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Here you will find information about current events, regrettable only in german.

Der Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik 2026 geht an den lettischen Komponisten Pēteris Vasks.

Snap der Seite adwmainz.de

Mit dem Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik „zeichnet die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Persönlichkeiten für ihr herausragendes Werk auf dem Gebiet der Dichtung und der Musik aus. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Stifter des Preises, der alle zwei Jahre verliehen wird, ist die Mainzer Strecker Stiftung. Bisherige Preisträger:innen sind Pierre Boulez, Wolfgang Rihm, Aribert Reimann, Jörg Widmann, Olga Neuwirth, Heinz Holliger und Adriana Hölszky.“

Die öffentliche Preisverleihung des Robert Schumann-Preises für Dichtung und Musik 2026 an Pēteris Vasks finder am 11. November 2026, 19:00 Uhr, in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

https://www.adwmainz.de/

Dank Peter Oldham, London, Nachfahre des berühmten Philosophen Moses Mendelssohn und dessen Sohn Joseph Mendelssohn (1770–1848), Onkel von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, liegen die Erinnerungen Robert Schumanns an Felix Mendelssohn Bartholdy nun auch in englischer Übersetzung vor.
vgl: https://www.schumann-portal.de/robertschumann/

Thanks to Peter Oldham, London, – a descendant of the famous philosopher Moses Mendelssohn and his son Joseph Mendelssohn (1770–1848), the uncle of Fanny Hensel and Felix Mendelssohn Bartholdy – Robert Schumann’s recollections of Felix Mendelssohn Bartholdy are now available in an English translation.
cf. https://www.schumann-portal.de/robertschumann/

Snap von tonhalle.de
Abb./fig.: Erste Seite der handschriftlichen Erinnerungen von Robert Schumann an Felix Mendelssohn Bartholdy: „Erinnerungen an F. Mendelssohn vom Jahr 1835 bis zu s.[einem] Tode. (Materialien)“. Das Autograph gehört zum Sammlungsbestand des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, Signatur: 4871/V, 3,1) / First page of Robert Schumann’s handwritten recollections of Felix Mendelssohn Bartholdy: “Memories of F. Mendelssohn from the year 1835 until his death. (Materials).” The autograph is part of the collection at the Robert Schumann House in Zwickau (shelf mark: 4871/V, 3,1).

Internationaler Mendelssohnpreis an Jörg #Widmann!
Herzlichen Glückwunsch an unser Schumann-Forum-Mitglied!

Fotografie: Jörg Widmann
Foto: Jörg Widmann © Marco Borggreve, 2019
(https://www.joergwidmann.com/vita.html)

„Der Komponist, Klarinettist und Dirigent Jörg Widmann erhält den Internationalen Mendelssohn-Preis zu Leipzig in der Kategorie „Musik". Das teilte die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung mit. Die Übergabe findet am 1. November 2026 im Rahmen des Eröffnungskonzerts der Mendelssohnfesttage im Leipziger Gewandhaus statt. https://magazin.klassik.com/

Am Samstag, 27. Juni 2026, starb in Leipzig völlig unerwartet Prof. Dietmar Nawroth (geb. 31. Januar 1955 in Reichenbach), von 2012 bis 2018 Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau

Fotografie: Prof. Dietmar Nawroth

Das Foto zeigt Prof. Dietmar Nawroth 2012 nach Annahme seiner Wahl zum Vorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. neben Dr. Ute Bär, damals wie heute stellv. Vorsitzende und wissenschaftliche Sekretärin der Gesellschaft, und Dr. Gerd Nauhaus, seinem Vorgänger als Vorsitzenden (von 2006 bis 2012) und bis 2006 Direktor des Robert-Schumann-Hauses im Kammermusiksaal des Schumann-Hauses

Die Schumannfeste in Bonn und Zwickau sind zu Ende gegangen, das Schumannfest Düsseldorf startete am Wochenende seine zweite von insgesamt drei Festwochen.

Snap von tonhalle.de
Screenshot aus: https://www.tonhalle.de/veranstaltung/

Das Schumannfest Zwickau erlebte sein Finale am vergangenen Wochenende, 13./14. Juni 2026, mit einem Konzert des Klavier-Duos Franziska & Florian Glemser, Schumann-Forum-Mitglied seit 2017 (vgl. https://www.schumann-forum.net/florian-glemser.html bzw. https://www.schumann-forum.net/florian-glemser-183.html), die am Samstag vierhändig mit Schumanns „Bilder aus Osten“ op. 66 & Ouvertüre zu Schillers „Braut von Messina“ op. 100 sowie mit dem „Sommernachtstraum“ op. 61 von Felix Mendelssohn Bartholy brillierten, sowie – am Sonntag – mit dem Leipziger Kammerchor unter Leitung von Andres Reuter u.a. mit Chormusik von Clara & Robert Schumann, Mendelssohn Bartholdy und Moritz Hauptmann. Das Bonner Schumannfest feierte seinen letzten Festtag schon am vergangenen Mittwoch, 10. Juni, an seiner Hauptspielstätte (Theater im Ballsaal), ebenfalls mit einem verheirateten Klavierduo – Herbert Schuch und Gülru Ensari –, die wie das Klavierduo Glemser ebenfalls Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre zu „Ein Sommernachtstraum“ im Programm hatten, und vierhändig auch “Sarmal” von Oguzhan Balcı und „Le sacre du printemps“ von Stravinsky zur Aufführung brachten.

