Aktuelles aus 2025
4.12.1845: UA von RobertSchumanns Klavierkonzert op. 54!
Heute vor 180 Jahren, am 4. Dezember 1845 im Saal des Hotel de Saxe in Dresden: “Das damals revolutionäre Klavierkonzert von Robert Schumann erklingt zum ersten Mal - mit Schumanns Frau Clara als Sollistin”. BR-Klassik erinnert daran: https://www.br-klassik.de
Am heutigen Hotel de Saxe, einem Neubau am alten Standort und heute zur Steigenberger-Hotelkette gehörend erinnert seit ca. 10 Jahren eine Erinnerungstafel an die Uraufführung, die vom Sächsischen Vokalensemble, Mitglied im Schumann-Netzwerk, im Rahmen ihrer Kennzeichnung der Robert- und Clara-Erinnerungsstätten in und um Dresden in einer musikalischen Feierstunde an der Außenwand neben dem Hoteleingang plaziert wurde.
Auch beim Öffnen des 4. Türchen des Musikalischen Adventskalenders von Yeran Kim und Clemens Müller erklingt ein Lied des Brahms- und Clara Schumann-Freundes Julius Otto Grimm (1827–1903).
4. Türchen des Musikalischen #Adventskalenders von Yeran #Kimund Clemens Müller: Julius Otto Grimm, “Mit unnennbarer Seligkeit” op. 7, 6, Gedicht von Hermann #Rollett) Gesungen von der Sopranistin Alice #Fuder, am Klavier: Clemens #Müller. Ersteinspielung, aufgenommen in der Alten Synagoge in #Hechingen, 18.September 2025 “
Ein überschwängliches Lied des damals 28-jährigen Julius Otto Grimm, der sich für die Werke seines Freundes Johannes Brahms fast mehr einzusetzen schien als für die eigenen. Bedeutendere Berühmtheit blieb ihm daher auch zu Lebzeiten versagt. “Wie wäre das aber auch möglich gewesen bei einem Künstler, der sich in seinem ganzen Leben stets in vornehmer Bescheidenheit zurückgehalten und nie den Ehrgeiz gehabt hat, die Welt mit seinem lauten Ruhme zu erfüllen?” (Der Geiger Richard Barth über Julius Otto Grimm)”. Von Hermann Rollett übernahm auch die mit Grimm befreundete Clara Schumann die Gedichte für ihren letzten Liederzyklus (“jucunde”)
In der 3. Edition des Musikalischen Adventskalenders singen u.a. Studierende der Musikhochschulen Karlsruhe, Köln, Zürich und Feldkirch. Von den 24 Liedern, die Yeran Kim und Clemens Müller, beide Dozenten an der Musikhochschule Trossingen und an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik, für den Adventskalender ausgesucht haben, sind 23+der Lieder ERSTEINSPIELUNGEN. Bei den Komponistinnen und Komponisten handelt es sich um Viktor #Bendix (1851–1926), Wilhelm #Berger (1861–1911), Leo Blech (1871–1951), Felix #Blumenfeld (1863–1931), Tomás #Bréton (1850–1923), Julius Otto #Grimm (1827–1903), Luise #Greger (1861–1944) und Adolf #Jensen (1837–1879). Jensen und insbesondere Grimm standen #Brahms und #Clara #Schumannals Kollegen bzw. Freunde nahe. Vgl. https://www.meloquenz.de/
Türchen 1, 1. Dezember 2025
Zum Namen Clara und wohl seiner berühmtesten Trägerin 💝
Auch das Schumann-Haus Leipzig geht nicht ohne einen digitalen Kalender vom 1.–24. Dezember in die heute beginnende Adventszeit.
Zu verfolgen ist der Adventskalender u.a. auf der Facebook–Seite des Schumann-Hauses Leipzig https://www.facebook.com/Schumannhausleipzig und auf Instagram sowie – immer gern als Collab-Partner dabei – auf https://www.instagram.com/schumannnetz/
An den Adventssonntagen sind mit etwas Rätselgeschick und Glück kleine Überraschungen zu gewinnen!
Der ClaRo-Adventskalender 2025 wurde inhaltlich mit viel Neugierig, Freude und Herzblut von der am Schumann-Haus tätigen Bundesfreiwilligen Johanna konzipiert. Gestaltung: accolade pr
1. Dezember 2025 – 1. Türchen im Lied-Adventskalender von Yeran Kim und Clemens Müller
“Dämmerung senkte sich von oben” von Julius Otto Grimm op. 18,3; Text von Johann Wolfgang von Goethe, Ersteinspielung, gesungen von Julika Hing, am Klavier Clemens Müller – https://youtu.be
Die 3. Edition des Lied-Adventskalenders von Yeran Kim und Clemens Müller öffnet ab dem 1. Dezember 2025 Tag für Tag seine 24 Türchen.
Gesungen von v.a. Studierenden der Musikhochschulen Karlsruhe, Köln, Zürich und Feldkirch sind dieses Mal 23 der Aufnahmen ERSTEINSPIELUNGEN, die Yeran Kim und Clemens Müller, beide Dozenten an der Musikhochschule Trossingen und an der Stella Vorarlberg Privathochschule für Musik, für den Adventskalender ausgesucht haben.
Bei den Komponistinnen und Komponisten handelt es sich um Viktor Bendix (1851–1926), Wilhelm Berger (1861–1911), Leo Blech (1871–1951), Felix Blumenfeld (1863–1931), Tomás Bréton (1850–1923), Julius Otto Grimm (1827–1903), Luise Greger (1861–1944) und Adolf Jensen (1837–1879). Jensen und insbesondere Grimm standen Brahms und Clara Schumann als Kollegen bzw. Freunde nahe.
Türchen Nr. 1: “Dämmerung senkte sich von oben” von Julius Otto Grimm op. 18,3; Text von Johann Wolfgang von Goethe: https://youtu.be/42IgKxlFUDE?si=yjhuAJacOqSnqHMx
Es singt die deutsch amerikanische Mezzosopranistin Julika Hing (https://www.julikahing.com/vita/), am Klavier: Clemens Müller
ERSTEINSPIELUNG, aufgenommen in der Alten Synagoge Hechingen, 19. September 2025, vgl. für weitere Informationen https://www.meloquenz.de/.
Zum engen Brahms-Freund Julius Otto Grimm, der ab 1860 über 40 Jahre das Musikleben in Münster prägte, und zu dessen Freundes- und Bekanntenkreis auch Clara Schumann und Amalie und Joseph Joachim gehörten, vgl. https://julius-otto-grimm.uni-muenster.de
Martha Argerich und das Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Lahav Shani on tour mit Robert Schumanns Klavierkonzert! Start: Donnerstag, 27.11.2025, 20:15, De Doelen, Rotterdam, danach geht es weiter nach Paris, Berlin, München, Wien und Köln.
https://www.rotterdamsphilharmonisch.nl
24. November 2025, 16 Uhr, Robert-Schumann-Haus Zwickau: Festveranstaltung zur Verleihung des Robert Schumann-Preises der Stadt Zwickau durch Oberbürgermeisterin Constance Arndt an die New Yorker Pianistin Tiffany
Alle Fotos: Foto-Atelier Lorenz
TV Sachsen stellt die Preisträgerin mit Videoausschnitten, auch von der Preisverleihung vor, in: Schumannpreis geht nach New York: https://youtu.be
Montag, 24. November 2025, 16 Uhr, Kammermusiksaal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau: Überreichung des ihr Anfang November verliehenen Robert Schumann-Preises der Stadt Zwickau 2025 an Tiffany Poon im Rahmen einer musikalischen Feierstunde
Tiffany Poon am 19. November 2025, 19:30, in Frankfurt, Clara Schumann Saal des Dr. Hoch‘s Konservatorium, letzte Station ihrer drei Schumann-Netzwerk-Konzerte in drei deutschen Schumannorten, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, vgl. https://www.schumann-portal.de & https://www.schumann-portal.de/
Alle Fotos von Ingrid Bodsch, ausgenommen das Dreierfoto, auf dem Dr. Edgar Wallach, Vorsitzender der Robert und Clara Schumann-Gesellschaft Frankfurt e.V. und Ingrid Bodsch mit Tiffany Poon beim After-Concert-Dinner zu sehen sind, das von einem Vorstandsmitglied der Gesellschaft gemacht wurde.
