robert Schumann verbrachte, 1853 – erst knapp vier Jahrzehnte später gab sie sie 1891 in einer englischen Zeitschrift in Druck.

Das Konzert wird von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. zur Nachfeier des 80. Geburtstags von Dr. Gerd Nauhaus veranstaltet, der von 1970 bis 2005 im Robert-Schumann-Haus wirkte (ab 1993 als Direktor). Karten sind zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) an der Museumskasse des Robert-Schumann-Hauses erhältlich.”

https://www.zwickau.de/pressemitteilungen/2022/august.php


29. Juli 1856, Endenich: Einsamer Tod nach langem Siechtum - heute vor 166 Jahren starb Robert Schumann in der dortigen privaten “Anstalt für Gemütskranke und Irre”.

“The saddest of deaths, in an asylum” (Steven Isserlis)

Steven Isserlis on Twitter


Vgl. https://twitter.com/stevenisserlis/

Die letzten Porträts von Robert Schumann vor seinem Selbstmordversuch und nachfolgender Einlieferung in die Anstalt stammen von der Hand Jean-Joseph-Bonaventure Laurens’ während seines Besuchs in Düsseldorf Anfang Oktober 1853. Damals fertigte er mehrere Porträts von Robert und Clara Schmumann und die berühmten ersten Porträts des 20jährigen Johannes Brahms, der ebenso wie Kaurens die Eheleute Schumann gerade erst kennengelernt hat. 

Laurens hält von der Begegnung fest, dass Schumann mit ihm "wie mit allen übrigen" wenig redete - das hatte auch schon Friedrich Hebbel bitter beklagt - , und ihm die auffällige Erweiterung von Schumanns Pupillen aufgefallen wäre, worauf Clara Schumann ihm in "großer Besorgnis" gestanden hätte, "daß ihr Mann krank sei."

https://www.schumann-portal.de/Robert_Schumann-1853.html

Robert Schumann (1810 - 1856), at the age of 44

Robert Schumann (1810 - 1856), at the age of 44
Drawing, partly coloured and heightened with white, by Jean-Joseph-Bonaventure Laurens, Düsseldorf,
14-16 October 1853
Heinrich Heine Institut in Düsseldorf

One of several drawings of Robert Schumann made by the French painter and graphic artist Laurens, together with a portrait of Clara Schumann and several images of Johannes Brahms, aged 20, at the flat on Bilkerstraße 15 in Düsseldorf 'nach den lebendenModellen' ['after the living models']. Laurens recalls of the meeting that Schumann had not talked much with him "wie mit allen übrigen" ["like with everyone else"]- something Friedrich Hebbel had already bitterly complained about -, and that he had noted the striking dilation of Schumann's pupils upon which Clara Schumann had confessed to him "in großer Besorgnis"["with great concern"] "daß ihr Mann krank sei" ["that her husband was ill"].

https://www.schumann-portal.de/

On tour! Elena Mazzon with her great One Woman Show “Clara. Sex, Love and Classical Music” at the Edinburgh Festival Fringe - with seven performances, 8., 9., 10.., 11., 12.: 13. & 14.8.2022, 17:00-18:00

Clara. Sex, Love and Classical Music.
A one woman Show
Elena Mazzon, writer and performer:
Clara tells the story of 19th century piano star Clara Schumann. The show might be set in the past, but it tackles issues that are relevant and topical with irony and sensitivity, posing questions we still haven’t answered in the 21st century. Fusing words, music, irony and poignant encounters, Clara tells the story of a fascinating and yet complex artist, turning her relationships and life inside out; sometimes unpleasant, a little bit wicked, but with truth in every note. Warning: this show contains live music, love and an unusual, eye-opening look into the past.
Cf. https://edinburghfestival.datathistle.com/

Elena Mazzon with her great One Woman Show “Clara. Sex, Love and Classical Music”

International Conference: Women at the Piano 1848–1970

Department of Music / Claire Trevor School of the Arts / University of California, Irvine (UCI), 17.-19.3.2023

Conference Announcement and Call for Papers
International Conference: Women at the Piano 1848–1970
The Department of Music / Claire #Trevor School of the Arts / #University of #California, #Irvine (UCI) [ein mir seit Mitte der 1980er-Jahre wohl bekannter Ort!] is pleased to host the International Conference Women at the Piano 1848–1970, March 17– 19, 2023, organized by Joe Davies and Natasha Loges
https://music.arts.uci.edu/press/international-conference-women-piano

International Conference: Women at the Piano 1848–1970

Die StradivariFEST Klangwelle 2022/23 widmet sich mit insgesamt 15 Konzerten von Ende August 2022 bis Juni 2023 in drei Regionen der Schweiz SCHUMANN! Zwölf Konzerte präsentieren Werke von Robert Schumann, drei Konzerte haben Kompositionen von Clara Schumann im Programm.

„Mit insgesamt fünfzehn Konzerten und divers gestalteten Programmen [beginnend am 28.8.2022 in der Kulturscheue von Schloß Girsberg in Kreuzkigennund endend am 18.6.2023 im Florhof Zürich] bieten die StradivariMusiker*innen einen äusserst breitgefächerten Einblick in Robert Schumanns Kammermusikschaffen. Nebst den Streichquartetten erklingen auch Werke in den Besetzungen vom Klaviertrio bis Klavierquintett. Ein Programm ist den Miniaturen, Fantasien und Märchen gewidmet. Natürlich soll gerade bei Schumann der Gesang nicht zu kurz kommen. Ein Konzert wird auch in diesem Jahr in erweiterter Orchesterbesetzung angeboten. So setzt die Diversität im Programm einen Kontrapunkt zur Konstante des Komponistenschwerpunkts. Die «Klangwellen» erklingen in drei Regionen der Schweiz: Zürichsee, Rhein und Ostschweiz. Ein besonderer Glanzpunkt wird in diesem Jahr die Serie der Sternensäle sein, in der die Musiker*innen in den bedeutendsten Kammermusiksälen der Schweiz mit je einem der sechs Programme auftreten.“
Vgl. https://majaweber.com/klangwelle-schumann/

Zu den einzelnen Veranstaltungen vgl. in chronologischer Folge:
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5345
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5346
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5347
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5348
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5349
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5351
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5352
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5354
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5355
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5356
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5358
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5359
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5383
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5361
- https://www.schumann-portal.de/Veranstaltung.html?ID=5362

StradivariFEST Klangwelle 2022/23

Philippe Herreweghe dirigierte Schumanns “Faust” in szenischer Aufführung bis zum 4. Juli 2022 in Antwerpen, am 28.10., 30.10., 2.11. & 4.11.2022 wird er die Aufführungen in seiner Heimatstadt Gent leiten.

Philippe Herreweghe  dirigierte Schumanns “Faust” in szenischer Aufführung bis zum 4. Juli 2022 in Antwerpen,  am 28.10., 30.10., 2.11. & 4.11.2022 wird er die Aufführungen in seiner Heimatstadt Gent leiten
Abbildung: Screenshot von der Website des Collegium Vocale Gent https://www.collegiumvocale.com/concert/faust-6/

“Ausschließlich Knaben [sie waren der Besetzungswunsch Schumanns] sind es nicht, die jetzt in Antwerpen die Lemuren [sangen], wenn der Dirigent Philippe Herreweghe gemeinsam mit dem Regisseur Julian Rosefeldt den Schumann’schen „Faust“ szenisch herausbringt, aber es ist schon der Kinder Chor der Flandrischen Oper. Und der fahl-gläserne Klang der Mädchen- und Jungenstimmen wirkt absolut gespenstisch in diesem Kontext. Dazu plärrt die solistische Ventiltrompete aus dem Antwerpener Symphonieorchester heraus wie ein Truppenführer bei einer Parade von Kindersoldaten. Der Bariton Sam Carl mit seinem perfide eindringlichen, lockend manipulativen Timbre treibt als Mephisto die Lemuren zusammen. Was hat Schumann da bloß gesehen und gehört? Es ist ein Horrorbild des Kindlichen vom Meister der „Kinderszenen“ und des „Albums für die Jugend“, eine Antiidylle aus dem Panorama der Lebensalter: Hier wird mit Einflüsterung und Verführbarkeit – und Herreweghe begreift das mit zielsicherer Intelligenz – ein Nachtbild kindlicher Unschuld gemalt.” Vgl. Jan Brachmann, in: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/philippe-herreweghe-dirigiert-robert-schumanns-faust-in-antwerpen.html

Das Brahms-Haus Baden-Baden kurz vor Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit - die wieder eingesetzte, wunderschön von der Holzmanufaktur Rottweil restaurierte originale Haustür kündigt es an!