Das Schumannfest Düsseldorf läutete hingegen am Wochenende erst seine zweite von insgesamt 3 Schumannfest-Wochen ein, heute Abend, 15. Juni, 19 Uhr, Palais Wittgenstein, mit Heike-Angela Moser, Urururenkelin von Clara & Robert Schumann, mit einem in Kooperation mit der Clara Schumann Initiative Düsseldorf und der Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf e. V. veranstalteten Release-Konzert zur Vorstellung von Mosers jüngst erschienenen CD „The Landscape of Clara Schumann“, gespielt auf einem Short Drawing Room Grand John Broadwood & Sons (London 1865) aus dem Pianomuseum Haus Eller.
Vgl. https://www.schumann-portal.de/KonzerteMusik.html

„Orlando Pearson is back with eight more Sherlock Holmes stories in his tenth collection“

Eine der acht Geschichten, “A Vision”, beschäftigt sich mit der Wiederentdeckung von Robert Schumanns Violinkonzert d–Moll WoO 1 durch den von Joseph Joachims Großnichte Jelly d’Arányi kontaktierten Sherlock Holmes

Buch Cover: Orlando Pearson

Am 9. Juni 2026 erschien The Redacted Sherlock Holmes, Band X – gedruckt und als E-Ausgabe sowie als Hörbuch.
Bei einem der acht im zehnten Band der auch von der Kritik viel gelobten Reihe von Orlando Pearson vorgestellten Fälle – A Work of Vision – handelt es sich um die verschlungenen Pfade der Wiederentdeckung von Robert Schumanns einzigem Violinkonzert und die nicht minder bizarren Wege zu seiner ersten öffentlichen Aufführung im nationalsozialistischen Deutschland.

Vgl. https://www.schumann-portal.de/neuerscheinungen/

Samstag, 6. Juni 2026, 20:00, Düsseldorf, Tonhalle, Mendelssohn-Saal: ERÖFFNUNG des Schumannfests Düsseldorf mit einem fulminanten Schumann- und Schubert-Liederabend!

Screenshot tonhalle.de

Christoph und Julian Prégardien singen – allein die „Dichterliebe“ ausgenommen – alle Lieder von Robert und Clara Schumann nach Gedichten des großen Düsseldorfers Heinrich Heine, und überraschen nach der Pause das Publikum mit einer Auswahl ihrer Lieblingslieder von Franz Schubert, vorab eingereichte Wünsche aus dem Publikum eingeschlossen. Am Klavier: Michael Gees.

Vgl. https://www.tonhalle.de/veranstaltung/

Shortlist des OPUS KLASSIK, Nominierungen 2026 – Künstlerinnen und Künstler mit “Schumann-Bezug“

Screenshot Opusklassik

— In der Kategorie „BESTE SÄNGERIN DES JAHRES“ sind drei großartige Sopranistinnen nominiert –
Die Norwegerin Lise Davidson für die Einspielung „Live at the Met“ und die zwei deutschen Sängerinnen Dorothee Mields (für die Einspielung „Barbara Strozzi: A Portrait in Five Acts - Duets for Two Sopranos“ und ANNA LUCIA RICHTER – sie gewann mit 22 Jahren (2012) den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau Gesang Frauen – für die Aufnahme „Gustav Mahler  – Songs of fate”.
— in der Kategorie „BESTER SÄNGER DES JAHRES“ ist neben dem Tenor Andrè Schuen (Mozart) und dem Countertenor Jakub Józef Orliński (If music …) der Bariton BENJAMIN APPL, letzter Schüler von Fischer-Dieskau mit seiner Einspielung „For Dieter – Hommage à Dietrich Fischer-Dieskau“ in der Shortlist vertreten.
— in der Kategorie „NACHWUCHSKÜNSTLER DES JAHRES“ ist einer der drei Nominierten der junge Pianist JULIUS ASAL, den ich Anfang November 2019 in Berlin beim von Claar ter Horst an der Hochschule für Musik Hanns Eisler organisierten zweitägigen „Fest für Clara“ zum ersten Mal hörte.
— in der Kategorie „SOLISTISCHE EINSPIELUNG GESANG“ ist natürlich Pate und Gründungsmitglied des Schumann-Forums und Schumannpreisträger CHRISTIAN GERHAHER mit seiner mit Gerold Huber aufgenommenen Brahms-Lieder-CD dabei.

https://opusklassik.de/shortlist

4. Juni 2026, 19:30 Uhr — Beginn des Schumannfests Zwickau mit Schumanns “Manfred“ und „Szenen aus Goethe’s ‘Faust’”

Screenshot Zeitsprungland
Abbildung: Screenshot aus www.zeitsprungland.de

Mit Grosswerken Schumanns und grosser Besetzung wird im illustren Ambiente des Konzert- und Ballsaals “Neue Welt“ das Schumannfest Zwickau (4. – 14. Juni 2026), dieses Jahr unter dem Motto „Schumann und die Dichter“, eröffnet:

„Daniel Koch (Manfred – Sprecher), Natallia Willot (Sopran), Henriette Gödde (Alt), Wonjong Lee (Tenor), Sebastian Seitz (Bariton), Emil Greiter (Bass-Bariton), Chorsolisten, Domchor Zwickau (Einstudierung: Karl Joseph Eckel),
Clara-Schumann-Philharmoniker, Ltg. GMD Leo Siberski