Tiffany Poon‘s much applauded and celebrated Concert on November 11, 2025, in Frankfurt, was the last of her three Schumann-Network-concerts, beginning in Leipzig (15.11.) and Zwickau (16.11.), her only concerts in Germany this year. The Schumann-Network-tour – https://www.schumann-portal.de/ – was „embedded“ in Tiffany Poon‘s European tour in support of her new album, "Nature“ (released on Friday, November 7, 2025), beginning in Dublin (November 7, 2025, at 7:30 PM at the Whyte Recital Hall at the Royal Irish Academy of Music) and London (at the Queen Elizabeth Hall on November 9th), after the Frankfurt-concert now continued tomorrow (November 21, 2025, at 8:30 PM) in Amsterdam (at the Concertgebouw, Kleine Zaal), and Paris (December 3, 2025, at 8:30 PM at the Salle Gaveau), cf. https://bachtrack.com/ Between her performances in Amsterdam and Paris Tiffany Poon returns to Zwickau to accept the Robert Schumann Prize of the City of Zwickau 2025, awarded to her at the beginning of November, in a musical ceremony on November 24, 2025. The photos show Tiffany Poon on the stage of the Clara Schumann Hall in Dr. Hoch's Conservatory, Frankfurt, on November 19, 2025, afterwards signing her CDs in the foyer of the conservatory, and during the post-concert dinner with Dr. Edgar Wallach, Chairman of the Robert and Clara Schumann Society Frankfurt, and Dr. Ingrid Bodsch, Schumann Network.
Heute Abend, Mittwoch, 19. November 2025, 19:30 (!) Uhr, Clara-Schumann-Saal des Dr. Hoch’s Konservatorium, Frankfurt am Main – Tiffany Poons letztes Konzert bei ihrer Schumann-Netzwerktour
Restkarten noch verfügbar: https://www.frankfurtticket.de/tickets/
Tiffany Poon, Schumann-Preisträgerin der Stadt Zwickau 2025 und Schumann-Botschafterin des Schumann-Netzwerks beim Start ihrer Schumann-Netzwerk-Tour im Schumann-Haus Leipzig am 15.11.2025
Tiffany Poon und Franziska Franke-Kern
Die diesjährige Robert-Schumann-Preisträgerin der Stadt Zwickau startete in Leipzig ihre Schumann-Netzwerk Tour (vgl. https://www.schumann-portal.de/), die sie am Sonntag, 16.11.2025 nach Zwickau führte und am 19.11.2025 nach Frankfurt führen wird. In Leipzig wurde Tiffany Poon ins Schumann-Forum, dem board of artists des Schumann-Netzwerks als Schumann-Botschafterin aufgenommen.
Alle Fotos: Christian Kern
Konzerttour Tiffany Poon
Schumann-Preisträgerin Tiffany Poon am Samstag, 15.11.2025, 19 Uhr, Schumann-Haus Leipzig, Inselstraße 18:
Konzert mit Werken von Clara & RobertSchumann, Rameau, Debussy & Ravel
AUFNAHME INS SCHUMANN-FORUM, dem Board of Artists des Schumann-Netzwerks
Schumann-Preisträgerin Tiffany Poon, Sonntag, 16. November 2025, 17 Uhr, Robert-Schumann-Haus Zwickau, Hauptmarkt 5:
Konzert mit Werken von Clara & Robert Schumann, Rameau, Ravel & Debussy
Am 24.11.2025 wird Tiffany Poon ein weiteres Mal nach Zwickau kommen, um dort den ihr von der Stadt Zwickau verliehenen Robert-Schumann-Preis entgegen zu nehmen.
Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 2025 geht an die New Yorker Pianistin Tiffany Poon – herzlichen Glückwunsch!
Gestern, 6.11.2025, wurde durch eine Pressemitteilung der Stadt Zwickau öffentlich bekannt, dass die New Yorker Pianistin Tiffany Poon, die heute am 7.11. (Dublin) ihr erstes Konzert in Europa zum Start ihrer Release-Tour zur Vorstellung ihrer CD Nature gibt, wozu auch drei Schumann-Netzwerk-Konzerte in Leipzig (15.11.), Zwickau (16.11.) und Frankfurt am Main (19.11.) gehören – vgl. https://www.schumann-portal.de/ –, in denen sie im ersten Teil nur Werke von Clara & Robert Schumann – Clara Schumann, „Nocturne“ op. 6 (Soirées Musicales), Nr. 2 & „Mazurka“ op. 6 (Soirées Musicales), Nr. 5 sowie Robert Schumann, Davidsbündlertänze op. 6 – spielen und als neues Mitglied ins Schumann-Forum – https://www.schumann-forum.net – aufgenommen wird (am 16. November beim Konzert im Schumann-Haus Leipzig), den ROBERT-SCHUMANN-PREIS DER STADT ZWICKAU 2025 erhält. Zur Preisverleihung am 24.11.2025 kommt Tiffany Poon deshalb zwischen ihren Auftritten in Amsterdam (21.11.) und Paris (2.12.) nach ihrem Konzert am 16.11. schon nach kurzer Zeit noch einmal nach Zwickau zur Preisverleihung ins Robert-Schumann-Haus zurück. Vgl. https://www.schumann-zwickau.de/ (Pressemitteilung der Stadt Zwickau, 6.11.2025)
IHRE SPENDE FÜR „CLARA!“
Ihre Spende garantiert ab 2026 neue begeisternde kammermusikalische Ereignisse, kuratiert von Pianistinnen, inspiriert von Clara Schumann, wie sie die begeisterten Besucherinnen und Besucher der vier als Kooperationsprojekte mit dem Schumann-Netzwerk durchgeführten „Clara! On tour“-Konzerte mit Saskia Giorgini als Kuratorin und Julian Prégardien, im Verein mit den in Düsseldorf (Klaudio Zoto), Leipzig (Rafaèl Arreghini), Zwickau (Rafaèl Arreghini) und Baden-Baden (Beatriz González Calderón) auftretenden jungen Cellisten als Gastkünstler gerade in den Schumannorten Düsseldorf, Leipzig, Zwickau & Baden-Baden erleben durften. Vgl. https://www.schumann-portal.de/netzwerkkooperationen-2025/
„Clara Schumann spielte in ihrem Leben über tausend Konzerte – getragen von ihrer Liebe zur Musik und von einem treuen Publikum in ganz Europa. In diesem Geist möchten wir einen neuen Clara!-Freundeskreis ins Leben rufen. Werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die diese musikalische Tradition weiterführt und die neue Clara!-Konzertreihe – Idee: Julian Prégardien – ermöglicht.
So, wie die Musik Clara Schumann beflügelte, wird jedes unserer Konzerte durch Ihre Unterstützung lebendig. Unser Versprechen:
Sind 100 Freunde gefunden, findet das nächste Clara!-Konzert statt.
Die Höhe der Spenden bestimmt die Besetzung - vom Klaviersolo oder Lied-Duo bis zum Klavierquintett. Gemeinsam lassen wir Clara! und ihre innovativen Programme weiterleben.“
SPENDENKONTO:
LIEDSTADT gUG
IBAN: DE22 5115 0018 0000 0540 98
KREISSPARKASSE Limburg
Betreff: Clara100
Name und Anschrift
Freude und Begeisterung über „Clara! On tour“
In den Schumannstädten Düsseldorf (Palais Wittgenstein, 30.10.2025, 19 Uhr), Leipzig (Schumann-Haus Leipzig, 31.10.2025, 19 Uhr), Zwickau (Robert-Schumann-Haus Zwickau, 1.11.2025, 17 Uhr) & Baden-Baden (Weinbrennersaal, 2.11.2025, 19:30), vgl. https://www.schumann-portal.de/netzwerkkooperationen-2025/
Düsseldorf, Palais Wittgenstein: Saskia Giorgini & Julian Prégardin mit Klaudio Zoto
Düsseldorf, Nachfeier, kurz vor der Sperrstunde: Ingrid Bodsch, Julian Prégardien, Saskia Giorgini und Klaudio Zoto
Leipzig, Schumann-Haus: Saskia Giorgini & Julian Prégardien mit Rafaèl Arreghini
Baden-Baden, Weinbrennersaal: Saskia Giorgini & Julian Prégardien mit Beatriz González Calderón
CLARA! On tour – Ab morgen, Donnerstag, 30.10.2025, bis Sonntag, 2.11.2025, geht es Schlag auf Schlag bzw. Konzert auf Konzert
Vier Mal stehen Saskia Giorgini und Julian Prégardien mit Werken von Robert Schumann (u.a. Dichterliebe und Löwenbraut), Clara Schumann, Brahms und Schubert gemeinsam mit den Cellisten Klaudio Zoto (in Düsseldorf), Rafaèl Arreghini (Leipzig & Zwickau) und Beatriz González-Calderón (Baden-Baden) mit dem Programm "CLARA! On tour" ensuite in vier Schumann-Orten auf der Bühne: Am 30.10., 19 Uhr, Palais Wittgenstein, Düsseldorf, am 31.10., 19 Uhr, Schumann-Haus, Leipzig, am 1.11., 17 Uhr, Robert-Schumann-Haus Zwickau, und am 2.11., 19:30 Uhr, Weinbrenner-Saal, Baden-Baden!
