Mit dem Tod von Michael Schuncke am 13. November 2022 musste das Schumann-Netzwerk auch von einem ebenso engagierten wie dem Netzwerkgedanken und den anderen Mitgliedern in besonderer Weise zugewandten Mitglied Abschied nehmen. Das von ihm in Baden-Baden aufgebaute Schuncke-Archiv e.V. war ein von ihm geführtes privates Familienarchiv. Das gesamte Archiv-Material hat er bereits 2021 an die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart abgegeben. Zum 15. Juli 2022 erfolgte die Auflösung des Schuncke-Archiv e.V.
Das Schuncke-Archiv ist seitdem in den Bestand der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart übergegangen.
Das Archiv umfasst:
rund 25 laufende Meter, insgesamt ca. 400 Mappen mit Korrespondenz, Berichten, Urkunden, Programmzettel, Noten und anderem Material von und über Musiker, Schauspieler, bildende Künstler, Schriftsteller der Familie Schuncke, insg. zu ca. 25 Musikern, Schauspielern und Musikautoren von Johann Gottfried Schuncke (1742-1807); Ludwig Schuncke (1810-1834) und Hugo Schuncke (1823-1909) bis Michael Schuncke (geb. 1929); dazu Maler wie die Familie Dressler-Breslau (ab 1833), Unternehmer (Filz, 1900-1972) und Marketingberater/Fachautor; Gesamtgenealogie Schuncke ca. 1.000 Namen. Die Bestände reichen von 1800 bis 1999 mit Ergänzungen bis 2021
Bestandsübersicht: https://www.wlb-stuttgart.de/ [PDF]
Vgl. https://www.wlb-stuttgart.de/
Für eine zeitnahe und personenunabhängige Beantwortung Ihrer Fragen richten Sie bitte Ihre E-Mails an: handschriften@wlb-stuttgart.de
Alle weiteren Kontaktdaten, inkl. Telefonnummern und Ansprechpartner: https://www.wlb-stuttgart.de/
Der Bestand ist nur nach VORANMELDUNG im Sonderlesesaal (SLS) der Württembergischen Landesbibliothek einsehbar, Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 10–18 Uhr.
Die Benutzung ist nur mit bestätigter Buchung im SLS möglich.
Bitte nehmen Sie vor der Bestellung Kontakt mit der besitzhaltenden Sammlung auf.
Bitte beachten Sie, dass für die Bereitstellung der Materialien 2 – 5 Arbeitstage notwendig sein können.