Robert Schumann: Manfred op. 115 | aus: Szenen aus Goethes Faust WoO3

Byron verstand sein dramatisches Gedicht Manfred als Antwort auf Goethes Faust. Schumanns musikalische Fassungen beider Texte zählen zu seinen Hauptwerken, sind jedoch aufgrund der aufwendigen Besetzung nur selten im Konzertsaal zu hören. Im Eröffnungskonzert erklingen einzelne Szenen und die Ouvertüre aus Schumanns Faust- sowie die komplette, teils melodramatische Manfred-Vertonung.
Als Solisten sind ehemalige Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau zu hören.“
Eintritt: 22,00 - 39,00 Euro

Vgl. https://www.zeitsprungland.de

Mittwoch, 27. Mai 2026 – Beginn des Bonner Schumannfests (27.5.-10.6.2026)

Das Bonner Schumannfest, das bis 2007 unter dem Namen “Endenicher Herbst” im Zeitraum von Ende Oktober bis Anfang November ausgerichtet wurde, findet zum 27. Mal statt. Das Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto “Nachtstücke” und natürlich kommen auch Robert Schumanns namengebende, 1839 entstandene und von den gleichnamigen Erzählungen E.T.A. Hoffmanns inspirierten Nachtstücke op. 23 im Bonner Schumannfest zur Aufführung – am 29. Mai 2026, 20 Uhr, im Theater im Ballsaal, am Klavier: Pau Fernández Benlloch.
Vgl. https://www.bonner-schumannfest.de [PDF]

23. Mai 2026 – zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes fand zum ersten Mal der „Ehrentag“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten statt.

Zu diesem Anlass stellte auch der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Ehrenamtliche aus Kultureinrichtungen auf seinen Social-Media-Kanälen in kleinen Porträts vor, um auf das Ehrenamt im Kulturbereich aufmerksam zu machen.
Ich habe mich riesig gefreut, zu den vier Gesichtern zu gehören, die auf der Seite des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vorgestellt wurden, ich im Zusammenhang mit dem vom BKM seit 26 Jahren geförderten Schumann-Netzwerk!

https://www.instagram.com

— Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, 15:00, Schloß Hagerhof, Bad Honnef, zur Erinnerung an den Brahms-Besuch vor 130 Jahren nach der Beerdigung von Clara Schumann

Pfingstkonzert auf dem Hagerhof zur Erinnerung an den Pfingstaufenthalt von Brahms 1896 mit Ulrich Schütte, Bariton; Cleveland Kersh, Klavier und Jürgen Glauss, Klavier

Damals wie heute: Es war ein Pfingstsonntag, als Clara Schumann, gestorben am 20. Mai in Frankfurt, am 24. Mai 1896 auf dem Alten Friedhof in Bonn neben ihrem Mann beigesetzt wurde. Brahms, der spät vom Tod Clara Schumanns hörte, und zuerst nach Frankfurt fuhr, kam mit so viel Verspätung auf dem Friedhof in Bonn an, dass er die Trauerfeier verpasste und – versteckt hinter Bäumen – nur noch ihrer Beisetzung beiwohnen konnte. Die bei der Beerdigung anwesenden Freunde und Bekannten, allesamt Brahms-Verehrer – u.a. Leonhard Wolf, Gustav Ophüls – ihm verdanken wir die Erinnerungen –, Rudolf von der Leyen und der damalige Konzertmeister des Meininger Hoforchesters Abram-Eldering – luden Brahms zum Mitkommen auf den Hagerhof ein, und ihre Freude war groß, “dass dieser zustimmte, an dem musikalischen Pfingstfest teilzunehmen, wovon gleich zwei Telegramme aus Bonn die Hausherrin Emmy Rahms  geb. von der Leyen infomierten: ‘Diner auf sieben Uhr verschieben; Brahms kommt mit.’ und ‘Bitte um ein Bett und ein Kuvert mehr. Brahms’,
vgl. Schumannportal, letzter Absatz: https://www.schumann-portal.de/brahms-johannes.html).

Zum letzten Mal lädt Ulrich Schütte zu den von ihm vor 30 Jahren (1996) initiierten oder organisierten Pfingstkonzerten auf dem Hagerhof ein!
Das Jubiläumskonzert lockt mit Liedern von Clara Schumann (3 Lieder op. 13, nach Gedichten von Heinrich Heine) & Robert Schumanns bezwingend-berührenden Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff, nach der Pause dann Brahms pur, beginnend mit den “Vier ernsten Gesängen” op. 121, die Brahms im Mai 1896 fertig stellte und sie im Manuskript am 7.  Mai 1896 seinem Freund Max Kalbeck mit den Worten zeigte: “Das habe ich mir heute zum Geburtstag geschenkt”.

