Lindenmuseum „Clara Schumann“, Maxen
Das 10. und letzte Medaillon erhielt seinen Platz am Lindenmuseum „Clara-Schumann“, dem ehemaligen Spritzenhäuschen in unmittelbarer Nähe zur „1000-jährigen Linde“. Wanderungen Clara Wiecks und später der Familie Schumann führten einige Male an diesem einzigartigen, die Ortsmitte prägenden, Naturdenkmal vorbei. Der Text des Medaillons am „kleinsten Museum Deutschlands“, bezieht sich auf den Aufenthalt Clara Wiecks vom 11. Juni bis 13. August 1837 in Dresden und Maxen und nimmt eine Tagebucheintragung vom 22. Juli 1837 auf: „Nach der Probe um 12 Uhr Spaziergang nach der Linde die weiße Frau zu sehn, welche des Nachts ihre Wanderungen macht.“ Ein liebevoll ausgerichtetes Bürgerfest vom Heimatverein Maxen e.V. und der Gemeinde Schmorsdorf sowie Chorgesang des Sächsischen Vocalensembles verbanden sich am 12. September 2020, dem 180. Hochzeitstag des Künstlerpaares, zu einem würdigen Abschluss des Gedenkweges.