Die mit einer Museumserweiterung im Erdgeschoss verbundene Sanierung und Restaurierung schreitet zügig voran. Die baldige Wiedereröffnung steht bevor, vgl. https://brahms-baden-baden.de/museumserweiterung/

Brahms-Haus Baden-Baden
Foto: Brahmsgesellschaft Baden-Baden e.V.

The Green Room presents “Postlude” and “Clara Schumann: Drei Romanzen op. 21”, Heather O’Donnell, piano

 

The Green Room presents “Postlude” and “Clara Schumann: Drei Romanzen op. 21”, Heather O’Donnell, piano
Screenshot aus dem Video

Clara Schumann - Drei Romanzen, op. 21 (1853) Heather O'Donnell, pianist, psychologist & founding director of TGR The Green Room https://www.thegreenroomforartists.de/ with paintings from Ukrainian artist Alena Kuznetsova / Алена Кузнецова http://alenakuznetsova.com/

The Green Room presents “Postlude” and “Clara Schumann: Drei Romanzen op. 21”, Heather O’Donnell, piano
Screenshot aus dem Video


POSTLUDE
Robert Schumann's Fantasie in C Dur, op. 17
With postscripts from letters sent between Robert Schumann and Clara Wieck during their years of enforced separation: 1835-39 and artwork by Ukrainian artist Alexander Glinkin.
Heather O'Donnell, pianist, psychologist, founding director of The Green Room in Cologne, Germany. https://www.thegreenroomforartists.de/
Alexander Glinkin is a visual artist and humanitarian from Kiev, Ukraine. He was initially prohibited from entering the Kiev Academy of Art, because, in the Soviet era, Jewish students were not permitted to attend. He moved to New York City, and was educated at Kingsborough College, The City University of New York. After several years in New York, he moved back to Kiev and established his life as a professional artist there. His work has been exhibited by galleries in New York, Geneva, Berlin, Hamburg and Kiev.

This video was created through the generous support of the Deutscher Musikrat / NeuStart.
Many additional thanks to Oliver & Auriane Schneller, and Dr. Irmgard Knechtges-Obrecht of the Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. in Düsseldorf.
https://youtu.be/YW6xizE6cKk

Robert-Schumann-Ehrung 2022 des Sächsischen Vocalensembles e.V. in Kooperation mit dem Heimatverein Maxen e.V.

Vgl. https://www.saechsisches-vocalensemble.de/

Robert-Schumann-Ehrung 2022 des Sächsischen Vocalensembles e.V. in Kooperation mit dem Heimatverein Maxen e.V.

8. Juli 2022, 20:00, Festspielhaus Baden-Baden: Clara Schumanns Klavierkonzert und die 1. Sinfonie von Brahms

Festspielhaus Baden-Baden
Festspielhaus Baden-Baden
Festspielhaus Baden-Baden


Vgl. https://www.festspielhaus.de/programm/

25. Juni 2022 - 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann (24.1.1776-25.6.1822)

Hoffmanns Werke gehören schon seit 1819 zur Lieblingslektüre Schumanns. 1831 las er laut Tagebucheintrag vom 5.6.1831 im „verdammten Hoffmann“ (offenbar in der 4 Bände umfassenden Veröffentlichung „Die Serapionsbrüder“), am 6. Juni las er „unausgesetzt“ weiter im „Hoffmann“: wobei er die Erzählung „Die Bergwerke von Falun“ als „Operntext“ rühmt und sich für ihn „Neue Welten“ erschlössen. Hoffmanns „Doge und Dogaressa“ inspirierte Schumann später zu einer Opernidee, die Schumann sogar zu einem in der Sammlung des Robert-Schumann-Hauses Zwickau erhalten gebliebenem Opernlibretto von eigener Hand angetrieben hat. Untrennbar mit Hoffmanns Werk verbunden sind natürlich Schumanns „Kreisleriana“ op. 16 von 1838.
https://www.schumann-portal.de/Hoffmann_Ernst_Theodor_Amadeus.html

200. Todestag von E.T.A. Hoffmann

Wilhelm Joseph von Wasielewski (1822-1887), Geiger, Komponist, Musikdirektor und erster Schumann-Biograph - 200. Geburtstag

Wilhelm Joseph von Wasielewski (1822-1887)
Fotoreproduktion nach dem Fotoportrait von Wasielewski aus dem Bestand des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, das Wasielewski um ca. 1855 zeigt.

Am 17. Juni 2022 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Wilhelm Joseph von Wasielewski (1822-1887), dem das Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf eine Jubiläumsveranstaltung widmet! Den am 17. Juni 1822 nahe Gdańsk, des damals (seit dem Wiener Kongress 1815) preußischen Danzig auf die Welt gekommenen Geiger, Musikdirektor und ersten Biographen von Robert Schumann, kannten Clara und Robert Schumann schon aus Leipzig, wo der junge Mann ab 1843 an dem von Felix Mendelssohn Bartholdy neugegründeten Konservatorium studierte. Robert Schumann erteilte ihm Kompositionsunterricht, und Wasielewski wirkte im Oktober 1843 auch als Bratschist in einer Streichquartettprobe von “Das Paradies und die Peri” im der Wohnung der Schumanns in der Leipziger Inselstrasse mit. Als Schumann im Herbst die Stelle als Düsseldorfer Musikdirektor annahm, setzte er sich dafür ein, dass Wasielewski als stellvertretender Konzertmeister für die Abonnement-Konzerte eingesetzt wurde. 1852 widmete ihm Schumann seine “Märchenbilder für Klavier und Viola” (Violine ad libitum) op. 113, die Uraufführung des Werks fand am 12. November 1853 unter Mitwirkung von Wasielewski, von 1852 bis zu seinem Wechsel 1855 nach Dresden Musikdirektor in Bonn, im Bonner Sternhotel im Rahmen einer Soirée von Clara Schumann statt. Wasielewskis Frau Alma geb. Beyer, einer eh. Schülerin von Clara Schumanns Vater, widmete Schumann 1853 seine “Albumblätter” op. 124. Das gute Verhältnis von Clara Schumann zu Wasielewski zerbrach an der Veröffentlichung seiner Biographie über Robert Schumann nur zwei Jahre nach dessen Tod. Clara Schumann hatte eine Zusammenarbeit verweigert und sich entschieden gegen die Herausgabe ausgesprochen.

Zu Wasielewski vgl. Theresa Schlegels Kurzbiographie von 2020 mit weiterführenden Literaturangaben auf dem Schumannportal: https://www.schumann-portal.de/wasielewski-wilhelm-joseph-von-4277.html bzw. - in englischer Übersetzung: https://www.schumann-portal.de/wasielewski-wilhelm-joseph-von.html

Wilhelm Joseph von Wasielewski

Zwei Schumannfeste - Zwickau und Düsseldorf - „überschnitten“ sich am Wochenende 11./12. Juni 2022

Während in Zwickau das am 2. Juni begonnene Schumannfest 2022 am Wochenende zu Ende ging - nach einem vollen Samstag-Tagesprogramm mit Fahrradkonzerten und am Abend, 19:30, im RSH mit dem Duo Eckerle, das die Schumann-Variationen op. 23 von Johannes Brahms und Robert Schumanns Klavierquintett im Programm hatte, setzte am Sonntag um 17 Uhr im RSH das Trio Egmont, Gewinner von „Beethoven in seiner Zeit“, dem im Rahmen von BTHVN2020 im Jahr 2021 von der Musikwerkstatt Siegburg ausgerichteten ersten internationalen Kammermusikwettbewerb mit zeitgenössischen (historischen) Instrumenten, mit Werken von Schumann (Fantasiestücke op. 88), Brahms (Trio Nr. 1, Fassung von 1854) und Emilie Mayer (Un pico adagio op. 12) unter Nutzung eines hauseigenen Flügels aus den 1850er-Jahren den glanzvollen Schlusspunkt - , ging das am 8. Juni eröffnete und bis zum 27. Juni dauernde Düsseldorfer Schumannfest 2022 erst in sein erstes Wochenende. Am Samstag spielte Igor Levit, der Sonntag hatte „Wenn Ohren beten: Bach“ auf dem Programm, während der heutige Wochenanfang, 13.6.2022, mit Ibragimova, Varjón und Schumann-Forum-Mitglied Isserlis ganz dem romantischen Repertoire gewidmet ist: Schumann, Mendelssohn Bartholdy und der auch Brahms und Dietrich einschließenden FAE-Sonate.
Vgl. https://www.tonhalle.de/

Schumann-Fest Zwickau 2022

https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/

Schumann-Fest Zwickau 2022

HINREISSEND!