Brahms und die Hausherrin am Hagerhof, Emmy Weyermann, 24./25. Mai 1896
Brahms und die Hausherrin am Hagerhof, Emmy Weyermann, 24./25. Mai 1896

— 23. Mai 2026, 16:00, Schumann-Haus Leipzig

Zwischen den Zeilen
Geliebte Clara – Konzert zum 130. Todestag von Clara Schumann


Wie klingt ein romantisches Kunstlied im Sound der Gegenwart? In »Geliebte Clara« treffen sich zwei Welten: das romantische Lied des 19. Jahrhunderts und der dunkle, poetische Sound von “Die Art”, einer der prägenden Bands der ostdeutschen Alternative-Szene. Holger »Makarios« Oley, Sänger und Texter von Die Art, nimmt gemeinsam mit Sängerin Franziska Hiller Lieder von und für Clara Schumann auseinander und setzt sie neu zusammen – zwischen elektronischer Fläche, Stimme und Momenten intimer Duette. Kompositionen von Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Theodor Kirchner erscheinen in neuem Licht. Klangfragmente, Texte und Atmosphären verweben sich zu einem musikalischen Porträt zwischen Nähe und Fremdheit. »Geliebte Clara« ist ein musikalisches Experiment, eine poetische Begegnung mit Vergangenheit und Gegenwart.

Werke von Robert Schumann, Johannes Brahms, Theodor Kirchner und Felix Mendelssohn Bartholdy mit “Die Art”, Holger »Makarios« Oley | Stimme; Franziska Hiller | Gesang  

— 20. Mai 2026, 19:00, Schumann-Haus Leipzig Releasekonzert zum 130. Todestag von Clara Schumann

Die Pianistin Heike-Angela Moser, Urururenkelin von Clara und Robert Schumann stellt ihre am 8. Mai 2026 erschiene neue CD vor, “The Landscape of Clara Schumann”, die Werke von Baldassare Galuppi, Franz Schubert, Brahms, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Clara & Robert Schumann und von Pauline Viardot-Garcia umfasst.

Flyer: 27. Bonner Schumannfest

— 20. Mai 2026, 19:30, KunstWandelhalle Bad Elster 

Geliebte Clara. Gedenkkonzert zum 130. Todestag von Clara Schumann

Chursächsisches Klavierquartett; KM Stefan Büchner, Leitung

“Anlässlich des 130. Todestages von Clara Schumann widmet sich dieses besondere Kammerkonzert dem musikalischen Wirken einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts aus (West)Sachsen – als Pianistin, Komponistin, Muse und Wegbereiterin. Gemeinsam mit den klangmalerischen Klavierquartetten ihres Zwickauer Ehemanns Robert und ihres engen Freundes Felix Mendelssohn Bartholdy wird Clara Schumanns großes Klaviertrio in g-Moll zum klangvollen Zentrum eines emotional bewegenden Konzertabends. Romantik pur – in Bad Elster!

 

Staatsoper Hamburg: "Frauenliebe und -sterben" – Premiere: 12. April 2026
Folgetermine: 17. April, 22. April, 25. April, 15. Mai, 20. Mai, 22. Mai 2026

Snap: Staatsoper Hamburg: Frauenliebe und -sterben
Screenshot: https://www.die-hamburgische-staatsoper.de

Frauenliebe und -sterben
von Robert Schumann / Béla Bartók / Alexander Zemlinsky
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Musikalische Leitung: Karina Canellakis
Regie: Tobias Kratzer
Szenische Leitung der Neueinstudierung: Ludivine Petit
Bühne und Kostüme: Rainer Sellmaier
Video: Manuel Braun, Licht: Michael Bauer, Dramaturgie: Henriette von Schnakenburg.

Premierenbesetzung (12. April 2026), Solisten: : Kate Lindsay, Éric Le Sage (Piano), Johan Reuter, Annika Schlicht, Ambur Braid, Thomas Blondelle.
Premiere am 12. April 2026
Dauer: 3 Stunden, eine Pause

www.die-hamburgische-staatsoper.de


DREI MEISTERWERKE – ZWEI JAHRHUNDERTE – EINE NARRATION

FRAUENLIEBE UND LEBEN
Acht Lieder für Singstimme und Klavier op. 42 (1840)
Komposition: Robert Schumann
Gedichtzyklus: Adelbert von Chamisso

HERZOG BLAUBARTS BURG
Oper in einem Akt (1918)
Komposition: Béla Bartók
Libretto: Béla Balázs

EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE
Oper in einem Akt (1917)
Komposition: Alexander Zemlinsky
Libretto: Alexander Zemlinsky nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung in der Übersetzung von Max Meyerfeld

“Die Zeiten ändern sich, der Ort nicht. Tobias Kratzer, Regisseur von Frauenliebe und -sterben, verbindet Meisterwerke dreier Komponisten und ummantelt sie mit einer Erzählung, die einem großen Familienepos gleicht. Dabei werden aus den vermeintlichen Einzelschicksalen Panoramen von Sitte und Moral unserer Vergangenheit und Gegenwart. Robert Schumanns Liederzyklus “Frauenliebe und Leben” – 1840 ereignet sich ein Frauenschicksal, wie es unzählige gab: erste Liebe, Heirat, Ehe, Geburt und schließlich Tod der Frau. Die Gefühle der namenlosen Protagonistin kreisen um die Bedürfnisse des Mannes, der sich mehr und mehr von ihr entfernt. In die Rolle dieser Frau schlüpfen vier Ausnahmekünstlerinnen, die den Liederzyklus interpretieren:

Kate Lindsey am 12.4. und 15.4.
Annette Dasch am 17.4. und 15.5.
Marlis Petersen am 22.4. und 25.4.
Vera-Lotte Boecker am 20.5. und 22.5.

Die Klavierbegleitung für Schumanns Zyklus übernehmen in der Premierenserie

Éric Le Sage (12./15.04.),
Wolfram Rieger (17.04./15.05.),
Stephan Matthias Lademann (22.04./25.04.) und
Joseph Middleton (20.05./22.05.).

