Streichquartettfest | Eröffnungskonzert

25.01.2018 - 19.30 Uhr

Joseph Haydn:
Streichquartett Nr. 79 D-Dur op. 76,5 Hob. III:79 (Castalian String Quartet)

Miroslav Srnka:
Streichquartett (Neues Werk, EA*) (Quatuor Diotima)

Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett Nr. 6 B-Dur KV 159 (Asasello Quartett)

Robert Schumann:
Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41,3 (Zemlinsky Quartett)


Asasello Quartett

Rostislav Kozhevnikov, Violine (Russland)
Barbara Streil, Violine (Schweiz)
Justyna Śliwa, Viola (Polen)
Teemu Myöhänen, Violoncello (Finnland)

Über die Veranstaltung
Wiener Klassik, Romantik, Moderne: das Eröffnungskonzert bringt einen Querschnitt durch die zentralen Epochen der Gattung aufs Podium und etabliert zugleich die beiden Themenschwerpunkte: die Streichquartette Mozarts und des tschechischen Komponisten Miroslav Srnka.

Nach der Pause Feierliche Übergabe des Irene Steels-Wilsing-Wettbewerb-Preises

Im Anschluss gemeinsamer Ausklang mit den KünstlerInnen in der Festival Cafeteria

*Auftragswerk des Heidelberger Frühling, des BOZAR Brüssel, der Philharmonie de Paris und von ProQuartet Paris.

Kommunikation ist der Kern der Arbeit eines Streichquartetts. Das Asasello Quartett hat sich bereits mit der Namensgebung (Asasello entstammt dem Roman »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow) über den musikalischen Tellerrand hinausgewagt und legt den Begriff Kommunikation relativ großzügig aus.

2010 erhielten die Asaselliten den Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen für die außergewöhnliche und anspruchsvolle Programmatik, mit der das Asasello-Quartett inzwischen europaweit verbunden wird. Als Höhepunkt der bisherigen Arbeit versteht das Quartett den Konzertzyklus um die Streichquartette Arnold Schönbergs, für welchen das Quartett Kompositionsaufträge an Márton Illés, Viera Janárceková, Jay Schwartz und Lisa Streich vergeben hat. Seit dem Jahr 2014 setzen die Musiker in der Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch das Streichquartett zudem als Instrument und Körper in Szene.

Nach der Gründung an der Musikhochschule in Basel hatte das Quartett zunächst bei Walter Levin und Hatto Beyerle Unterricht. Weitere Studien in der Quartettklasse des Alban Berg Quartetts und die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik bei David Smeyers haben den Lebensmittelpunkt nach dem Studienabschluss im Jahr 2007 endgültig nach Köln verlagert. Wichtige Impulse holte sich das Quartett bei Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London).

2009 folgte an der Celloposition auf Andreas Müller Wolfgang Zamastil, seit 2014 ist der Finne Teemu Myöhänen der Cellist bei Asasello. Eine umfangreiche Sammlung an CD Aufnahmen, die eigene Konzertreihe »1:1 – Schon gehört?«, zahlreiche Uraufführungen und Teilnahmen an internationalen Festivals und Wettbewerben, Workshops mit Schülern und Studenten sowie das Ausloten künstlerischer Sonderformate dokumentieren eine seit 15 Jahren unermüdliche Schaffensfreude.

Veranstaltungsort:

Alte Pädagogische Hochschule Heidelberg
Keplerstraße 87
69121 Heidelberg

Veranstalter:

Heidelberger Frühling
Ziegelhäuser Landstraße 5
69120 Heidelberg

Tel: 0049 (0)6221 14 22 10 bzw. 0049 (0)6221 14 22 21 (Tickettelefon)
Fax: 0049 (0)6221 14 22 33
Web: heidelberger-fruehling@heidelberg.de

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