Aufgenommen beim Konzert am 11. Mai 2022 in der Elbphilharmonie: 

BRSO unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin und Beatrice Rana als Solistin mit Clara Schumanns Klavierkonzert, dem Herzstück ihrer Europa-Tournee, jetzt als Produktion von BR Klassik in der ARD-Mediathek (bis 24.11.2022)

Yannick Nézet-Séguin und Beatrice Rana
Abbildung vgl. pic.twitter.com/O7mJvjLlhI

Yannick Nézet-Séguin und Beatrice Rana
Screenshot vom Beginn des Videos vom Konzert auf der ARD-Mediathek


https://www.ardmediathek.de/video/

Heute, 25.5.3022, 13:45 Uhr, ARTE, „Stadt Land Kunst - Inspirationen“: „Clara Schumann: Romantik in Leipzig“ von Heinz Cadera mit Ingrid Bodsch, Claar ter Horst & Frances Falling

ARTE, „Stadt Land Kunst - Inspirationen
Screenshot aus der Dokumentation (Ingrid Bodsch im zauberhaften Park von Abtnaundorf)


Am 5.1.2021 wurde die von Heinz Cadera für ARTE im Juni 2020 in Leipzig dank bester Vorbereitungen von Franziska Franke-Kern in nur zwei Tagen mit mir und zwei von mir vorgeschlagenen Künstlerinnen gedrehte Dokumentation „Clara Schumann: Romantik in Leipzig“, an deren Konzeption ich mich beteiligen und mitwirken durfte, zum ersten Mail in der ARTE-Reihe „Stadt Land Kunst/Invitation au voyage“ ausgestrahlt. Heute, Mittwoch, 25.5.2022, wird der Film, wiederum präsentiert von Moderatorin Linda Lorin, in der ARTE Reihe „Stadt Land Kunst Inspirationen/Inspirations“ dem filmischen Porträt einer Schriftstellerin aus Martinique gegenübergestellt. In der ARTE-Mediathek verfügbar bis 22. August 2022

https://www.arte.tv/de/videos/

Neu entdeckt und am 21. 5. 2022, 17 Uhr, im Robert-Schumann-Haus Zwickau aufgeführt: eine bisher unbekannte Alternativfassung von Clara Schumanns 1891 noch selbst veröffentlichten Kadenzen zu Mozarts Klavierkonzert KV 466

Ludwig Semerjian
Ludwig Sémerjian am historischen „Clara-Flügel“ im Robert-Schumann-Haus Zwickau (Foto: Stadt Zwickau)

1891 hat Clara Schumann im Verlag Bietermann Kadenzen zu Mozarts Klavierkonzert KV 466 veröffentlicht. Ganz offensichtlich hat sie aber nicht nur diese Kadenzen zu KV 466 geschrieben und gespielt. Denn der kanadische Pianist „Ludwig Sémerjian entdeckte in Washington eine Alternativfassung […] In dieser Fassung [war] nun Mozarts berühmtes Konzert im Robert-Schumann-Haus Zwickau [abgesehen von einer möglichen Aufführung durch Clara Schumann selbst] erstmals“ am Samstag, 21.5.2022, 17 Uhr, zu hören, gespielt von Ludwig Sémerjian und dem Ensemble Amadeus. (I.B.)
 

8. bis 27. Juni 2022 - SCHUMANNFEST DÜSSELDORF

8. bis 27. Juni 2022 - SCHUMANNFEST DÜSSELDORF


Screenshot der Startseite von https://www.tonhalle.de/

Einer der Glanzpunkte des am 8. Juni 2022, Robert Schumanns (#212.) #Geburtstag eröffneten Düsseldorfer Schunannfests - vgl. Gesamtprogramm: https://www.tonhalle.de/veranstaltungen/- ist das Konzert am 13. Juni 2022 in der Tonhalle, in dem Steven Isserlis, Gründungsmitglied des Schumann-Forums, zusammen mit Alina Ibragimova & Dénes Várjon Felix Mendelssohn Bartholdys SONATE D-DUR OP. 58 FÜR VIOLONCELLO UND KLAVIER, Robert Schumanns FANTASIESTÜCKE OP. 88 FÜR KLAVIERTRIO, Albert #Dietrich/Johannes #Brahms/Robert Schumann F.A.E.-SONATE FÜR VIOLINE UND KLAVIER und Robert Schumann KLAVIERTRIO NR. 1 D-MOLL OP. 63 im Programm haben! ????  Weitere Schumann-Glanzlichter im Programm sind die vier von der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf e.V., 2005 Gründungsmitglied des Schumann-Netzwerks, gestalteten und finanzierten Programme:
- 9. Juni 2022, 20 Uhr, Tonhalle »Schumann & Mendelssohn«
Marie-Elisabeth Hecker, Cello; Deutschen Kammerakademie Neuss unter Leitung von Florian Merz-Betz
Auf Schumanns heitere Ouvertüre aus seinem in Leipzig komponierten op. 52 folgt das in Düsseldorf entstandene Cellokonzert op. 129 mit Marie-Elisabeth Hecker und Mendelssohns »Italienische« op. 90
- 20. Juni 2022 18.30 Uhr Robert-Schumann-Saal »Kunstbegegnungen – Schumann und die Düsseldorfer Malerschule«, Vortrag von Irmgard Knechtges-Obrecht: Lassen Sie sich entführen in das Düsseldorf um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Familie Schumann dort lebte.
- 20. Juni 2022, 20 Uhr, Robert-Schumann-Saal »Mariam Batsashvili & Maximilian Hornung – Schumann & Dvořák«
Die Ihnen vom Schumannfest 2019 mit Clara Schumanns Klavierkonzert bekannte georgische Pianistin Mariam Batsashvili wird uns Neben Robert Schumanns Zyklus »Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier« op. 102 erklingt Antonín Dvořáks in Amerika ursprünglich für Violine und Klavier geschriebene Sonatine op. 100, dazu die Sonate für Cello und Klavier op. 6 des blutjungen Richard Strauss sowie »Fünf Stücke über volksmusikalische Themen« aus der Heimat des georgischen Komponisten und Cellisten Sulkhan Tsintsadze.
- 23. Juni 2022, 20 Uhr, Robert-Schumann-Saal »Eickhoff & Mead«: Liederabend mit Dr Mezzosopranistin Valerie Eickhoff und Benjamin Mead am Klavier mit Robert Schumanns Liederzyklen »Fünf Lieder« op. 40 und »Sechs Gesänge« op. 107 sowie Liedern von Franz Schubert, Hugo Wolf, Erich Wolfang Korngold und Alban Berg. 
Alle Veranstaltungen finden Sie natürlich auch in der Veranstaltungsvorschau hier auf dem Schumannportal.

Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau, gestorben am 18. Mai 2012

Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau
Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau
Postkarte von Dietrich Fischer-Dieskau (Poststempel vom 4.10.2011) an mich mit Zusage seiner Gründungsmitgliedschaft im Schumann-Forum, aus der Taufe gehoben am 8.10.2011

Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau
Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau


Vor 10 Jahren, am 18. Mai 2012, verstarb im bayerischen Berg bei Starnberg zehn Tage vor seinem 87. Geburtstag, Dietrich Fischer-Dieskau. Ein paar Monate zuvor habe ich zum letzten Mal mit ihm korrespondiert, um ihm meine Bitte vorzutragen Gründungsmitglied des Schumann-Forums, des Board of Artists des 2005 ins Leben gerufenen Schumann-Netzwerks zu werden. Zum Festakt am 8. Oktober 2011, in dem Irmgard Knechtges-Obrecht und ich zusammen mit dem von mir als Paten des Schumann-Forums gewonnenen Christian Gerhaher das Forum aus der Taufe hoben, konnte er leider nicht kommen, aber er rief mich an, um mir zu versichern, dass er meiner Bitte sehr gerne nachkomme, um mit seinem Namen für Schumann zu stehen. Kurz vor dem Festakt erreichte mich seine Karte mit einer Rose aus seinem Garten, abgestempelt am 4. Oktober 2011. Diese Karte habe ich mit Wehmut im Schumann-Journal 2/2013 im Nachruf auf ihn abgedruckt (S. 17ff.), ebenso ein Foto aus dem Privatbesitz von Dr. Gerd Nauhaus, dem langjährigen Direktor des Schumann-Hauses Zwickau und heutigen Ehrenvorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau. Beides füge ich auch hier bei. (I.B.)