Eine Generation später bringt der jetzige Hausherr, Herzog Blaubart, eine neue Frau mit nach Hause: Judith. Die beiden ziehen sich magisch an – sie fasziniert vom mysteriösen Fremden, er von ihrem Glanz. Doch nach und nach entdeckt Judith Blaubarts früheres Leben samt den dort lauernden Abgründen. Und wieder ein Zeitsprung: In der Florentinischen Tragödie erkennen wir ein gänzlich neues Ehekonstrukt – bürgerlich, aber durchaus liberal. Als Simone seine Frau Bianca bei einer Affäre mit dem jungen Guido ertappt, verzeiht er ihr. Doch mehr und mehr dominieren traditionelle Geschlechterrollen. Die ménage à trois eskaliert. Kurzum: Begehren die Menschen in allen Zeiten gleich? Wo liegen Unterschiede?”
Vgl. https://www.die-hamburgische-staatsoper.de

“Ein außergewöhnlicher Abend zwischen Lied, Oper und Tragödie” – zur Premiere am 12. April 2026
http://www.klassik-heute.de/

“Frauenliebe und -sterben – Hamburgische Staatsoper – Tobias Kratzer untersucht anhand dreier Werke musiktheatrale Frauenbilder”
https://nachtkritik.de/

“Staatsoper Hamburg: Intendant Kratzer konzipiert Frauenliebe und -sterben”
https://www.kn-online.de/

„Frauenliebe und -sterben" zeigt Ehe als gemeingefährliches Konstrukt”
https://www.fr.de/

„Frauenliebe und -sterben“ an der Staatsoper: Die Männer sind alle Verbrecher?”
https://www.abendblatt.de

„Frauenliebe und -sterben“ an der Hamburger Staatsoper”
https://www.faz.net/

“Frauenliebe und -sterben" zeigt Patriarchat in seiner Erbärmlichkeit”
https://www.ndr.de/

https://klassik-begeistert.de

Sex, Love and Classical Music – Elena Mazzon’s one-woman show about Clara Schumann (née Wieck) is now coming to New York att 59E59 Theaters!
It all kicks off the day after tomorrow, 22 April 2026! 20 x until 10 May at the 59E59 Theaters.

Snap: Sex, Love and Classical Music

Tickets: https://www.59e59.org/

Wed.,  22.4.2026, 19:15 sold out
Thu.,   23.4.2026, 19:15 sold out
Fri.,     24.4.2026, 19:15
Sat.,    25.4.2026, 14:15
Sat.,    25.4.2026, 19:15
Sun.,    26.4.2026, 14:15

Tue.,    28.4.2026, 19:15
Wed.,    29.4.2026, 19:15
Thu.,    30.4.2026, 19:15
Fri.,    1.5.2026, 19:15
Sat.,    2.5.2026, 14:15
Sat.,    2.5.2026, 19:15
Sun.,     3.5.2026, 14:15

Tue.,    5.5.2026, 19:15
Wed.,   6.5.2026, 19:15
Thu.,   7.5.2026, 19:15
Fri.,     8.5.2026, 19:15
Sat.,    9.5.2026, 14:15
Sat.,    9.5.2026, 19:15
Sun.,    10.5.2026, 14:15

15. März 2026: Gründung der Josephine-Lang-Gesellschaft in Tübingen im zeitlichen Umfeld des 2. Josephine-Lang-Wettbewerbs für Lied-Duo, in dem ausschließlich Werke von Komponistinnen zur Aufführung kommen.

Snap: Website Josephine-Lang-Gesellschaft

Die Josephine-Lang-Gesellschaft zählt zu ihren Kernaufgaben:
“(a) die Förderung von Aufführungen, Aufzeichnungen und Editionen von Werken der Komponistin, Sängerin, Pianistin, Pädagogin und Salonniere Josephine Lang (1815-1880).
(b) die Förderung von wissenschaftlicher Forschung und entsprechender Publikationen zu Josephine Lang sowie zu ihrem familiären, gesellschaftlichen und musikalischen Umfeld. Hierzu gehört auch der Aufbau eines für Musiker*innen, Forschende und weitere Interessierte niedrigschwellig zugänglichen Informationspools.
(c) die Förderung von Initiativen, die die Implementierung von Josephine Lang und ihren Werken in die Musikausbildung zum Ziel haben.
(d) die Förderung des Erhalts, der Gestaltung und der Pflege der Tübinger Wirkungs- und Gedenkstätten Josephine Langs, insbesondere ihres Wohnhauses und ihres Grabes.
(e) die Durchführung von Veranstaltungen (zum Beispiel Konzerte, Wettbewerbe und Vorträge) zu Josephine Lang sowie zu ihrem familiären, gesellschaftlichen und musikalischen Umfeld.”, vgl. https://josephine-lang.de/