7. Leipziger Clara Schumann Wettbewerb für junge Pianisten, ausgerichtet von der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft, 24.–26. Oktober 2025
Die Abbildungen stammen von der Instagramseite der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft: https://www.instagram.com/chopinleipzig/
LA MUSICA - DIE MUSIK IST WEIBLICH! Mit Clara Schumanns Klavierkonzert Samstag, 25. Oktober 2025, 19 Uhr, Tonhalle Düsseldorf, Mendelssohn-Saal
Sinfonieorchester der Camerata Louis Spohr
Victoria Nava, Klavier (für Sandra Brune-Mathar)
Sylvia Hamvasi, Sopran Bernd Peter Fugelsang, Dirigent
Programm:
Emilie Mayer (1812-1883): Ouvertüre Nr. 2 in D
Clara Schumann (1819-1896): Klavierkonzert a-moll, op. 7
Mathilde Kralik von Meyrswalden (1857-1944): Hymnische Symphonie in F (Deutsche Erstaufführung)
"Erleben Sie die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG der romantischen Symphonie in f-moll (komp. 1903) von Mathilde Kralik von Meyrswalden. Sie war Kompositionsschülerin von Anton Bruckner und hochdekorierte Absolventin am Wiener Conservatorium. Gustav Mahler und Hugo Wolf saßen im Studium neben ihr. Die Symphonie wurde 1904 in Prag uraufgeführt, verschwand jedoch danach aus dem Gedächtnis der Musikgeschichte. 2021 wurde das Werk (in der Fassung von 1942) wiederentdeckt und mit revidierter Ausgabe ins Leben gerufen. Allein der neue Schluss mit Gesang und Orgel gehört zu dem Beeindruckendsten, was die spätromantische symphonische Literatur zu bieten hat. […]
Die Camerata und ihr Dirigent möchten auch in diesem Jahr ihre Überzeugung „Musik ist die Sprache, die alle Menschen über alle Grenzen hinweg verbindet“ durch den Klang der Musik, mit Moderation und einem nachhaltigen Konzerterlebnis im Alltag erneut vermitteln. Lassen Sie sich wieder von den klanglichen Möglichkeiten der Camerata als „viel-harmonisches“ Orchester begeistern."
https://www.camerata-louis-spohr.de/
7. Leipziger Clara Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten im Rahmen der XXXV. Leipziger Chopin-Tage, 25.–26. Oktober 2025
- Wettbewerb: 25.10.2025, 9 bis 19 Uhr, Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Grassistraße 8, Kammermusiksaal
- Preisträgerkonzert: 26.10.2025, 11 Uhr, Schumann-Haus Leipzig, Inselstrasse 18, Leipzig
Der Anmeldeschluss war der 31. Juli 2025
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern standen für das Wettbewerbsprogramm Werke folgender Komponistinnen zur Auswahl:
Maria Szymanowska, Louise Farrenc, Fanny Hensel, Anna Caroline de Belleville, Johanna Kinkel Leopoldine Blahetka, Emilie Mayer (1812-1883), Julie Weber von Webenau (1813-1887), Delphine von Schauroth, Josephine Caroline Lang, Clara Schumann, Pauline Viardot-García, Thekla Badarczewska, Sophie Menter, Luise Adolpha Le Beau, Teresa Carreño, Nathalie Janotha, Cécile Chaminade, Mel Bonis, Ethel Smyth, Mary Wurm, Amy Beach, Amanda de Polignac, Dora Pejačević, Rebecca Clarke, Nadia Boulanger, Lili Boulanger.
Vgl. mit allen Informationen: http://www.neue-leipziger-chopin-gesellschaft.de/
Clara! On tour
30.10.2025, Düsseldorf; 31.10.2025, Leipzig; 1.11.2025, Zwickau; 2.11.2025, Baden-Baden
Flyer-Gestaltung: phVision (Christa Polch)
“Clara! On tour”
Die Sonderseite zum wunderbaren Kooperationsprojekt des Schumann-Netzwerks 2025/1, “Clara! On tour” mit Julian Prégardien und Saskia Giorgini zur Vorstellung und zum Auftakt der von Julian Prégardien initiierten neuen und 2026 startenden Konzertreihe “Clara!”, bei der jeweils Pianistinnen das Programm gestalten, das aus Clara Schumanns Konzertprogrammen schöpft, habe ich schon vor ein paar Tagen fertig gemacht und ins Schumannportal gestellt – vgl. https://www.schumann-portal.de/netzwerkkooperationen-2025/clara-on-tour.html (mit allen Informationen zum Programm, zur Idee von Julian Prégardien, seiner “Clara!”-Website und natürlich auch allen Künstlerviten).
Jetzt kann dank der tollen Zusammenarbeit mit der Grafikerin Christa Polch, seit 2005 für das damals seinen Anfang nehmende Schumann-Netzwerk grafisch zuständig, auch der online Flyer präsentiert werden, von dem es auch für alle vier Stationen – Düsseldorf, Leipzig, Zwickau und Baden-Baden – eine eigene Einzel-Version gibt.
Die in Wien lebende und an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz als Professorin für Klavier unterrichtende Pianistin Saskia Giorgini, 2016 Gewinnerin des Internationalen Mozartwettbewerbs Salzburg, von der nach vielen international hoch gepriesenen CDs in diesem Jahr eine Schumann-Lieder-CD mit Ian Bostridge erschienen ist, ist die Kuratorin der vier Auftaktkonzerte Ende Oktober/Anfang November 2025. Bei den vier Auftaktkonzerten dabei sind – den Gepflogenheiten des Konzertlebens im 19. Jh. und damit auch Clara Schumanns folgend – jeweils aktuell am oder in der Nähe des jeweiligen Veranstaltungsorts lebende Gastkünstler.
Bei “Clara! On tour” werden Klaudio Zoto (Düsseldorf), Rafaèl Arreghini (Leipzig und Zwickau) und Beatriz González Calderón (Baden-Baden) das Ave Maria von Franz Schubert in der Fassung für Violoncello von Alfredo Piatti spielen, einem legendären Cellisten des 19. Jahrhunderts, in London damals zusammen mit Joseph Joachim häufiger Kammermusikpartner von Clara Schumann, der mit diesem Stück in London, nicht nur bei gemeinsamen Auftritten mit Clara Schumann, über Jahrzehnte Furore machte.
Die Staatsoper Hamburg eröffnete die erste Spielzeit
unter der neuen Intendanz von Tobias Kratzer und dem neuen Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber am 28. September 2025 mit Robert Schumanns „Das Paradies und die Peri“
Vera-Lotte Boecker als Peri und der Chor der Hamburgischen Staatsoper in „Das Paradis und die Peri“, Foto: Monika Rittershaus
“Das Premierenpublikum feierte die Neuinszenierung. Beim Auftritt von Tobias Kratzer und Team gab es erst noch ein paar Buhrufe, am Ende jedoch durfte sich auch Kratzer über jubelnde Zustimmung freuen. Ein guter Start für den neuen Intendanten der Hamburgischen Staatsoper. Der 45-Jährige, gerade von der Fachzeitschrift Opernwelt gekürt als „Regisseur des Jahres“, will das Haus stärker als bisher für die Stadtgesellschaft öffnen.”
https://taz.de/Neuer-Intendant-der-Oper-in-Hamburg/!6112825/
“Chor und Solisten agieren wie ein kollektiver Schwarm – mal messerscharf, mal entrückt, mal ambivalent. Um den stilerfahrenen Dirigenten Omer Meier Welber sind eine Reihe namhafter Gesangssolisten versammelt, die sich mit der Musik Schumanns bestens auskennen und darstellerisch wie vokal ohne Abstriche überzeugen. Allen voran die überragende Sopranistin Vera-Lotte Boecker als Peri, die strahlend und verzweifelt wie eine Suchmaschine auf der Jagd nach der Lösung ist. Ein weiteres ungemein klangvolles Fundament steuerte der trefflich vorbereitete Chor der Hamburgischen Staatsoper bei (Einstudierung: Alice Meregaglia). […] Fazit: Das Paradies? Kein Sehnsuchtsort, sondern eine mit Ironie angereicherte Simulation im Theater der Gegenwart. Die ganze Produktion wirkte wie ein „Hack“ auf die Erwartungshaltung: Wer Gefühlskitsch erwartete, wurde stattdessen durch die Serverräume der menschlichen Empathie gejagt. Kratzers „Paradies und die Peri“ ist eine Bühnenadaption auf Speed. Fesselnd, vielschichtig, mit einem Soundtrack für den Ausnahmezustand. Utopie bleibt Provisorium – aber die Wirkung ist nachhaltig. Ein bemerkenswerter Beginn der neuen Spielzeit.
