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Beatriz González Calderón

Beatriz González Calderón wurde 1985 in Cádiz (Spanien) geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren bei ihrem Vater, dem Pianisten Alberto González Calderón. Sie schloss ihr Cellostudium 2007 unter der Leitung von Ivo Cortés und Israel Fausto MarLnez ab. Später studierte sie bei Andreas Greger an der Akademie der Barenboim-Said-Stiftung und dank eines Stipendiums der Freundesvereinigung des Königlichen Symphonieorchesters von Sevilla bei Luiza Nancu.

Von 2003 bis 2008 war sie Mitglied des Andalusischen Jugendorchesters, mit dem sie unter der Leitung von Michael Thomas, Gloria Isabel Ramos, Enrique Mazzola, José Luis Temes, Pablo González und Daniel Barenboim bei mehreren internationalen Festivals auftrat und Tourneen durch Frankreich, Italien und Großbritannien unternahm. Im Jahr 2013 wurde sie vom Programm als Cellolehrerin und Kammermusiklehrerin eingeladen und seit 2021 ist sie Musikkoordinatorin des Andalusischen Jugendkünstlerprogramms.

2008 gründete Beatriz Almaclara, das einzige rein weibliche Kammerorchester Spaniens, das sie seit seiner Gründung sowohl künstlerisch als auch geschäftlich leitet. Sie ist verantwortlich für die künstlerische Programmgestaltung des Ensembles, die sich darauf konzentriert, das Repertoire bedeutender Komponistinnen der Musikgeschichte zu kontextualisieren, sich aber auch mit Kammer- und Solowerken befasst, während sie gleichzeitig eine intensive Karriere als Interpretin verfolgt. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.almaclara.es.

Sie tourte auch national und international mit dem Königlichen Symphonieorchester von Sevilla und dem Galizischen Symphonieorchester und arbeitete mit Dirigenten wie George Pehlivanian, Anne Manson, Ralf Weikert, Pedro Halfer, John Axelrod, Frühbeck de Burgos und Pablo González zusammen. Außerdem wird sie häufig von internationalen Orchestern wie dem Malta Philharmonic Orchestra zu zahlreichen Konzerten und Festivals eingeladen.

Darüber hinaus hat sie ihre Ausbildung durch Kurse in Theaterperformance an der Schule Viento Sur und in Theater- und Bühnenbild an der Hochschule für Darstellende Künste in Sevilla erweitert, wodurch sie nun kreative Workshops in Kultur- und Bildungseinrichtungen leiten kann. Außerdem setzt sie ihre musikalische Ausbildung fort und spezialisiert sich auf Orchesterleitung bei den Maestros Juan Luis Pérez und Pablo González.

Beatriz hat einen Master-Abschluss in Kulturmanagement, der es ihr ermöglicht, künstlerische Arbeit mit der betriebswirtschaftlichen Leitung von Projekten zu verbinden, sowie einen Master-Abschluss in Musikperformance und -wissenschaft von der Internationalen Universität Valencia. Sie hat als Referentin an Konferenzen teilgenommen, darunter das IMS-Symposium 2022 in Athen, und konzentriert sich auf die Verbreitung der Rolle von Frauen wie Clara Schumann und Fanny Hensel Mendelssohn. Derzeit promoviert sie im Studiengang Kunst und Kulturerbe an der Fakultät für Bildende Künste der Universität Sevilla und konzentriert ihre Forschung auf den musikalischen Einfluss von Clara Schumann auf das Werk von Johannes Brahms. Dafür hat sie Forschungsstipendien von der Europäischen Union sowie von der Brahms-Gesellschaft in Baden-Baden erhalten.

Im November 2024 wurde ihr der ROMA-Preis für Frauen, Kunst und Kultur verliehen, der von der Universität Pablo de Olavide in Sevilla, dem Provinzialrat von Sevilla und der Stiftung Cajasol vergeben wird.

Im März 2025 wurde sie zum ordentlichen Mitglied der Spanischen Akademie der Darstellenden Künste in den Bereichen Darstellende Kunst und Musikforschung ernannt.

Übersetzung der in englisch von Beatriz Gonzaléz Calderón bereitgestellten Vita ins Deutsche von Daniel Höhr, 16.11.2025

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