Happy Birthday, Mariane Bargiel

Mariane Bargiel, Mutter von Clara Schumann, wurde heute, am 17.5.2022, vor 225 Jahren geboren

Happy Birthday, Mariane Bargiel
Mariane Bargiel, Fotoabzug nach einer Daguerreotypie aus Familienbesitz, Berlin, um 1855 (Robert-Schumann-Haus Zwickau)


Theresa Schlegel hat aus Anlass der 225. Wiederkehr des Geburtstags der begabten Sängerin, Pianistin und Klavierpädagogin einen wunderbaren und umfassenden Artikel für das Schumannportal geschrieben: Zum 225. Geburtstag und 150. Todestag von Mariane Bargiel (1797–1872). Entdeckungen und Erinnerungen, vgl. https://www.schumann-portal.de

Brahms-Comic als Hommage an den 125. Todestag des Komponisten

Brahms-Comic als Hommage an den 125. Todestag


Screenshot aus dem NDR-Bericht

Heute, 13. Mai 2022, erscheint im Nachgang zum 125. Todestag von Johannes Brahms ein Comic zu seinem Leben, in sieben Kapiteln, jeweils von einem anderen Künstler gezeichnet, natürlich bleiben Robert Schumann und insbesondere Clara Schumann nicht ausgespart.

12.—13. Mai 2022: Der Nachlass des Brahms-Freundes Julius Otto Grimm (1827-1903) im Stadtarchiv

Julius Otto Grimm

Grimm Flyer Workshop

Ein studentischer Workshop über den viele Jahrzehnte in Münster lebenden und dort auch gestorbenen Konponisten Julius Otto Grimm, im freundschaftlichem Kontakt auch mit Clara Schumann und Joseph Joachim, hat für die zweitägige Tagung renommierte Referentinnen und Referenten eingeladen, darunter auch den Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau und Schumann-Preisträger 2021, Dr. Thomas Synofzik, der den Julius Otto Grimm-Bestand in der Sammlung seines Hauses vorstellen wird.

Veranstaltungsort ist das Institut für Musikwissenschaft Westfälische Wilhelms-Universität Münster Philippistr. 2b, 48149 Münster

Yannick Nézet-Séguin happy mit Brahms und Clara Schumann in Baden-Baden

Yannick Nézet-Séguin happy mit Brahms und Clara Schumann in Baden-Baden
Yannick Nézet-Séguin happy mit Brahms und Clara Schumann in Baden-Baden

Beatrice Rana - "pianistisches Wunder"

Beatrice Rana, 2017 young artist of the year der Zeitschrift Gramophone, demnächst artist in residence beim Orchester der Accademia Santa Cecilia in Rom, wo sie regelmäßig mit Antonio Pappano und Jakub Hrůša zusammenarbeiten wird,  wurde nach  ihrer Interpretation von Clara Schumanns Klavierkonzert mit dem BRSO im Herkulessaal in München als “pianistisches Wunder” bezeichnet!

Beatrice Rana -


https://www.youtube.com/

Auf dieser Aufnahme vor einem Jahr ist Beatrice Rana mit Robert Schumanns Klavierkonzert zu hören, Auf ihrer Tournee im Mai 2022, die sie als Solistin - ausgehend von zwei Konzertabenden in München - mit dem BRSO unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin unternimmt, wird sie vor allem mit Clara Schumanns Klavierkonzert zu hören sein. Der Rezensent des ersten Münchner  Konzerts fand den Konzertabend als Ganzes nicht berauschend, doch über Beatrice Ranas Interpretation von Clara Schumanns Klavierkonzert gerät es ins Schwärmen:
https://www.sueddeutsche.de  (6.5.2022)

Neu an der Spitze der SLUB Dresden, einer zentralen Wissenschaftseinrichtung der Schumannstadt Dresden: Katrin Stump

Katrin Stump ist seit 1. Mai 2022 die neue Chefin der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), einer der renommiertesten Wissenschaftsbibliotheken Deutschland, zu deren alten Beständen auch eine herausragende Schumann-Sammlung gehört, die regelmäßig durch Ankäufe erweitert wird.
https://www.mdr.de/kultur/

SLUB Dresden Katrin Stump
Abbildung: Screenshot aus dem mdr-Interview

IM GESPRÄCH über Clara und Robert Schumann in Düsseldorf - Dr. Sabine Brenner-Wilczek und Heike-Angela Moser, Urururenkelin von Clara und Robert Schumann.

Die neueste Folge des Podcasts des Heinrich-Heine-Instituts unter dem nach dem bekannten Zitat von Clara Schumann gewählten Titel "Die Ausübung der Kunst ist mir die Luft, in der ich atme", ist „eine Spurensuche in die Vergangenheit des legendären Musiker-Ehepaars Clara und Robert Schumann“. Dr. Sabine Brenner.Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts der Stadt Düsseldorf und des künftigen, zum Heine-Institut gehörigen Schumann-Museums, und die Pianistin und Musikpädagogin Heike-Angela Moser begeben sich dabei auf “eine Zeitreise durch die Düsseldorfer Musikgeschichte“, die natürlich von Musik begleitet ist.
https://romantikundrevolution.podigee.io/

Podcast Heinrich Heine Institut
Screenshot von der Startseite des Podcasts

Schumann-Briefedition im Verlag Dohr - neu: Briefwechsel von Clara und Robert Schumann mit Johannes Brahms

Schumann-Briefedition im Verlag Dohr

Am 2. Mai erschien im Verlag Dohr der von vielen Brahms- und Schumann-Forschern wie Liebhabern erwartete Band II.3 der Schumann Briefedition, es wurden vier Teilbände:
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Johannes Brahms, hg. von Thomas Synofzik. 2.570 Seiten; vier Teilbände, geprägtes Leinen, Schutzumschlag, Fadenheftung mit Lesebändchen.

„Die Neuausgabe dieses bedeutenden Briefwechsels war ein Desideratum sowohl der Brahms- wie auch der Schumann-Forschung. DIe Neuausgabe ersetzt die noch von Schumanns Tochter Marie zusammen mit Berthold Litzmann 1927, also vor 95 Jahren, veranstaltete zweibändige Ausgabe. Ein besonderes Kompliment an Thomas Synofzik für diese besondere herausgeberische Leistung!
ISBN 978-3-86846-014-8.
Ab morgen liefern wir aus. Der Preis ist leider kein "Schnäppchen", denn die vier Bände werden nur als Ganzes abgegeben, weil es nur ein Gesamt-Register (Personen und Werke) und einen Farbabbildungsteil (ausgewählte Briefseiten als Schriftproben) gibt, und die enormen Papierpreiserhöhungen schlagen zum ersten Mal auch in der Kalkulation beim Verlag Dohr auf den Ladenpreis durch.
geb. Ladenpreis € 378,--. Subskriptionspreis € 338,-- (bei Gesamtabnahme) bzw. € 358,-- (bei Abnahme der Serie II).
Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen.“ (Christoph Dohr)
https://schumann-briefedition.de/editionsplan.html

Heinz Holliger erhält den Robert-Schumann-Preis für Dichtung und Musik 2022 der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur

Heinz Holliger
Screenshot https://heinz-holliger-robert-schumann-preis-100.html


Der Komponist, Oboist und Dirigent Heinz Holligee, dessen besondere Liebe zum Werk von Robert Schumanns auch in seiner Komposition „Romancendres“ - sechs Duo-Stücke für Violoncello und Klavier - Ausdruck fand, mit dem Holliger den Cello-Romanzen von Robert Schumann Tribut zollte, die von Clara Schunann später aus leider falsch verstandener Sorge um ihres Mannes künstlerische Reputation verbrannt worden sind, und deshalb als ungedruckte Werke nicht überlebt haben, gehört zu den Gründungsmitgliedern des Schumann-Forums, des Board of Artists des Schumann-Netzwerks. Holliger, der vor einigen Jahren auch Schumanns sinfonisches Werk mit dem WDR-Sinfonieorchester eingespielt hat, ist nach Aribert Reimann und Jörg Widmann das 3. Schumann-Forum-Mitglied, das mit dem bisher zum 6. Mal vergebenen Preis ausgezeichnet wird. Der alle zwei Jahre verliehene und mit 15000 € dotierte Preis für sein Lebenswerk soll Holliger am 10. November in Mainz überreicht werden.