Von Michael Pitz-Grewenig, 29.09.2025: https://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&PID=8359
“Wenn ein neuer Generalmusikdirektor verkündet, er möchte einen „deutschen Klang“ kultivieren, denkt man zunächst an Wagner oder Strauss. Bei Omer Meir Wellbers erstem Operndirigat als neuer GMD an der Staatsoper Hamburg steht allerdings Robert Schumann auf dem Programm. „Das Paradies und die Peri“, inszeniert vom neuen Intendanten Tobias Kratzer, der kürzlich zum Regisseur des Jahres gewählt wurde.” Aus der rundweg begeisterten Besprechung von Sören Ingwersen am 28. September 2025 in “Die deutsche Bühne”: https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/robert-schumann-das-paradies-und-die-peri-staatsoper-hamburg-tobias-kratzer/
Weitere Aufführungen am
3.10.2025, 19:00, 11.10.2025, 19:00, 14.10.2025, 19:00, 17.10.2025, 19:30, 24.10.2025, 19:30 und 1.11.2025, 19:00 (zum letzten Mal in der Spielzeit 2025/2026)
https://www.die-hamburgische-staatsoper.de/de/programm/oper/1847-das-paradies-und-die-peri
Wissenschaftliche Tagung im Robert-Schumann-Haus Zwickau, 4. Oktober 2025
10 bis ca. 18 Uhr: “Robert und Clara Schumann als Patienten – Musikermedizin in historischer Sicht”, Eröffnungskonzert am 3. Oktober 2025, 19:30, “Musik aus Endenich”, Nageeb Gardizi, Klavier.


“Robert und Clara Schumann als Patienten – Musikermedizin in historischer Sicht “
Den eigenen Tagebuchaufzeichnungen Robert Schumanns folgen die erhaltenen Krankenprotokolle der Ärzte in der Endenicher Heilanstalt. Auch für den Sohn Ludwig, der zeitweilig auch eine Komponistenkarriere anstrebte, gibt es Aufnahmeakten aus der Landesversorgungsanstalt für unheilbar Geisteskranke in Colditz. Clara Schumanns Zahnbehandlungen lassen sich vom Wiener Spezialisten Georg Carabelli, der ihr als 18-Jähriger auch Zahnfehlstellungen korrigierte, über den Hamburger Joseph Pierre Calais bis hin zu ihren Bemühungen um gute Prothesen in den letzten Lebensjahrzehnten verfolgen. Nicht nur ihr Vater, sondern auch sie selbst waren Patienten und gut befreundet mit Samuel Hahnemann, dem Erfinder der Homöopathie. Die Konferenz führt Mediziner verschiedener Disziplinen sowie Musikhistoriker und Musikwissenschaftler zusammen, wobei auch die heilende Kraft der Musik ein Thema sein soll.”
Vgl. https://www.zwickau.de/veranstaltungen/robert-schumann-haus/tagung-robert-und-clara-schumann-als-patienten-musikermedizin-in-historischer-sicht-30207-32264
Schenkung von 26 Briefen Clara Schumanns an das Städtische Museum Braunschweig
Schumann-Briefedition: ein „nationales und europäisches Monument“!

In Heft 3 des Jg. 33 (2025) der INFORMATIONSMITTEL für Bibliotheken, dem digitalen Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft bedauert Albert Raffelt als Rezensent des Bandes “Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1896“ / hrsg. von Annegret Rosenmüller, Eva Katharina Klein und Ekaterina Smyka”, erschienen 2025 als Bd. 21 in der Serie 2. Briefwechsel mit Freunden und Künstlerkollegen beim Verlag Dohr, dass das schon mehrfach gewürdigte “außerordentlich weitgespannte Unternehmen” als Gesamtedition aufgrund finanzieller Engpässe nicht in allen großen Bibliotheken vorhanden ist, in denen die Schumann-Briefedition als “nationales und europäisches Monument” vorhanden sein müsste.
https://www.informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/
CLARA!
Die neue Konzertreihe ab 2026
Idee: Julian Prégardien
Auftakt 2025 in Kooperation mit dem Schumann-Netzwerk

Gefördert von / funded by

Clara! – eine neue Konzertreihe ab 2026 initiiert von Schumann-Forum-Mitglied Julian Prégardien. Kuratiert von Pianistinnen nach dem Vorbild von Clara Schumanns Programmgestaltungen.
Auftakt und Startschuss für die neue Konzertreihe im Herbst 2025 im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Schumann-Netzwerks – mit Saskia Giorgini als Kuratorin: Clara! On tour in Düsseldorf, Leipzig, Zwickau und Baden-Baden
30. Oktober 2025, 19:00, Düsseldorf, Palais Wittgenstein, Bilker Str. 15
Julian Prégardien, Tenor
Saskia Giorgini, Klavier
Als Gastkünstler in Düsseldorf: Klaudio Zoto, Violoncello, mit dem Ave Maria von Schubert in der Fassung für Violoncello und Klavier von Alfredo Piatti
Auf dem Programm Werke von Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms und Franz Schubert
Veranstaltung des Heinrich-Heine-Instituts/Schumann-Haus Düsseldorf und der Clara Schumann Initiative Düsseldorf in Kooperation mit dem Schumann-Netzwerk
31. Oktober 2025, 19:00 Uhr, Leipzig, Schumannhaus, Inselstrasse 18
Julian Prégardien, Tenor
Saskia Giorgini, Klavier
Als Gastkünstler in Leipzig: Rafaèl Arreghini, Violoncello, mit dem Ave Maria von Franz Schubert in der Fassung für Violoncello und Klavier von Alfredo Piatti
Auf dem Programm: Werke von Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms und Franz Schubert
Veranstaltung des Schumann-Verein Leipzig e.V. in Kooperation mit dem Schumann-Netzwerk
1. November 2025, 17:00 Uhr, Zwickau, Robert-Schumann-Haus, Hauptmarkt 5
Julian Prégardien, Tenor
Saskia Giorgini, Klavier
Als Gastkünstler in Zwickau: Rafaèl Arreghini, Violoncello, mit dem Ave Maria von Franz Schubert in der Fassung für Violoncello und Klavier von Alfredo Piatti
Auf dem Programm: Werke von Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms und Franz Schubert
Veranstaltung der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. und dem Robert-Schumann-Haus Zwickau in Kooperation mit dem Schumann-Netzwerk
2. November 2025, 19:30 Uhr, Baden-Baden, Weinbrennersaal, Kaiserallee 12
Julian Prégardien, Tenor
Saskia Giorgini, Klavier
Als Gastkünstlerin in Baden-Baden: Beatriz Gonzáles Calderón, Violoncello, mit dem Ave Maria von Franz Schubert in der Fassung für Violoncello und Klavier von Alfredo Piatti
Auf dem Programm Werke von Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms und Franz Schubert
Veranstaltung der Brahms-Gesellschaft Baden-Baden e.V. in Kooperation mit dem Schumann-Netzwerk
Neuer Aufsatz in der Fundgrube
Wolfgang Seibold, Clara Schumann und ihr Vater – ein nicht einfaches Verhältnis
vgl. wolfgang-seibold-clara-schumann-und-ihr-vater-ein-nicht-einfaches-verhaeltnis.html
Namenserweiterung

Die „Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.“ hat ihren Namen in „Robert und Clara Schumann Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.“ geändert und setzt mit speziellen Projekten das Erbe Clara Schumanns in Frankfurt fort.
Die Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. hat ihren Namen in Robert und Clara Schumann Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. geändert. Dies hatte die letzte Mitgliederversammlung im Frühjahr 2025 beschlossen.
Die Robert-Schumann-Gesellschaft nahm schon bisher eine Sonderstellung im Frankfurter Musikleben ein, indem sie in der repräsentativen Villa Bonn in der Siesmayerstraße hochkarätige Kammermusikabende veranstaltete, vielfach mit aufstrebenden jungen Künstlern am Anfang ihrer internationalen Karriere, die es später zu internationalem Ruhm brachten. Das große Treppenhaus der ehemaligen Bankiersvilla, in dem die Konzerte stattfinden, vermittelt den halböffentlichen Rahmen eines Salonkonzertes, wie es zu Zeiten von Robert und Clara Schumann besonders beliebt war.
Mit der Namenserweiterung auf Clara Schumann würdigt die Gesellschaft zum einen die besonders enge Verbindung Clara Schumanns mit Frankfurt. Es war ein Glücksfall für die Stadt, dass sich die berühmte Pianistin und Lehrerin Clara Schumann 1878 entschied, hierher zu kommen, um als erste Klavierprofessorin am neu gegründeten Dr. Hoch’s Konservatorium zu unterrichten. Über 60 Schülerinnen und Schüler aus ganz Europa und Amerika unterrichtete sie und gab selbst viele Konzerte in Frankfurt. Durch ihr Wirken wurde Frankfurt zu einer international renommierten Musikstadt. Sie blieb in Frankfurt bis zu ihrem Tode im Jahre 1896.