Josephine Lang, Komponistin, Sängerin, Pianistin, Wunderkind des Münchner Bürgertums und Schülerin Mendelssohns”  (zit.n. https://www.tuebingen.de/josephine-lang) kam nach ihrer Heirat mit dem Dichter und Juristen Christian Reinhold Köstlin (1813–1856), seit 1841 außerordentlicher, ab 1851 ordentlicher Professor für Strafrecht an der Universität Tübingen in die altehrwürdige Universitätsstadt. “Viele Schicksalsschläge warfen sie in den folgenden Jahren immer wieder in ihrer kompositorischen Arbeit zurück, inspirierten sie aber auch zu ihrem umfangreichen Liedschaffen. Sie pflegte ihren erkrankten und früh verstorbenen Mann und musste ihre sechs Kinder, von denen einige ebenfalls krank waren, allein versorgen und sich durch ihren Klavier- und Gesangsunterricht eine Existenzgrundlage schaffen.
Ferdinand Hiller, Felix Mendelssohn Bartholdy und Clara Schumann zählten zu ihren Freunden und Künstlerkollegen, die sie auch künstlerisch förderten und sich für die Veröffentlichung ihrer Werke bei Verlegern einsetzten. Josephine Lang hat Clara Schumann nie persönlich getroffen, stand mit ihr aber im Briefwechsel und bewunderte die Künstlerin. Josephine Lang widmete ihr die Sechs Lieder op. 26.”  Vgl. https://www.schumann-portal.de/josephine-lang-4263.html

Robert Schumann Veröffentlichte Langs Lied “Traumbild” op. 28 Nr. 1 nach Heinrich Heines Gedicht “Wenn ich auf dem Lager liege” (aus: Buch der Lieder, 1827, Die Heimkehr, S. 224), komponiert 1834, in seiner Sammlung von Musik-Stücken alter und neuer Zeit als Beilage zur “Neuen Zeitschrift für Musik”, Leipzig, November 1838, in Heft IV zusammen mit zwei weiteren Liedern – “Die Geisterinsel” von Vesque von Püttlingen und “Generalbeichte” von Leopold Schefer – und einem Klavierstück von Joseph Elsner.
Vgl. https://www.schumann-portal.de/Hörbeispiele.html

Zu ihrem kompositorischem Werk, von dem über 300 Kompositionen erhalten sind, unter Berücksichtigung eines erst vor wenigen Jahren von Prof. DDr. Otto Biba, dem langjährigen Direktor des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ans Archiv geholten Nachlasses, vgl. https://www.nmz.de/nmz-verbaende/

Bonner Schumannfest, 27. Mai bis 10. Juni 2026

Flyer: 27. Bonner Schumannfest

Seit Gründonnerstag sind auch die Daten und das genaue Programm des Bonner Schumannfestes bekannt: 27. Mai bis 10. Juni 2026.
Vgl.zum Programm des Bonner Schumnnfestes und zum Kartenvorverkauf: https://www.bonner-schumannfest.de

31. März 1841, Gewandhaus Leipzig

Snap: Website WDR

Am letzten Märztag vor 185 Jahren gab es gut ein halbes Jahr nach ihrer Hochzeit das erste gemeinsame Konzert von Clara und Robert Schumann. Vor der Pause spielte Clara Schumann u.a. Werke von Chopin und Mendelssohn Bartholdy und es gab Gesangseinlagen, nach der Pause wurde Schumanns 1. Sinfonie, die „Frühlingssinfonie“ uraufgeführt.
Im WDR Zeitzeichen, 31. März 2026, 14:45 Uhr, sprach Raoul Mörchen darüber mit der Clara Schumann-Biografin Irmgard Knechtges-Obrecht
https://www1.wdr.de/radio

Die SCHUMANNFESTE Zwickau (4.–14. Juni 2026) und Düsseldorf (6.-26. Juni 2026) und die 17. SCHUMANN-EHRUNG des Sächsischen Vocalensembles Dresden e.V. (12. Juni & 26. Juni  2026) stehen vor der Tür  – der Kartenvorverkauf hat Anfang März begonnen!

4.–14. Juni 2026: 10 Tage Schumannfest Zwickau
Motto: ROBERT SCHUMANN UND DIE DICHTER
Auch als Hommage an einen der Lieblingsdichter des jungen Robert Schumann – E.T.A. Hoffmann, dessen Geburtstag sich 2026 zum 250. Mal jährt. Auch hier hat der Vorverkauf Anfang März mit der Programmvorstellung begonnen.
Zum Programm vgl. https://www.schumann-zwickau.de/

Snap: Website Schumannfest Zwickau


6.–26. Juni 2026 – 3 Wochen Schumannfest Düsseldorf!
Der Vorverkauf für das Schumannfest Düsseldorf 2026 läuft seit Anfang März 2026 – zum Programm vgl. https://www.tonhalle.de

Snap: Website Schumannfest Düsseldorf


17. Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles 2026 – Im Zeichen von Carl Maria von Weber, bei dem der junge Schumann auf Wunsch seines Vaters hätte Unterricht nehmen sollen! 2026 jährt sich des früh verstorbenen Webers Geburtstag zum 240. Mal, sein Todestag zum 200. Mal!
– 12. Juni 2026, 19:00, Schloß Maxen
Abendmusik mit Weber & Schumann
– 26. Juni 2026, 19:30, Dresden, Loschwitzer Kirche
“Rockt den Weber”
https://www.saechsisches-vocalensemble.de

Snap: Website Sächsisches Vocalensemble

Sonntag, 8. März 2026, 18 Uhr

Pianomuseum Haus Eller Sonntag, Sindorfer Straße 19, 50127 Bergheim (Stadtteil Ahe)

Weltfrauentag

Clara Schumann und ihre Korrespondentinnen – Christoph Dohr im Gespräch mit Ingrid Bodsch, die von ihrer Seite den Blick auf Clara Schumanns Briefwechsel mit Rosalie Leser und ihrer Gesellschafterin Elise Jungé, Pauline Viardot-Garcia, Ida Duncklenberg geb. Kyllman, Armgart Gräfin Flemming geb. von Arnim und Gräfin Rossi geb. Henriette Sontag legen wird.