Aus der Begründung der Jury: "Bei aller Hörarbeit, die Holliger vom Publikum verlangt, ist seinen Stücken eine sinnliche, bisweilen auch soghafte und sogar unterhaltsame Qualität eigen, die ohne eine wechselseitige Verdichtung von Musik und Dichtung undenkbar wäre."

Vgl. http://www.musik-heute.de/heinz-holliger-erhaelt-mainzer-robert-schumann-preis/

Vom 5.-14. Mai 2022: Clara Schumann on tour - 6 mal ensuite auf großer Bühne in München, Wien, Hamburg, Frankfurt, Luxemburg und Paris: Clara Schumanns Klavierkonzert! Solistin: Beatrice Rana

Beatrice Rana
Beatrice Rana, Foto vgl. https://www.beatriceranapiano.com/press/

Yannick Nézet-Séguin
Yannick Nézet-Séguin, Foto: Hans von der Woerd, vgl. https://yannicknezetseguin.com/en/pressroom/media/

Beatrice Rana ist mit Clara Schumanns bzw. Robert Schumanns Klavierkonzert vom 5. - 14. Mai 2022 als Solistin mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin on tour. An den 8 Konzertabenden (2 x in München, 2x Wien, je ein Abend in Hamburg, Frankfurt, Luxemburg und Paris, vgl. https://yannicknezetseguin.com/en/calendar/ (Mai 2022) steht Clara Schumanns Klavierkonzert 6 x auf den Programm, 2 x Robert Schumanns Klavierkonzert (in Frankfurt und am 2. Wiener Konzerthaus-Abend). Ein echtes Statement eines großen Dirigenten und eines bedeutenden Orchesters abseits von Jubiläumsjahren! Während immer eines der Klavierkonzerte des Ehepaares Schumann auf dem Programm steht, wechselt das übrige Programm zwischen Brahms’ 3. Sinfonie, Bruckners 3. Sinfonie und Strauss’ Ein Heldenleben ab. In den ersten Konzerten macht ein u.a. vom Cleveland Orchestra und dem BRSO beim dänischen Komponisten Hans Abrahamsen in Auftrag gegebenes Werk - Vers le Silence - den Auftakt. Nacheinander können Wiener Konzerthausbesucher Clara und Robert Schumanns Klavierkonzert hören, ihres am 8. Mai, Robert Schumanns op. 54 am 9. Mai 2022.

2.-12. Juni 2022: „Schumann und Brahms“ – das Schumann-Fest Zwickau 2022

Schumann-Fest Zwickau 2022
Der Leiter des Robert-Schumann-Haus, Dr. Thomas Synofzik, Kulturamtsleiter Dr. Michael Löffler und Bürgermeister Sebastian Lasch stellten heute das Programm des diesjährigen Schumann-Festes vor (v.l.n.r.). (Foto: Stadt Zwickau)

 

Vgl. https://www.zwickau.de/de/aktuelles/
Programm: https://www.zwickau.de/media/ [PDF]

Gramophone’s Choice

„Top 10 Clara Schumann recordings

Wednesday, February 9, 2022

One of the most gifted musicians of her time, Clara Schumann's music has a depth and originality that has inspired many outstanding recordings. Here are 10 of the finest ...“


Romance: The Piano Music of Clara Schumann, Isata Kanneh-Mason, Decca
Gramophone Editor's Choice (August 2019)

Three Romances for Violin and Piano, Op 22, Tasmin Little, John Lenehen, Chandos
Gramophone Editor's Choice (March 2019)

Piano Trio! The Nash Ensemble! Hyperion

Piano Concerto in A minor! Howard Shelley, Tasmanian Symphony Orchestra! Hyperion

Three Lieder, Op 12! Anne Sofie von Otter, Hélène Grimaud, DG

Three Romances for Violin and Piano, Op 22, Lisa Batiashvili, Alice Sara Ott, DG

Drei Lieder, Op 12. Sechs Lieder, Op 13 – No 1, Ich stand in dunkeln Träumen; No 3, Liebeszauber; No 5, Ich hab’ in deinem Auge. Loreley, Miah Persson, Joseph Breinl, BIS

The Complete Works for Piano Solo, Susanne Grützmann, Profil
Gramophone Editor's Choice (September 2007)

Piano Concerto in A minor. Piano Trio in G minor
Francesco Nicolosi, Rodolfo Bonucci, Andrea Noferini, Alma Mahler Sinfonietta / Stefania Rinaldi, Naxos

Album für Die Frau' – Eight scenes from the Lieder of Robert and Clara Schumann
Carolyn Sampson, Joseph Middleton, BIS

Piano Concerto in A minor. Piano Trio in G minor
Francesco Nicolosi, Rodolfo Bonucci, Andrea Noferini, Alma Mahler Sinfonietta / Stefania Rinaldi, Naxos

Vgl. mit jeweils einer Rezension: https://www.gramophone.co.uk/

Gramophone’s Choice „Top 10 Clara Schumann recordings"

Das Gürzenich-Orchester Köln mit Schumanns Oratorium “Das Paradies und die Peri” unter der Leitung von  François-Xavier Roth Im Jahresprogramm 2022/23

15., 16., 17. 1. 2023, Kölner Philharmonie

Siobhan StaggSopran
Claudia MahnkeMezzosopran
Maximilian SchmittTenor
Florian BoeschBass
Chorwerk Ruhr
Forian HelgathEinstudierung
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier RothDirigent

https://www.guerzenich-orchester.de/

Prinzessin Elise Radziwill als Peri (aus Lalla Rûkh nach Thomas Moore), Miniaturgemälde von Friedrich Wolff nach Wilhelm Hensel (Robert- Schumann-Haus Zwickau, Signatur 12 626–B2). Das kleine Ölbild in einem sehr schönen, hier nicht abgebildeten Goldrahmen, stammt aus dem Besitz von Robert Schumann. Clara Schumann ließ 1847 die Kopie für ihren Mann als Geschenk anfertigen, der Hensels Miniatur in Berlin gesehen und sich von ihr entzückt gezeigt hatte. Nach Robert Schumanns Tod soll Clara Schumann nach Aussage ihrer Tochter Eugenie das Bildchen bis zu ihrem eigenem Tod immer auf ihrem Flügel stehen gehabt haben, vgl. Gerd Nauhaus, Wilhelm Hensels “Peri” - Eine Spurensuche, in: Schumann-Journal 3/2014, S. 103ff. = https://www.schumannjournal.net/[PDF]

“Das Paradies und die Peri”

8. bis 10. April 2022, Robert-Schumann-Haus Zwickau

„Robert Schumann – Musiktheoretische Perspektiven“ , 23. Wissenschaftliche Arbeitstagung zu Fragen der Schumann-Forschung

Vom Freitag, dem 8. bis Sonntag, dem 10. April, lädt das Robert-Schumann-Haus zu einer Internationalen Wissenschaftlichen Tagung unter dem Titel „Robert Schumann – Musiktheoretische Perspektiven“ ein. 20 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Kanada treffen zu Vorträgen, Diskussionen und zum Austausch zusammen. Ergänzt wird die Konferenz durch zwei Konzerte, die am Freitag bzw. Samstag stattfinden.

Die Tagung wird veranstaltet von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. in Verbindung mit der Hochschule für Künste Bremen und wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). 

Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Florian Edler (Bremen) und Dr. Thomas Synofzik (Zwickau). Die Vorträge, zu denen der Eintritt frei ist, finden am Freitagnachmittag ab 14 Uhr, am Samstag ganztägig ab 9 Uhr und am Sonntagvormittag ab 9 Uhr statt. 

Es handelt sich um eine interdisziplinäre Tagung, denn die Referenten sind zum einen Musikwissenschaftler bzw. Musikhistoriker und zum anderen Musiktheoretiker. Die beiden Disziplinen sind sowohl in der akademischen Lehre an deutschen Musikhochschulen und Universitäten als auch durch ihre etablierten eigenen Fachtagungen und -organe weitgehend getrennte Gebiete. Zahlreiche der an der geplanten Tagung beteiligten Referenten weisen indes eine Doppelqualifikation mit Studien- und/oder Lehrtätigkeit in beiden Bereichen auf. 