Nachdem Clara Schumann bis in die 1980er Jahre nahezu vergessen war, hat die musikwissenschaftliche Forschung in den folgenden Jahrzehnten ihre Rolle als wichtigste Unterstützerin ihres Mannes Robert, als erziehende Mutter von sieben Kindern und als hoch angesehene Pianistin und Lehrerin ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Mit der Namenserweiterung würdigt die Gesellschaft aber auch das Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Frau und Künstlerin.
Zusätzlich zu den Kammerkonzerten, die nach wie vor den Hauptteil ihrer Aktivitäten ausmachen werden, plant die Gesellschaft durch Sonderprojekte das Erbe Clara Schumanns fortzusetzen. Es wird ein „Clara Schumann Pianosalon“ eingeführt mit Aufführungen rund um das Thema Klavier. Das Auftaktkonzert wird die Pianistin Tiffany Poon am 19. November 2025 im Clara Schumann-Saal des Dr. Hoch’s Konservatoriums bestreiten. Der Kartenvor- verkauf über Frankfurt Ticket beginnt in Kürze. Das klavierpädagogische Erbe wird in einer „Clara Schumann Meisterklasse“ fortgesetzt werden. Darin wird musikalisch begabten Schülerinnen und Schülern aus Frankfurter Schulen mit Musikschwerpunkt kostenloser Unterricht von international renommierten Pianistinnen und Pianisten angeboten, um neue Impulse für ihre weitere musikalische Entwicklung zu erhalten.
Weitere Auskünfte erteilt gerne:
Dr. Edgar Wallach
Vorsitzender
Robert und Clara Schumann Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.
Am Kirchberg 12
60431 Frankfurt
rechtsanwalt@wallach.eu
https://rcsg-frankfurt.de/
Die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Perenko eröffnen die Saison 2025/26 am Freitag, 29. August 2025, 19:00, mit Schumanns Manfred-Ouverture op. 115
Das Konzert, in dem auf Schumanns „Manfred“ Zimmermanns Konzert für Oboe und kleines Orchester (Solist: Albrecht Mayer) und Brahms 1. Sinfonie c-Moll op. 68 folgt, ist über die Berliner Philharmoniker Digital Concert Hall als Live-Stream verfügbar, Beginn 18:45 Uhr. Vgl. https://www.digitalconcerthall.com
CELLO CON VARIAZIONI – Internationales Brahmsfest Mürzzuschlag 2025: Johannes Brahms und die Cellisten seiner Zeit, 4.–7. September 2025
CON SPIRITO – Das Leipziger Kammermusikfestival: 30. August bis 7. September 2025
CON SPIRITO Spielorte:
Leipzigs Europäischen Kulturerbestätte: Alte Nikolaischule, Bach-Museum, Gewandhaus, Grieg-Begegnungsstätte, Hochschule für Musik und Theater Leipzig Felix Mendelssohn Bartholdy, Mendelssohn-Haus, Schumann-Haus, Thomaskirche
Veranstalter: Schumann-Verein Leipzig e.V.
Künstlerische Leitung: Peter Bruns
Organisatorische Leitung: Gregor Nowak
PR/Öffentlichkeitsarbeit/Marketing: Franziska Franke-Kern
14. August 2025, 20:00, Las noches clásicas del Olivar, Madrid: Laura Granero spielt Werke von Komponistinnen vom 17. bis 20. Jahrhundert.
31. August 2025, Bad Wildbad: CLARA SCHUMANN TAG 2025
MUSIKTAGE MONDSEE 2025 — Robert Schumann . Poesie in Tönen, 22.–30. August 2025
Am Samstag, 26. Juli 2025, wurde der Schumannforscher und Schumann-Preisträger Joachim Draheim 75 Jahre alt.
In der Laudatio bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes, das Joachim Draheim vom deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier für seine “vielfältigen Verdienste um die Musik” verliehen wurde, würdigte die Staatssekretärin Draheims Verdienste: „Mit großem Enthusiasmus haben Sie Ihr Leben der Musik gewidmet. Mit Ihrer Begeisterung haben Sie viele Menschen angesteckt und mit Ihrem Engagement viel im kulturellen Leben bewegt – in Karlsruhe, Baden-Baden und weit darüber hinaus“. Der Sohn des langjährigen Rektors der Universität Karlsruhe, der in Heidelberg Klassische Philologie, Geschichte und Musikwissenschaft studierte und mit der Arbeit „Vertonungen antiker Texte vom Barock bis zur Gegenwart“ promoviert wurde, tat sich nicht “nur als engagierter Lehrer am Lessing-Gymnasium in Karlsruhe” hervor, sondern zähle – so die Staatssekretärin – “im deutschen wie im internationalen Maßstab zu den produktivsten Schumann-Forschern: ‘Wie ein Meisterdetektiv haben Sie immer wieder unbekannte und verschollene Kompositionen aufgespürt und der Fachwelt zugänglich gemacht.’”
Gewürdigt wurde auch sein “Einsatz für das musikalische Leben in Städten wie Dresden, Zwickau oder Uelzen, wo Joachim Draheim etwa für ein Kammermusikfestival verantwortlich zeichne”, und für die Errichtung seiner Stiftung “Pro musica et musicis“, die sich insbesondere um die badische Musikgeschichte verdient mache, da die Stiftung mit Sitz in Karlsruhe u.a. auch ”die erfolgreiche Konzertreihe „Musik in (Baden-)Baden“ ausrichte: „Damit lassen Sie [– so Schütz –] Baden-Baden als Europas Sommerhauptstadt des 19. Jahrhunderts regelmäßig musikalisch wiederauferstehen – zur großen Freude des Publikums“. Vgl. https://wm.baden-wuerttemberg.de/
2003 erhielt der Musikwissenschaftler Joachim Draheim für seine intensive und produktive Beschäftigung mit dem Werk von Robert Schumann den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau. Von Joachim Draheim erschienen zahlreiche Notenausgaben, insbesondere von Werken Robert und Clara Schumanns und Johannes Brahms bei renommierten Verlagen, u.a. bei Schott, Breitkopf & Härtel, Universal Edition und Wiener Urtext Edition. 2020 veröffentlichte Joachim Draheim unter Ergänzung und Korrektur früherer Werkverzeichnisse, angefangen von Berthold Litzmann in seiner Clara Schumann-Biographie, ein neues, auf allen der Forschung mittlerweile bekannten Quellen basierendes “Werkverzeichnis Clara Wieck / Clara Schumann (1819–1896), in: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2019/20, J.B. Metzler: Berlin, Heidelberg (2020), S. 267–283.
(I.B.)
Ein weiterer international renommierter Preis für Sir András Schiff, langjähriges Mitglied unseres Schumann-Forums und Schumann-Preisträger der Stadt Zwickau
Sir András #Schiff “is the latest recipient of the Japan Art Association's annual prize for music.” Der renommierte “Praemium Imperiale Prize” im Bereich Bildende Kunst, Theater/Film und Architektur gingen an Marina #Abramović (Skulptur), Peter #Doig (Malerei), Anne Teresa De #Keersmaeker (Theater/Film), und Eduardo Souto De #Moura (Architektur). “This year's grant for young artists has been awarded to the UK's National Youth Theatre.”
Unser langjähriges #Schumann-#Forum-Mitglied Sir András Schiff erhielt den Preis für seine weltweite Bedeutung in der klassischen Musik. “Lord Patten of Barnes, Praemium Imperiale’s International Advisor in the UK” würdigte in seiner Laudatio Schiffs ”ability to ‘create artistry of the highest order’”.
https://www.gramophone.co.uk/
Annonce einer Mrs. Ellis, eh. Schülerin von Arabella Goddard, Clara Schumann und Cipriani Potter
Anzeige in: Tenby Observer, 8.1.1874
WOMEN AS PIANOFORTE-PLAYERS, aus: Northampton Mercury, Samstag, 4. Januar 1890, S. 3.
New Research Guide über die Bestände an Primär- und Sekundärquellen betreffs Robert Schumann im Bestand der Music Division der Library of Congress, Washington
“The Music Division [of the Library of Congress] is pleased to announce the publication of a new research guide outlining the Library’s rich primary and secondary sources concerning Robert Schumann. […] Materials in the Music Division’s collections include over one dozen holograph music manuscripts, over ten letters, many first and early editions of music scores, portraits and iconography, critical editions, scholarly literature on Schumann and his world, facsimiles, special collections, and more.