Fotografie: Pauline Viardot-Garcia
Pauline Viardot-Garcia
Fotografie: Rosalie Leser
Rosalie Leser
Gemälde: Armgart Gräfin Flemming
Armgart Gräfin Flemming
Abbildung: Armgart Gräfin Flemming
Ilona Eibenschütz

Christoph Dohr im Gespräch mit Dr. Ingrid Bodsch, ehem. Leiterin des Stadtmuseums Bonn und Leiterin des Schumann-Netzwerks

Clara (1819-1896) überlebte ihren Mann Robert (1810-1856) um 40 Jahre, und so haben die Korrespondenzen von Clara einen besonders großen Anteil in dieser Briefedition. Aus Anlass des Welttages der Frau soll dieser Abend einen besonderen Fokus legen auf die Korrespondenzen „von Frau zu Frau“: Die Korrespondentinnen Claras sind bei weitem nicht nur Personen im familiären Umfeld, sondern insbesondere Künstlerinnen und Kolleginnen, erfolgreiche Schülerinnen, schließlich Konzertveranstalterinnen bis hin zu Vertreterinnen adeliger Häuser.

Alle Briefe sind Teil der 54-bändigen Schumann Briefedition, die seit 2008 und bis 2028 im Verlag Dohr erscheint.
www.schumann-briefedition.de

Zum 10. Todestag von Nikolaus Harnoncourt, gestorben am 5. März 2016, Gründungsmitglied des Schumann Forums.

CD Cover: Nikolaus Harnoncourt

Heute vor 10 Jahren – am 5. März 2016 – starb Nikolaus Harnoncourt, ein Unersätzlicher. Sein Tod, nicht überraschend, wurde von vielen tief betrauert, auch von mir. Ich hatte das große Glück, ihn, “meinen Landsmann“, der in meiner Heimatstadt Graz im Familienpalais der Grafen von Meran, Nachkommen Erzherzog Johanns – Harnoncourts Mutter war die Enkelin – aufgewachsen ist, und später der Spiritus rector und Gestalter der Styriarte wurde, innerhalb von mehreren Jahrzehnten häufiger live erleben zu können, ob in Graz, Berlin, Zürich oder Amsterdam. Besonders bewegend für mich war, dass ich ihn und seine Frau Alice Harnoncourt nach einer Aufführung von Schumanns Faustszenen auch persönlich kennen lernte, und ich von da an jedes Weihnachten mit einer persönlichen Karte von ihm und seiner Frau bedacht wurde. 2011 konnte ich ihn als Gründungsmitglied unseres Schumann-Forums gewinnen. Im Schumann Journal 2016 widmete ihm Prof. Dr.Dr. Otto Biba, Jahrzehnte lang Direktor des Archivs, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, der mit Harnoncourt viele Jahre zusammen gearbeitet hat und zu Werk-Besprechungen anhand von Autographen auch häufig in St. Georgen aufgesucht hat, einen besonderen Nachruf. Vgl. „Grosse Trauer um Nikolaus Harnoncourt (1929-2016). Ein Nachruf von Otto Biba“, in: Schumann-Journal 6/2017, S. 17-22. / Deep grief about Nikolaus Harnoncourt (1929-2016). Obituary by Otto Biba, in: Schumann Journal 6/2017, p. 23-30.
Vgl./cf. https://www.schumannjournal.net [PDF]

Zu Harnoncourts 10. Todestag erschienen in einer Jubiläumsbox alle Teldec-Aufnahmen seiner Einspielungen mit dem Europe Chamber Orchestra, darunter auch die vier Schumann-Sinfonien, Schumanns Klavierkonzert mit Argerich als Solistin und Schumanns Violinkonzert mit Gideon  Kremer als Solist (vgl. https://www.warnerclassics.com [PDF]). vgl. auch  https://www.br-klassik.de/aktuell/

Das neue Schumann-Journal 13/2025/1 ist online, als pdf und als Flipbook mit Suchbefehl und aktiven internen und externen Links!

https://www.schumannjournal.net/journal_13_25.html

Snapshot: Schumann-Journal 13/2025/1
Snapshot 2: Schumann-Journal 13/2025/1


Auf Teilheft 1 folgt bis spätestens Mitte März Teilheft 2 an gleicher Stelle mit einem Aufsatz zu Robena Laidlaw, Schumanns Widmungsträgerin von op. 12.

Anmeldung AB SOFORT – für alle Kammermusikerinnen und -musiker!

Con spirito Masterclass | 8.-9. September 2026 in Leipzig
Im Rahmen von Con spirito | Das Leipziger Kammermusik-Festival, veranstaltet vom Schumann-Verein Leipzig e.V.

