Biografie

Robert Schumann (geb. 1810 in Zwickau, gest. 1856 in Bonn-Endenich)

Robert Schumann kam am 8. Juni 1810 als sechstes und letztes Kind wohlhabender Eltern in Zwickau zur Welt, wohin die Familie wenige Jahre zuvor aus dem thüringischen Ronneburg zugezogen war. Der Vater August Schumann (1773-1826) hatte sich als Romanschriftsteller und Verfasser kaufmännischer Kompendien die Mittel zum Aufbau eines Verlagsunternehmens erworben und sich mit der Herausgabe von Lexika und Sammelwerken, volkstümlichen Ausgaben deutscher und ausländischer Klassiker (für die er auch selbst aus dem Englischen übersetzte) und der viel gelesenen „Erinnerungsblätter für gebildete Stände“ einen geachteten Namen gemacht.

Sein Einfluß und seine hohe literarische Bildung waren prägend für Roberts Kinder- und Schuljahre, so daß er von sich sagen konnte, es seien ihm schon damals „die bedeutendsten Dichter ziemlich aller Länder ... geläufig“ gewesen. Es blieb nicht beim passiven Aufnehmen von Literatur, sondern kam zu eigenen dichterischen Versuchen und zur Gründung eines literarischen Schülerzirkels, in dem Robert den Ton angab. Starken, fortwirkenden Eindruck hinterließ ihm gegen Ende der Gymnasialzeit die Lektüre der Werke Jean Pauls. Ihren Stil kopierte er zunächst in seinen romantischen Erzählfragmenten, sie wirkten aber auch, teils direkt-anregend, teils mehr untergründig, auf sein späteres Komponieren ein, so daß er scherzhaft-überspitzt bekannte, von „Jean Paul mehr Kontrapunkt gelernt zu haben als von seinem Theorielehrer“, und beförderten die poetische Qualität seiner musikschriftstellerischen Arbeiten...

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