One of the most significant Schumann music manuscripts in the Library’s collections is his Symphony no. 1 in B flat major, op. 38, the “Spring” Symphony, from 1841, composed when Schumann was 31. The work was first performed at the Leipzig Gewandhaus on March 31st of that year under the baton of Felix Mendelssohn (for whom the Library also has significant holdings). Most of the manuscript is in Schumann’s hand; it contains 216 pages of music, of which 16 pages (pp. 159–174) containing the beginning of the finale are not in Schumann’s hand. Those pages are in the hand of Carl Brückner, a copyist from Leipzig.“
One recent acquisition „is an autograph letter from Robert to his wife, Clara Schumann, from September 14, 1854. The letter is Robert’s first to his wife from a private hospital near Bonn, Germany, where he was admitted at the beginning of March 1854 due to his deteriorating health. The item is a copy made by Clara herself. In this deeply personal letter, Robert asks his wife to send him interesting materials, including poetry by Christian Friedrich Scherenberg; older volumes of his music magazine, Neue Zeitschrift für Musik; an unfinished musical work of his own; and Clara’s own compositions. While recounting her successful solo piano tour in Holland the previous year, Robert also asks Clara to write to him about their children and their activities.“
Anmeldung zum 7. Leipziger Clara-Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten nur noch bis zum 30. Juni 2025
Alle Details, auch zum Wettbewerbsprogramm vgl. http://neue-leipziger-chopin-gesellschaft.de/
Der Komponist, Klarinettist und Dirigent Jörg Widmann, seit langem Schumann-Forum-Mitglied, übernimmt die künstlerische Leitung der Lucerne Festival Academy. Er wird unter der neuen Festival-Intendanz von Sebastian Nordmann ab 2026 in Nachfolge von Pierre Boulez und Wolfgang Rihm „die zentrale Sparte für zeitgenössische Musik in Luzern verantworten.“
Ab heute, 5. Juni 2025, laufen die Schumannfeste in Düsseldorf und Zwickau
Schumannfest Düsseldorf 2025 – 5. Juni bis 30. Juni 2025 – beginnt am 5. Juni um 20 Uhr mit einem Konzert in der Tonhalle, mit der Klarinettistin Sharon Kam, Artist in residence der Tonhalle der Saison 2025, und dem Jerusalem-Quartet: Auf dem Programm steht das Klarinettenquintett op. 115 von Johannes Brahms, komponiert und uraufgeführt 1891 in Meinigen (private Aufführung bei Hof) und Berlin (Konzert in der Singakademie) mit Richard Mühlfeld – Widmungsempfänger des für ihn geschriebenen Werks – und dem Joachim-Quartett.
Am 25 Juli 1791 schrieb Brahms an seine vertraute Freundin, die Baronin von Heldburg geb. Ellen Franz, seit dem 18. März 1873 3. Ehefrau (morganatisch) des sog. Theaterherzogs Georg II. Herzog von Sachsen-Meiningen – übrigens auch ehemals Student in Bonn –, bekanntlich ein ganz großer Förderer und Verehrer von Johannes Brahms: »Verehrteste Frau Baronin. Ihr Brief hat mich ungemein erfreut. […] Nun verzeihen Sie, wenn ich ein wenig von mir plaudere. Ich möchte mich nämlich auf das Zudringlichste nach Meiningen einladen! Es ist aber diesmal nicht purer Egoismus. Ganz vertraulich erlaube ich mir zu erzählen, wie sehr ich für Sie gedacht und gar gearbeitet habe. Es ist mir (immer unter uns) nicht entgangen, wie sehr Sie dem herzogl. Kammermusikus und Musikdirektor Mühlfeld geneigt sind, ich habe oft mit Wehmut gesehen, wie mühsam und ungenügend Ihr Auge ihn an seinem Orchesterplatz zu suchen hatte. Im letzten Winter konnte ich ihn wenigstens einmal vorne hinstellen – aber jetzt – ich bringe ihn in Ihre Kemenate, er soll auf Ihrem Stuhl sitzen, Sie können ihm die Noten umwenden und die Pausen, die ich ihm gönne, zu traulichstem Gespräch benützen! Das Weitere wird Ihnen gleichgültig sein, nur der Vollständigkeit halber sage ich noch, daß ich für diesen Zweck ein Trio und ein Quintett geschrieben habe, in denen er mitzublasen hat, und die ich Ihnen zur Verfügung stelle – zur Benutzung anbiete. Nebenbei ist nun Ihr Mühlfeld der beste Meister seines Instruments, und mag ich für diese Stücke an gar keinen andern Ort denken als an Meiningen.“
Zur Terminübersicht der ersten Woche und der jeweiligen Veranstaltungsorte:
– 5.6., 20:00 Uhr, Tonhalle, Eröffnungskonzert: Sharon Kam & Jerusalem Quartet
– 6.6. & 9.6., 18:30 Uhr, Schumann-Haus Düsseldorf, Führung
– 6.6., 20:00 Uhr, Heinrich-Heine-Institut, Vortrag: „Das Goldene Zeitalter und seine Hässlichkeit“ (Schumanns in Dänemark)
– 7.6., 19:00 Uhr, Palais Wittgenstein, Signum Quartett: Schumann in Soweto
– 7.6., 21:00 Uhr, Destille, Rock Lounge mit dem Signum Quartett
– 8.6., 11:00 Uhr, Tonhalle, Symphonic Youth @ Tonhalle
– 9.6., 18:30 Uhr, Schumann-Haus, Führung: Schumanns in Dänemark
– 9.6., 20:00 Uhr, Palais Wittgenstein: Fagott-Fantasie: Werke von Robert Schumann
Das Schumannfest Zwickau – 5. bis 15. Juni 2025 – eröffnet am 5. Juni 2025, 19:30, im Konzert- und Ballsaal Neue Welt mit den Clara-Schumann-Philharmonikern unter der Leitung von Alena Hron und mit Mirjam Hinrichs als Solistin am Klavier mit einem reinen Komponistinnenprogramm, ganz im Einklang mit dem Motto des Schumannfests 2025 „Clara und Co. Komponistinnen aus fünf Jahrhunderten“.
Abbildung: Ausschnitt aus dem Programmflyer, der alle Veranstaltungen des Schumannfests Zwickau im Detail vorstellt: https://www.schumann-zwickau.de/ [PDF]
Neuerlebnis im Robert-Schumann-Haus Zwickau – am Sonntag, 1. Juni 2025, 16 Uhr, wird die erweiterte und modernisierte Dauerausstellung eröffnet!






Bei der Pressevorstellung am 27. Mai 2025 – alle Fotos: Robert-Schumann-Haus Zwickau – konnten die Vertreter der Medien schon alles anschauen und ausprobieren, was Ihnen vom Direktor des Schumannhauses, Dr. Thomas Synofzik, vorgestellt und demonstriert wurde, etwa die einem Stereoskop aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ähnelnde AR (augmented reality)-Brille, mit der Museumsbesucher, die sie aufsetzen, den in seinem Geburtszimmer herumwandelnden Komponisten als Avatar beobachten können. In die Schubladen der historischen und denkmalgeschützten Vitrinen, die ehemals extra für das 1956 eröffnete Robert-Schumann-Haus in Anlehnung an den Stil des originalen Mobiliars der Familie Schumann hergestellt wurden, sind Touchscreens gesetzt, die eine Fülle abrufbarer Informationen bieten und – einer davon – sogar zu einem Schachspiel mit Robert Schumann einladen. Schon vor gut einem halben Jahr machte medial die Ankündigung Furore, dass man künftig im Schumannhaus dank KI auch mit Clara Schumann telefonieren kann, die in ihren letzten Lebensjahren in Frankfurt tatsächlich Besitzerin eines Telefonanschlusses war, wenngleich Telefonate damals nur innerhalb Frankfurts möglich waren, sie aber ganz zuletzt immerhin auch schon mit Berlin telefonieren konnte. Dank der riesigen Fülle überlieferter Textzeugnisse Clara Schumanns – Briefe, Tagebücher – konnte eine KI gefüttert werden, die Anrufern mit der Stimme und dialektaler Färbung einer Sächsin antwortet, die im Alter Clara Clara Schumanns in ihren Frankfurter Jahren nahe ist. Dem Herrn auf einem der Fotos gefällt das Telefongespräch mit Clara Schumann ganz offensichtlich sehr! Ob sie ihn zu einer musikalischen Soirée mit Brahms und Joachim und vielleicht auch der jungen Ilona Eibrnschütz in die Myliusstrasse eingeladen hat?
Vgl. die bei MIZ am 27. 5. 2025 veröffentlichte Pressemitteilung des Schumann-Hauses, die die Neugestaltung im Detail vorstellt: https://miz.org/de/nachrichten/robert-schumann-haus-zwickau-eroeffnet-erweiterte-und-modernisierte-dauerausstellung
30. Mai 2025, 19:30, Musikverein Wien, Großer Saal, Gastspiel des Insula Orchestra unter Leitung von Laurence Equilbey mit Schumanns „Das Paradies und die Peri“ mit zeitgenössischen Instrumenten in einer konzertanten Aufführung nach szenischer Premiere am 14. Mai und zwei weiteren Aufführungen am 16. & 17. Mai im Auditorium Patrick Devedjian/La Seine Musicale.