Vorträge (Eintritt frei)


Freitag, 8. April 2022 14.00 Uhr 

  • Univ.-Prof. Dr. Annegret Huber (Wien), Musikanalytische Praktiken historisieren. Weisen der Welterzeugung bei/um Robert Schumann
  • Prof. Dr. Florian Edler (Bremen): Taugt poetische Musik als Muster? Schumann-Exempla in Harmonielehren seit dem 19. Jahrhundert
  • Prof. Dr. Reinhard Kapp (Wien): Zur Doppeltonalität bei Schumann
  • Prof. Dr. Bodo Bischoff (Kleinmachnow): Tonale Bewegung und Zirkelmodulationen in ausgewählten Werken R. Schumanns


Samstag, 9. April 2022 9.00 Uhr 

  • Prof. Dr. Maria Teresa Arfini (Rom): Counterpoint in Schumann's piano chamber music
    (dt.: Der Kontrapunkt in Schumanns Kammermusik) 
  • MMag. Dr. Patrick Boenke (Wien): Technische und ästhetische Aspekte der Fugenkompositionen Schumanns
  • Dr. Timo Evers (Göttingen): Robert Schumanns Auseinandersetzung mit der Klavierfuge (mit speziellem Fokus auf der Marpurg-Rezeption)
  • Dr. Armin Koch (Leipzig): Großbesetzte vokal-instrumentale Werke in Besprechungen in der Neuen Zeitschrift für Musik unter Robert Schumanns Redaktion
  • MMus. Lukas-Fabian Moser (Salzburg): Unbach’sche Tragebänder? Robert Schumanns Klavierbegleitung zu Johann Sebastian Bachs C-Dur-Violoncellosuite
  • Dr. Thomas Synofzik (Zwickau): Falsche Töne? Zu Unterschieden in der Edition von Schumanns Klavierwerken in der Alten und Neuen Gesamtausgabe


Samstag, 9. April 2022 14.00 Uhr

  • Prof. Dr. Harald Krebs (Victoria/Kanada): Zur Deklamation in Robert Schumanns Faust-Szenen
  • Prof. Dr. Ariane Jeßulat (Berlin): Indeterminacy. Vorschläge, Appogiaturen und andere Varianten der „inneren Stimme“ in Robert Schumanns Klaviersatz
  • Prof. Martin Skamletz (Bern): Schumann und das Blech: Natur- und Ventilinstrumente im Orchestersatz
  • Prof. Dr. Jan Philipp Sprick (Hamburg): ›Struktur und Hermeneutik‹ in Schumanns Liedern
  • Prof. Dr. Ludwig Holtmeier (Freiburg): Schumanns Dichterliebe als polyzyklische Form. Versuch einer historisch informierten Annäherung
  • Univ.-Prof. Dr. Gesine Schröder (Leipzig/Wien): Zur Textur in Schumanns Andersen-Liedern op. 40


Sonntag, 10. April 2022 9.00 Uhr 

  • Prof. Dr. Martin Ullrich (Nürnberg): Robert Schumanns Waldszenen op. 82: Werkanalyse im postanthropozentrischen Kontext
  • Prof. Dr. Kilian Sprau (Berlin): Formverläufe in späten Instrumentalwerken Schumanns, betrachtet im Licht der energetischen Musiktheorie nach Ernst Kurth
  • Dr. Ullrich Scheideler (Berlin): Satzmodelle in Robert Schumanns Instrumentalwerken. Arten des Gebrauchs und ihrer Funktion
  • Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen (Mainz): Modulares Komponieren. Satzmodelle in Robert Schumanns Orgelkompositionen

https://www.zwickau.de/de/

Robert-Schumann-Haus Zwickau (Foto: Stadt Zwickau)
Robert-Schumann-Haus Zwickau (Foto: Stadt Zwickau)

Fatma Said am 2.4.2022 in der Wigmore Hall mit den Loreley-Vertonungen von Clara und Robert Schumann

Fatma Said am 2.4.2022 in der Wigmore Hall
Fatma Said (photo by Felix Broede), https://www.fatmasaid.com/media


Fatma Said, Preisträgerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau für Gesang 2012 & James Ballieu präsentieren in ihrem schönen Programm „Folksomgs …and other stories“ morgen, 2.4.2022, 19:30 im Liedertempel Wigmore Hall auch die „Loreley“ in den Vertonungen von Clara (Lorelei WoO) und Robert Schumann (Waldesgespräch op. 39 Nr. 3).

https://wigmore-hall.org.uk//whats-on/

Am 31. März 2022 endete in der Alten Oper in Frankfurt der Wettbewerb zum Schumann-Kammermusikpreis mit dem Sieg des Amelio-Trios

Frankfurt der Wettbewerb zum Schumann-Kammermusikpreis
Screenshot vom Livestream der Preisverleihung mit dem Amelio-Trio in der Mitte, dem Delyris-Trio links und dem Trio Orelon.


Kurz nach 22:30 Uhr ging der Wettbewerb um den Schumann-Kammermusikpreis in der Alten Oper in Frankfurt am 31.3.2022 zu Ende. Den ersten Preis gewann das Amelio Trio, der zweite Preis wurde zweimal vergeben: an das Trio Orelon UND das Trio Delyris. Das Trio Delyris bekam zusätzlich den Publikumspreis, der mit keinem Preisgeld, dafür aber mit einem Konzertengagement verbunden ist, das Trio Orelon erhielt zusätzlich - überreicht vom Vorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt, Dr. Edgar Wallach, den mit 2000 € dotierten Sonderpreis der RSG Frankfurt für die beste Schumann-Interpretation des Wettbewerbs.

Frankfurt der Wettbewerb zum Schumann-Kammermusikpreis
Das Bild - ein Screenshot aus der Livestream-Übertragung - zeigt Dr. Edgar Wallach, Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt, vor Übergabe des Sonderpreises der RSG Frankfurt an das Trio Orelon.


Zum Schumann-Kammermusikpreis, der 2022 zum vierten Mal seit 2008 - die Ausrichtungen 2008 und 2010 hießen noch Commerzbank-Kammermusikpreis - stattgefunden hat (der nächste soll 2025 folgen),
vgl. https://www.hfmdk-frankfurt.de/

Brahms im Musik-Kalender 2022 der edition momente 

Die letzten Tage des März und die ersten Apriltage 2022 des wie jedes Jahr wunderschönen Musik Kalender der edition momente sind Johannes #Brahms gewidmet, der vor 125 Jahren am 3. April 1897 in seiner Wiener Wohnung tief betrauert von der Musikwelt und seinen vielen Freunden nach schwerer Krankheit gestorben ist.

Brahms im Musik-Kalender 2022 der edition momente

Johannes Brahms: Ein Sohn Hamburgs

Ein Beitrag von Heinz Cadera für die Reihe “Stadt Land Kunst / Invitation au voyage”, diese wunderbar gemachte und moderierte Reihe von ARTE France, März 2022

Erstausstrahlung: 23.3.2022, verfügbar über die Mediathek, der Brahms-Beitrag der Ausgabe beginnt bei ca. 1:54 Minuten. In seinem Beitrag widmet sich Heinz Cadera, mit dem ich 2020 für den im Januar 2021 in der gleichen Reihe gesendeten Beitrag “Clara Schumann - Romantisches Leipzig“ zusammenarbeiten durfte, Johannes Brahms’ Jugend in Hamburg, seiner Liebe zur norddeutschen Landschaft und seiner nie ganz endenden Sehnsucht nach seiner Geburtsttadt. Johannes Brahms Todestag jährt sich am 3. April 2022 zum 125. Mal.

https://www.ardmediathek.de/

Aus der aktuellen Ausgabe der Schallplattenkritik:

Florian Uhlig als Jahrespreisträger 2021 für seine Schumann-Einspielung nimmt seine Urkunde entgegen!

Preis der deutschen Schallplattenkritik 2022 [PDF]

Florian Uhlig als Jahrespreisträger 2021 für seine Schumann-Einspielung nimmt seine Urkunde entgegen!