Insula Orchestra
Chor accentus
Laurence Equilbey, Dirigentin
Mandy Fredrich, Sopran
Sebastian Kohlhepp, Tenor
Samuel Hasselhorn, Bariton
Agata Schmidt, Alt
Clara Guillon, Sopran
Victoire Bunel, Mezzosopran
PROGRAMM
ROBERT SCHUMANN
Das Paradies und die Peri. Oratorium für Soli, Chor und Orchester, op. 50
Libretto nach dem Werk des irischen Dichters Thomas Moore, vgl. https://www.musikverein.at/
Die Premiere fand – in szenischer Aufführung – am 14. Mai 2025 im Auditorium Patrick Devedjian /La Seine Musicale statt:
La Seine Musicale, 1 Île Seguin, 92100 Boulogne-Billancourt, im Südwesten von Paris, Foto: https://parisjetaime.com/culture/la-seine-musicale-p3635 Zum 2017 auf der Île Seguin eröffnete neue Musikzentrum gehören das Auditorium Patrick Devedjian für 1150 Besucher und La Grande Seine für 4000 (Sitzplätze) bis 6000 Besucher. Vgl. https://www.laseinemusicale.com/les-espaces/
„Le Paradis et la Péri – Schumann comme vous ne l’avez jamais vu. Pour la première fois à Paris, découvrez “Le Paradis et la Péri”, chef-d’œuvre romantique de Robert Schumann, mis en scène avec éclat par Daniela Kerck et enrichi des créations visuelles oniriques d’Astrid Steiner. Ce spectacle exceptionnel mêle théâtre et musique pour une plongée sensorielle unique.
Une rêverie entre Orient et Occident
Inspiré par un poème de l’écrivain romantique Thomas Moore, “Le Paradis et la Péri” nous entraîne dans un voyage fascinant au cœur de la mythologie persane. L’histoire suit une Péri, créature céleste d’une beauté divine, bannie du paradis et en quête de rédemption. Pour regagner les cieux, elle doit offrir un don suprême aux portes du paradis. Ses aventures l’amènent à travers l’Inde, l’Égypte et la Syrie, à la recherche d’un trésor digne des sphères célestes. Ses aventures touchent à l’universel, en évoquant le sacrifice, l’amour et la rédemption.
Une mise en scène inédite pour un chef-d’œuvre méconnu
Bien que Schumann décrivait son œuvre comme basée sur une inspiration orientale, la musique transcende les frontières culturelles. Composée en 1843, elle mélange mélodies romantiques, riches harmonies et une instrumentation somptueuse. L’originalité de ces représentations à La Seine Musicale réside dans sa mise en scène, une rareté absolue. Daniela Kerck sublime l’œuvre avec une scénographie moderne et poétique, rehaussée par les vidéos immersives d’Astrid Steiner.
Des interprètes d’exception
Pour porter ce joyau, Insula orchestra, sous la direction de Laurence Equilbey, jouera sur instruments d’époque, offrant une authenticité sonore saisissante au plus près de l’époque de Schumann. Le chœur accentus, l’un des meilleurs chœurs en France et en Europe, sublimera les nombreuses parties chorales de l’opéra, des hymnes célestes aux chants envoûtants des anges et génies. Des solistes salués dans les plus grandes maisons d’opéra, de l’Opéra de Paris à l’Opéra de Vienne, prêteront leurs voix aux personnages principaux.
Ce spectacle est interprété sur instruments anciens.“
22.–30. August 2025: MUSIKTAGE MONDSEE 2025 – “Robert Schumann – Poesie in Tönen”
Vom 22.–30. August 2025 laden die Musiktage Mondsee zu zehn hochkarätig besetzten Konzerten auf Schloß Mondsee im wunderschönen oberösterreichischen Salzkammergut ein. Fixpunkt bei der Programmgestaltung ist 2025 das kammermusikalische Werk von Robert Schumann:
“Robert Schumann gilt als der Inbegriff der deutschen Romantik. Durch sein besonderes Gespür für Sprache und Dichtung konnte er die romantischen Ideen auf ideale Weise in Musik umsetzen.
Lassen Sie sich bei den Musiktagen Mondsee 2025 entführen in die Welt der Märchen und Sagen, Helden und Träumer, in das Reich der Phantasie und der Empfindungen.” Die zehn Konzerte stehen unter den Mottos “Beethoven”, “Schicksal”, “Märchen”, “Bach”, “200 Jahre”, “Genie und Wahnsinn”, “Schubert”, “Clara”, “Volksmusik”, “Finale — Vorbilder”. Zu den herausragenden Interpreten gehören u.a. Elisabeth Leonskaja, Hariolf Schlichtig, Julian Bliss, Herbert Schuch und das Schumann Quartett.
Vgl. zum detaillierten Programm und den Künstlerinnen und Künstlern: https://www.musiktage-mondsee.at/
GERMAN DESIGN AWARD 2025 in der Kategorie „Excellent Architecture | Fair and Exhibition“ für das im Dezember 2023 eröffnete Schumann-Haus Düsseldorf bzw. für das für die Ausstellungsgestaltung (Design & Szenographie) verantwortliche Büro res d Design und Architektur GmbH
Zum Schumann-Haus Düsseldorf und der Abbildung: https://www.schumann-portal.de/
https://www.competitionline.com/
Gefeiert wurde der Preis für das wunderbare neue Museum am 18. März 2025 im Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf, wo Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heine-Instituts und des Schumann-Hauses Düsseldorf die Gäste nach der Feier durch das Museum führte. Vgl. https://www.duesseldorf.de/medienportal/
Edelweiss Emmision – Forever Schumann, Daniel Levy, Klavier
18 Audio CDs /FLAC/MP3
The first 9 albums of: DANIEL LEVY – FOREVER SCHUMANN – Limited Edition
18 outstanding albums
The first 9 Albums are NOW AVAILABLE for download in FLAC and MP3 320!
Physical CDs will be available on the 24th FEBRUARY 2025
The next 9 albums will be available from 10th MAY 2025
Renowned pianist Daniel Levy presents Forever Schumann, a limited edition 18-recording collection featuring 112 works by Robert Schumann. This release offers a profound and poetic interpretation of Schumann’s masterpieces, making it a significant addition to the world of classical music.
We would love for you to share this news with your audience.
Please find the press release attached, containing further details about this important release. For more information please visit:
Forever Schumann: https://www.edelweissemission.com/forever-schumann/
Promo Photos: https://www.edelweissemission.com/presskit/
Trailer: https://www.youtube.com/
Limited Edition – Works Included & Artists
DANIEL LEVY
With Dietrich Fischer-Dieskau (conducting and declamation)
Philharmonia Orchestra
Wolfgang Holzmair (baritone)
Nicolás Chumachenco (violin and viola)
Cristina Mantese (soprano)
Antony Morf (clarinet)
Zürich String Quartet
Pietro Borgonovo (oboe)
Marcello Rota (horn)
„A major new series of recordings dedicated to Robert Schumann, a composer that Levy seems to identify with especial conviction.
Daniel Levy’s interpretations emerge with strength and Romanticism, fulfilling the emotional, intellectual and spiritual challenges of Schumann’s music.
Julian Haylock reviewed Levy’s interpretation of Schumann’s celebrated Piano Concerto in BBC Music Magazine as:
“An all-time great recording…lovingly phrased and exultantly voiced”.
25.–27. August 2025: MASTERCLASS FÜR KAMMERMUSIKENSEMBLES für bestehende Ensembles im Vorfeld des Kammermusikfestivals Con spiritio, Leipzig – Mindestalter der Musikerinnen/Musiker: 14 Jahre, Anmeldeschluss: 31. Juli 2025
Im Vorfeld unseres Leipziger Kammermusikfestivals Con spirito laden vier unserer Künstlerinnen und Künstler in diesem Jahr zu einer Masterclass für Kammermusikensembles vom 25. bis 27. August 2025 in Leipzig ein!
Unsere Masterclass-Dozenten sind:
– Prof. Tobias Feldmann (Violine)
– Prof. Pauline Sachse (Viola)
– Prof. Peter Bruns (Violoncello)
– Prof. Boris Kusnezow (Klavier)
Wen möchten wir ansprechen?
Bestehende Kammermusikensembles mit dem Durchschnittsalter von mindestens 14 Jahren.
Eingeladen sind musikalische Laien, Studierende und Schüler, die im Duo (Streichduo, Duo Streichinstrument-Klavier), Trio (Streichtrio, Klaviertrio), Quartett (Streichquartett, Klavierquartett) spielen.
Alle weitere Informationen sind im beigefügten Flyer zu finden.