Clara Schumann Studies launch

“Marking a year since the WIGM pre-launch event, we are delighted to share the recording of the 'Clara Schumann Studies' launch.” (09.03.2022)
 
 


“It's a joy to share the recording of the Clara Schumann Studies launch with wonderful presentations by @sarahfritzwritr, Valerie Woodring Goertzen, & Nina Scolnik, plus a moving performance by Lorna Griffitt.” (Joe Davies) 


Dr Joe Davies “who received his AHRC-funded doctorate from the University of Oxford, is an Irish Research Council Postdoctoral Fellow at Maynooth University and Lecturer in Music at Lady Margaret Hall, Oxford. His research interests lie in the aesthetics and cultural history of nineteenth-century musical culture, with particular emphasis on Franz Schubert, the Schumanns, and women and music. […] In June 2019 he served as chair of the organizing committee for the bicentenary conference ‘Clara Schumann (née Wieck) and her world’, which took place at Lady Margaret Hall in association with The Oxford Research Centre in the Humanities (TORCH), Music & Letters, and The Royal Musical Association.” cf. https://www.josephjoachim2020.com/bio-and-abstract-joe-davies). 


Joe Davies “has been awarded a Marie Skłodowska-Curie Global Fellowship from the European Commission, with joint affiliation at Maynooth University and the University of California, Irvine (2021–2024).” for his project “‘Rethinking Widowhood: Women, Loss, and Liberation in Nineteenth-Century Musical Culture’, centres on women’s experience of widowhood in musical cultures of the long nineteenth century (c. 1800–1914). At the core of the research lies a desire to rethink the ways in which widowhood served as a catalyst for musical and artistic creativity; and to reconsider the reception and legacy of women whose contributions have been overshadowed by the men in their lives. In pursuing these aims, the project takes widowhood [!] as an impetus for establishing a new kind of historiography that restores women’s individual agency and artistic integrity to the discourse on nineteenth-century music. Central research questions include: how might we contextualize the intersections between loss, memory, and renewal in the experience of widowhood? To what extent did personal interaction and different genres of life writing (diaries, letters, memoirs) influence how women such as Clara Schumann, Cosima Wagner, and Amy Beach conceived of widowhood? What were the implications for their social and legal status? And in what ways did these widows cultivate artistic agency through their corporeal and intellectual engagement with music – whether in terms of composition, performance, or the curation of their husband’s legacies? In addressing these questions, the project will not only open up fresh ways of historicising women’s self-fashioning within the musical sphere, but will also provide a model for future research on widowhood and female creativity across a range of art forms.”
https://www.lmh.ox.ac.uk/index.php/news/dr-joe-davies-awarded-msca-fellowship


He is the editor of Clara Schumann Studies (Cambridge University Press, 2021, 320 pp.), dedicated to the late Nancy B. Reich as a tribute to her pioneering scholarship on Clara Schumann.

Since the 1980s, when her life and work re-emerged from the margins into a more central position in music studies, Clara Schumann (1819–1896) has exerted an enduring fascination on the scholarly and popular imagination. Revisionist biographical studies, the uncovering of primary sources (diaries, letters, memorabilia), and filmic and literary depictions of Schumann have all brought into sharper focus the details and reception of her life, while simultaneously drawing attention to how much there is still to learn about her creativity. This book – the first in the Cambridge Composer Studies series to address a female composer – brings together a team of leading scholars to reappraise Clara Schumann in three particular respects: first, by focusing more deeply on her social and musical contexts; secondly, by offering fresh analytical perspectives on her songs and instrumental music; and thirdly, by reconsidering her legacy as a pianist and teacher. In doing so, the book contributes to an inclusive understanding of Clara Schumann’s creativity within the cultural climate of her time.” Cf. https://www.maynoothuniversity.ie/

“He is currently finishing his monograph Schubert and the Gothic (Boydell & Brewer, 2022), co-editing Clara and Robert Schumann in Context with Roe-Min Kok (Cambridge University Press), and co-editing a special issue of Nineteenth-Century Music Review with Nicole Grimes on ‘Clara Schumann’s Legacies’.

In 2020, together with Yvonne Liao (University of Oxford), he co-founded the Women in Global Music (WIGM) research and industry network. At the heart of WIGM lies a desire to create an inclusive and equitable forum in which to share ideas and to learn from one another in a collaborative spirit. The network seeks not to provide catch-all solutions but rather to address intricate, often troubling questions, to challenge received assumptions and, above all, to develop ways of thinking and listening with women’s voices and experiences across global musical contexts.”
Cf. https://music.arts.uci.edu/faculty/dr-joe-davies

30. Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck, 6. bis 15. Mai 2022

Aus Anlass des 200. Todestags von E.T.A. Hoffmann unter dem Motto „Fantastisch“ und mit viel Schumann im Programm
 
Verführerisch – verzaubernd – verträumt – verschattet – verwoben...
Das 30. Brahms-Festival widmet sich vom 06. bis 15. Mai 2022 dem "Fantastischen". Anlässlich des 200. Todestages von E.T.A. Hoffmann entführen Dozierende und Studierende der MHL gemeinsam das Publikum in "Geisterreiche" und "himmlische Sphären". Sie laden ein zu Kammermusik und moderierten Konzerten in der MHL, der Villa Brahms sowie in Kirchen und Museen. Im Sinfoniekonzert sind Florian Uhlig Klavier und das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung von Clemens Schuldt (München) mit Werken von Schumann (Klavierkonzert a-Moll op. 54), Mahler (Sinfonie Nr. 1 "Titan") und einer Uraufführung des Kompositonsstudenten Philipp Wallis Nicolai ("THAW") zu erleben. Das Brahms-Institut an der MHL eröffnet seine neue Ausstellung "Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie".
 
 

 

Im Rahmen des Brahms-Festivals wird auch die neue Ausstellung des Brahms-Instituts eröffnet:

7.5.-7.12.2022 Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie« Ausstellung des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck (MHL) eröffnet zum Brahms-Festival am 7. Mai.

„E.T.A. Hoffmann war ein romantisches Multitalent mit vielen Begabungen, und mit mindestens zwei Seelen in seiner Brust, die kaum auf einen Nenner zu bringen sind. Da ist der geistreiche Fabulierer, der »Nachtstücke« schreibt oder »Die Serapionsbrüder«, der das Rätselhafte im Gewohnten entdeckt, das Unbekannte im Vertrauten, das Bedrohliche im Wunderbaren. Und der so skurrile Figuren erfindet wie den Kapellmeister Kreisler. Auf der anderen Seite steht der Komponist Hoffmann, den heute kaum mehr jemand kennt. Weniger als Komponist denn als Dichter hat Hoffmann schließlich die romantische Musik wie kaum ein zweiter inspiriert. Vor allem die Figur des Kapellmeister Kreisler wird für Generationen zur Identifikationsfigur. Auch der junge Johannes Brahms ist von dieser romantischen Welt fasziniert, wobei der identische Vorname die Identifikation mit Kreisler forciert haben dürfte: Immer wieder nennt er sich »Johannes Kreisler jun.«, ob in einem eigenhändigen Besitzvermerk zu einem seiner Hoffmann-Bände in seiner Bibliothek, in seiner eigenen Lesefrüchte-Anthologie »Schatzkästlein des jungen Kreisler« oder in Briefen an Clara Schumann. Die Begeisterung spiegelt sich auch unmittelbar in der Musik, wie seine Schumann-Variationen op. 9 verraten: einzelne Nummern unterzeichnet Brahms da im Autograf mit den Buchstaben »Br«, andere mit dem Pseudonym »Kr [Kreisler]«– zu sehen und zu hören in der neuen Ausstellung des Brahms-Instituts. »Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie« eröffnet zum Brahms-Festival am 7. Mai.“
 

Joachim Raff (1822-1882), Schweizer Komponist und Gründungsdirektor des Hoch‘schen Konservatoriums in Frankfurt - 200. Wiederkehr seines 200. Geburtstag

Joachim Raff (1822-1882), Schweizer Komponist und Gründungsdirektor des Hoch‘schen Konservatoriums in Frankfurt

Joachim Raff holte als Gründungsdirektor des Hoch‘schen Konservatoriums, eröffnet 1878, Clara Schumann ans Hoch‘sche Konservatorium, womit sie als Frau in Deutschland ein Professorenamt bekleidete. Die Konditionen, zu denen Clara Schumann angeworben wurde, waren ausgesprochen privilegiert und entsprachen ihrem europaweiten Rénommée als Klaviervirtuosin, mit dem sich die junge Lehranstalt schmücken wollte. Deshalb wurde u.a. auch der berühmte Liedsänger Stockhausen ans Konservatorium berufen. Bekannt ist in diesem Zusammenhang die überlieferte Aussage von Direktor Raff, als er darauf angesprochen wurde, dass es im ersten Kollegium mit Clara Schumann nur eine Frau gäbe: „Madame Schumann kann ich eben wohl als Mann rechnen“.