Eine Anmeldung ist bis 31. Juli 2025 über das Formular möglich:
https://www.conspiritoleipzig.de/masterclass/
7. Leipziger Clara Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten, 25. bis 26. Oktober 2025
Der Wettbewerb ist der in Leipzig geborenen Klaviervirtuosin, Komponistin und ersten Klavierprofessorin des 19. Jahrhunderts Clara Schumann (1819-1896) gewidmet. Ihre Ur-Ururenkelin, Heike-Angela Moser, ist Teil der Wettbewerbsjury!
2025 sind auch die Werke des Jubilars Maurice Ravel im Wettbewerbsprogramm willkommen.
Ihr seid auf der Suche nach Komponistinnen? Dann schaut auf unsere Webseite.
JETZT ANMELDEN (bis 30. Juni 2025): neue-leipziger-chopin-gesellschaft.de
Ausgerichtet wird der Leipziger Clara Schumann-Wettbewerb von der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft.
Wettbewerbssponsoren:
Europäische Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur
Schumann-Haus Leipzig
Hochschule für Musik und Theater Leipzig
Soroptimist International (SI)
Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig
https://www.instagram.com/
Internationaler Schumann-Kammermusikpreis 2025, 11.-13.März 2025 — Der Sonderpreis der Robert-Schumann Gesellschaft Frankfurt am Main e.V ging an das Bernstein Trio
“Die Robert-Schumann-Gesellschaft war erneut Partner der 5. Auflage des Internationalen Schumann-Kammermusikpreises 2025 für Klaviertrio. Die Preisträger wurden in einer Finalrunde am 13. März 2025 in der Alten Oper Frankfurt ermittelt. Die Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt hat einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann oder eines seiner Weggefährten vergeben. Mitglieder der Jury waren: Martin Funda, Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Primarius des Armida Quartetts Stefan Heinemeyer, Dozent für Streicherkammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien und Cellist des Atos Trio Angelika Merkle, Professorin für Klavierkammermusik an der HfMDK, künstlerische Leiterin des Internationalen Schumann-Kammermusikpreises Frankfurt und der FesteburgkonzerteFrankfurt Heime Müller, Professor für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Lübeck und langjähriger (ehem.) 1. und 2. Geiger des Artemis Quartetts (Vorsitzender der Jury) Bart van de Roer, Professor für Klavier an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie Gründer und Pianist des StorioniTrios Den mit 8.000 EUR dotierten ersten Preis gewann das Bernstein Trio mit Roman Tulchynsky (Violine), Marei Schibilsky(Violoncello) und Julia Stephan (Klavier). Die beiden 2. Preise und jeweils 5.000 Euro gingen an das Elster Trio mit Wassili Wohlgemuth (Violine), Davide Carlassara(Violoncello), Jacopo Giovannini Klavier) und an dasPaddington Trio mit Tuulia Hero (Violine), Patrick Moriarty (Violoncello) und Stephanie Tang (Klavier). Den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Robert Schumann oder eines seiner Weggefährten und damit 2.000 Euro vergab die Robert Schumann-Gesellschaft Frankfurt a das Bernstein Trio. Den Publikumspreis erhielt das Paddington Trio.” (Dr. Edgar Wallach, Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.), vgl. auch: https://robert-schumann-gesellschaft-frankfurt.de
Lifestream der Finalrunde: https://www.youtube.com/
Der zum 5. Mal ausgetragene Wettbewerb fand vom 11. bis 13. März 2025 statt, in Runde 1 und 2 präsentierten sich in der Kategorie Klaviertrio 10 Ensembles in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt, die Finalrunde de fand in der Alten Oper Frankfurt statt. Ausrichter des Wettbewerbs ist die HfMDK, maßgeblich unterstützt durch die Dr. Marschner-Stiftung, in Kooperation mit der Frankfurter Museums-Gesellschaft, der Alten Oper Frankfurt, mit der Robert Schumann-Gesellschaft Frankfurt und mit den Festeburgkonzerten, vgl. https://www.hfmdk-frankfurt.de
Besonders gewürdigt wurde der Gewinn des Wettbewerbs und der Gewinn des Sonderpreises der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. auch von der Hochschule für Musik Hanns Eisler, da die Preisträger, die sich schon seit ihrer Schulzeit am Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach in Berlin kennen und ihr Trio 2022 gegründet haben, mittlerweile an der Universität der Künste Berlin beziehungsweise an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin studieren und als “Ensemble … Unterricht bei Prof. Jonathan Aner am Zentrum für Kammermusik der Eisler (erhalten).”, vgl. https://www.hfm-berlin.de/
30. März 2025 – 150. Todestag von Marie Pleyel geb. Moke, geb. 1811 in Paris
Der Arche Musikkalendet 2025 widmete ihr die letzte Märzwoche (vgl. Abb.) –, eine der bedeutendsten und gefeiertsten Pianistinnen des 19. Jahrhunderts, bewundert von Chopin, Liszt und Schumann.
Liszt und Chopin widmeten der schönen und begabten Kollegin eigene Kompositionen. Seit 1848 wirkte die eh. Schülerin u.a. von Kalkbrenner und Moscheles auch sehr erfolgreich als Professorin für Klavier am Conservatoire in Brüssel. Da war sie schon lange vom 22 Jahre älteren Camille Pleyel geschieden, den sie 1831 mit 20 Jahren nach einer kurzen Liaison mit Ferdinand Hiller und nach einer aufgelösten Verlobung mit Berlioz geheiratet hat. Sie konzertierte mit längeren Unterbrechungen bis ca. 1870. Europaweit bekannt wurde sie 1839 auf einer längeren Konzertreise, bei der sie ebenso gefeiert wurde wie Clara Wieck, die in ihr eine große Konkurrentin sah. Die “Allgemeine Musikalische Zeitung“ schrieb damals über die Pleyel: “Im Besitz einer durchaus vollendeten Technik, überwindet Mad. Pleyel alle Schwierigkeiten mit so großer Leichtigkeit, in allen ihren Leistungen ist das gänzliche Beherrschen der äußeren Mittel so unverkennbar, dass sie ohne weiteres als Virtuosin ersten Ranges anerkannt werden muss. Hierzu kommt noch eine, ihr besonders eigentümliche und in hohem Grade durch gebildete Feinheit und Eleganz des Vortrags, welche, verbunden mit der liebenswürdigen Persönlichkeit der Künstlerin, über alle Kunstleistungen derselben einen eigenen Zauber verbreitet, der das allgemeinste Interesse und Wohlgefallen überall erregen muss und wird.“ (AmZ, 1839, S. 878f.). Und Antoine Marmontel sieht in ihr in seinem Buch “Les pianistes célèbres“, 1878, S. 76, eine einzigartige Künstlerpersönlichkeit, die in ihrem Spiel ”die Klarheit Kalkbrenners, die Sensibilität Chopins, die Eleganz von Herz, den schönen Klang Thalbergs und den hinreißenden Schwung von Liszt” vereinigt habe.
Schumannfest Düsseldorf „Romantisiere Dich!“ 2025 – Vom 5. bis zum 30. Juni 2025
https://www.tonhalle.de/schumannfest-2025
WIEN, Musikverein Festival: Claras [Schumann] Blumenalbum 10. März bis 12. April 2025
Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ist im Besitz des Blumenbuchs Clara Schumanns für Johannes Brahms, das dem diesjährigen Frühlingsfestival, das Musik von Bach bis Luigi Nono umfasst den Namen gegeben hat.
PROGRAMM vgl. Link: https://www.musikverein.at/schwerpunkte-2024-25/blumenalbum/
Vgl. auch die Ankündigung in den Abendnachrichten ZiB 2 im ORF:
Robert Schumann Competition Düsseldorf for young pianists, 18. – 22. Februar 2025, Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf
Zum fünften Mal nach 2017, 2019, 2021 und 2023 veranstaltet die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule einen Klavierwettbewerb für junge Pianisten – Robert Schumann Competition.
Die Austragungsrunden des Wettbewerbs in der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf sind öffentlich, der Eintritt frei!
ABSCHLUSSKONZERT mit Orchester: 22. Februar 2025, 18 Uhr, Robert-Schumann-Saal im Museum Kunstpalast https://schumann-competition.com
Anmerkungen zu "Clara" von Christine Eichel
Von Manfred Hill, Ehrenvorsitzenden des Städtischen Musikvereins Düsseldorf 1818 e.V.
"The January 2025 issue of Gramophone features a special exploration of Robert Schumann's 'year of song', 1840, which saw the composer write an extraordinary amount of lieder."

Screenshot aus: https://www.gramophone.co.uk/
"Richard Wigmore tells the story, talking to leading artists about what the works of that year mean to them. And in this month's Collection, Jed Distler traces the recording history of Schumann’s Piano Concerto."