Vgl. zu Joachim Raff, über den 2015 eine umfassende Biographie erschienen ist:

https://joachim-raff.ch/

https://www.srf.ch/audio/ch-musik/das-joachim-raff-jahr-2022-ist-eroeffnet

https://www.suedostschweiz.ch/der-schwyzer-weltbuerger-joachim-raff-neuem-licht

https://www.srf.ch/vergessener-schwyzer-komponist-mit-biografie-geehrt

Clara-Schumann-Klavierwettbewerb Baden-Baden und Karlsruhe am 11. & 12.6.2022

Verbindliche Anmeldung bitte spätestens bis 20.05.2022 an Prof. Sontraud Speidel: sontraud-speidel@web.de

Clara-Schumann-Klavierwettbewerb Baden-Baden und Karlsruhe am 11. & 12.6.2022

Anmeldung zur Clara Schumann Klavierwettbewerb

Schumannfest Düsseldorf „Romantisiere dich!“ 8.-27. Juni 2022

Schumannfest Düsseldorf „Romantisiere dich!“  8.-27. Juni 2022

https://www.tonhalle.de/reihen/landingpage/schumann22/

OPERA LIFE MAGAZINE - Cover der Ausgabe Februar 2022 mit Fatma Said

OPERA LIFE MAGAZINE - Cover der Ausgabe Februar 2022 mit Fatma Said

https://operalife.it/intervista-a-fatma-said/

Die vielfache Wettbewerbsgewinnerin und mit wichtigen Preisen ausgezeichnete, international als Liedsängerin und auf der Bühne bejubelte junge ägyptische Sopranistin Fatma Saiid war 2012 mit 20 Jahren die bis damals jüngste Teilnehmerin (am Klavier durch alle Runden begleitet von Schumann Forum-Mitglied Claar ter Horst) des Internationalen Robert Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang in Zwickau, den sie gefeiert als Preisträgerin beendete.

AUSSCHREIBUNGEN FÜR DIE MEISTERKURSE DES SCHUMANN-FESTS ZWICKAU

Die Meisterkurse werden von Eric Le Sage und von Mitsuko Shirai geleitet.
„Die Stadt Zwickau schreibt zum diesjährigen Schumann-Fest erneut Meisterkurse in den Fächern Klavier und Gesang aus. Das traditionsreiche Fest findet vom 2. bis 12. Juni 2022 unter dem Motto „Schumann und Brahms“ statt, aus Anlass des 125. Todestages von Johannes Brahms. Die Meisterkurse, die ebenfalls am 2. Juni beginnen, richten sich an Studenten von Musikhochschulen bzw. -universitäten sowie Musiker mit abgeschlossener Berufsausbildung. Die Teilnehmer haben Solounterricht (bei Gesang mit Korrepetitor) und treten am letzten Kurstag, Pfingstmontag, 6. Juni, in zwei Abschlusskonzerten im Schloss Osterstein und Schloss Planitz auf.
Die Kursveranstaltungen sind für interessierte Zuhörer öffentlich. Das Repertoire des Solounterrichts ist nach vorheriger Abstimmung mit den Dozenten aus Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms frei wählbar. Die Kursgebühren für aktive Teilnehmer betragen 450 Euro, Anmeldeschluss ist der 31. März 2022. In diesen Tagen werden die Ausschreibungen und Plakate an Musikhochschulen in Deutschland und den europäischen Nachbarländern versandt.
Als Dozenten für die Meisterkurse konnten zwei hochrangige Künstler ihres Fachs, die gleichzeitig renommierte Schumann-Spezialisten sind, gewonnen werden: Mitsuko Shirai (Gesang) und Eric Le Sage (Klavier).
Die japanische Mezzosopranistin Mitsuko Shirai gewann 1974 den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau und hat sich seitdem als Solistin und Pädagogin weltweiten Ruhm verschafft. Sie wirkt als Jurorin bei zahlreichen Gesangswettbewerben und leitet als Professorin an der Musikhochschule Karlsruhe gemeinsam mit Hartmut Höll den Schwerpunkt Lied.
Der französische Pianist Eric Le Sage war Preisträger renommierter Wettbewerbe wie Porto (1985), Zwickau (1989) und Leeds (1990). Zu seinen zahlreichen CD-Einspielungen gehört das gesamte Klavierwerk Robert Schumanns wieso die komplette Kammermusik von Johannes Brahms. Seit 2010 unterrichtet er als Professor an der Musikhochschule Freiburg.
Mit diesem 2019 auf Initiative des Zwickauer Geigers Elin Kolev etablierten neuen Medium der Nachwuchsförderung ergänzt die Robert-Schumann-Stadt Zwickau ihre musikalische Jugendbildung um eine wesentliche Facette – in Ergänzung zum musischen Clara-Wieck-Gymnasium, dem Robert Schumann Konservatorium und den Leistungsvergleichen beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang sowie dem nationalen Kleinen Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten. Sie knüpft dabei an die Tradition Clara Schumanns an, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, junge Pianisten im Sinne ihres Mannes auszubilden.“

Die Ausschreibung ist zu finden unter: https://www.schumann-zwickau.de/de/01/meisterkurse.php

ICMA 2022 Preisträger in der Sparte Vokalmusik: Christian Gerhaher, Bariton

Aus der Begründung der Jury: Die Schumann’schen Lieder sind nicht nur lyrische Schätze. Sie sind die farbigsten und dramatischsten Stücke Ihrer Gattung. Sie in all ihrem Favettenreichtum vollständig zu präsentieren, ist eine enorme Herausforderung, die Christian Gerhaher und Gerold Huber mit Hilfe der Sänger Camilla Tilling, Julia Kleiter, Sibylla Rubens, Wiebke Lehmkuhl und Martin Mitterrutzner mit großem musikalische Einfühlungsvermögen und nicht minder beeindruckender Virtuosität gemeistert haben.

Schumann: Complete Songs, Sony Classical, 19439780112

Alle Lieder. Christian Gerhaher und Gerold Huber

Die Musik, “die romanischste aller Künste” spielt eine zentrale Rolle im neueröffneten Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt


Abbildung: Screenshot aus https://deutsches-romantik-museum.de/

Die Musik ”die romantischste aller Künste“ (E.T.A. Hoffmann) spielt eine zentrale Rolle im neueröffneten Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt, das wie das benachbarte Goethe-Museum eine Einrichtung des Freien Deutschen Hochstifts ist. Auch medientechnisch höchst ambitioniert und auf dem neuesten Stand “inszeniert” das Museum ”die Musik der Epoche” mit Hoffmann, einer Spieluhr, Beethoven, Schubert (hier spielt in der Winterreise auch Schumann-Forum-Mitglied Julian Prégardien eine tragende Rolle), Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumanns melodramatische Loreley-Vertonung und als Höhepunkt Schumanns “Szenen aus Goethe’s ’Faust’”.

https://www.faz.net/aktuell/ (20.1.2022)

Wiederentdeckt! Schumanns „Frauenliebe und Leben“ in Ingmar Bergmans Film „Fanny & Alexander“ (1982), gesungen von Christina Schollin in ihrer Rolle als Lydia Ekdahl

Auf der fröhlichen Weihnachtsfeier der Ekdahls 1907 in Uppsala fühlt sich Lydia Ekdahl (gespielt von Christina Schollin), die von der Familie ungeliebte deutsche Schwiegertochter von Helena Ekdahl, dazu berufen, mit schmachtendem Blick auf ihren Mann Carl, dem mittleren der drei von Helena, dazu berufen, ”Du Ring an meinem Finger” aus Schumanns ”#Frauenliebe und Leben” nach dem Text von #Chamisso, op. 42 Nr. 4. zur leichten Qual der ansonsten mit dem Hauspersonal ausgelassen feiernden Familie vorzutragen. Dass Bergman ausgerechnet dieses Lied von einer Frau vortragen lässt, die die häufigen krassen verbalen Demütigungen durch ihren sich selbst ständig bemitleidenden Mann Carl Ekdahl immer grässlich devot und demütig hinnimmt, um ihm danach ungefragt und unwillkommen wieder ihre Liebe zu ihm zu beteuern, spricht Bände … Der Liedvortrag ist ab etwa Minute 45 zu erleben. (I.B.) Fanny och Alexander, Episode 1

https://youtu.be/zYjSsZ9o1gQ