Flyer: Con spirito Masterclass
Flyer Seite 2: Con spirito Masterclass

Wer kammermusikalisch aktiv ist und gern professionelle Unterstützung von unseren Künstlern erhalten möchte, ist herzlich eingeladen, in diesem Jahr im Rahmen des Kammermusikfestivals CON SPIRITO an einer Masterclass teilzunehmen.
Diese findet vom 8. bis 9. September 2026 in Leipzig statt. Peter Bruns (Violoncello), Pauline Sachse (Viola) und Oliver Triendl (Klavier) bieten hierbei zwei Unterrichtsstunden sowie auf Wunsch Einzelunterricht an.
Musikalische Laien, Studierende und Schüler, die im Duo, Trio oder Quartett spielen, und ihre musikalischen Fähigkeiten erweitern möchten, sind herzlich willkommen!

Außerdem beinhaltet die Masterclass ein Abschlusskonzert im Schumann-Haus (9. September 2026), den Besuch ausgewählter Konzertproben in der Festivalwoche, exklusive Führungen durch das Schumann-Haus und das Mendelsohn-Haus sowie Rabatte auf Con spirito-Tickets.

Die Anmeldung ist ab sofort bis spätestens 31. Juli 2026 über das Online-Formular möglich:
https://www.conspiritoleipzig.de/masterclass/

Mehr Informationen:
www.conspiritoleipzig.de

Clara: Sex, Love & Classical Music

Compelling, extraordinary, iconic ★★★★ - Fest Mag

Flyer: Clara: Sex, Love & Classical Music April 22 - May 10

https://www.elenamazzon.com/claratheplay

Clara: Sex, Love and Classical Music – wieder im Programm der wunderbaren Elena Mazzon, die mich und den voll besetzten Saal 2019 in Bonn im Clara-Schumann-Jahr auf meine Einladung mit einer der ersten Vorstellungen ihres Stücks, hinreißend gespielt „in a one woman show“, total begeistert hat.

Zuerst der Auftakt in London und Cardiff am 2. bzw. 4. April 2026, danach geht es nach New York mit Aufführungen vom 22. April bis 10. Mai 2026 in New York

59E59 Theaters, New York
April 22 – May 10

https://www.59e59.org/shows/

Enrico Reggiani, Università Cattolica di Milano, Italy: “Shakespeare according to Robert Schumann: some transdisciplinary remarks on the analysis of intersemiotic translation”.

ZHAW Special Interest Group Launch event:

30 January 2026, 6 pm – 7.30 pm CET,
Online–Registrierung: https://helsinki.zoom.us/

Flyer: ZHAW Special Interest Group Launch event

Keynote speakers.
Johan Franzon, University of Helsinki, Finland: “Song translation studies – origins, transcreations, ecosystems“.
Enrico Reggiani, Università Cattolica di Milano, Italy: “Shakespeare according to Robert Schumann: some transdisciplinary remarks on the analysis of intersemiotic translation”.

ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur
https://musiccreativityandtranslation.wordpress.com/events/

„Seit Beginn des Jahres 2026 ist Julian Prégardien neuer Künstlerischer Leiter des Heidelberger Frühling Liedzentrums.“

„Der renommierte Liedsänger setzt sich dafür ein, das Lied als Raum der Begegnung und Teilhabe weiterzuentwickeln. Mit seiner Ernennung wird der weitere Aufbau des Liedzentrums in die Hände der nächsten Generation gelegt.“
https://www.heidelberger-fruehling.de

Snapshot: ulian Prégardien neuer Künstlerischer Leiter des Heidelberger Frühling Liedzentrums

Neckarsulmer Kammermusiktage, 1.–7. Februar 2026 – Eröffnung mit Schumann am 1.Februar 2026, 18 Uhr

Snap: Neckarsulmer Kammermusiktage


1. Februar 2026, 18 Uhr, Städtische Musikschule, Neuenstädter Straße 27, 74172 Neckarsulm:

„Die Fantasiestücke von Robert Schumann eröffnen die Neckarsulmer Kammermusiktage mit weichem Ton, leichtem Puls und feurigem Ausklang. Die drei Romanzen vertiefen diese Stimmung mit schlichtem, innigem Charakter und ruhigem Atem. Nach der Pause erzählen die sogenannten „Märchenbilder“ in vier kontrastreichen Sätzen von lebhaften Szenen bis zu stiller Melancholie. Mit der Dichterliebe von Heinrich Heine schließt der Abend: ein Liedzyklus voller poetischer Stimmungen, feiner Farben und emotionaler Zwischentöne.

Alle Stücke von Robert Schumann (1810 – 1856)

FANTASIESTÜCKE OP. 73
Zart und mit Ausdruck • Lebhaft leicht • Rasch und mit Feuer

ROMANZEN OP. 94
Nicht schnell • Einfach, innig • Nicht schnell

FÜNF STÜCKE IM VOLKSTON FÜR VIOLONCELLO UND KLAVIER, OP. 102
Mit Humor • Langsam • Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen •
Nicht zu rasch • Stark und markiert

–– PAUSE ––

MÄRCHENBILDER OP. 113
Nicht schnell • Lebhaft • Rasch • Langsam, mit melancholischem Ausdruck

DICHTERLIEBE OP. 48
Zyklus von 16 romantischen Kunstliedern nach Gedichten von Heinrich Heine

Ausführende: Claudio Bohórquez, Péter Nagy

Vgl. https://meine.stimme.de

CLARA! geht weiter

Sonntag, 11.1.2026, 19 Uhr, Basel, Klara, Clarastrasse 13:
Schumann in der KLARA – Eröffnungskonzert mit Julian Prégardien & Els Biesemans

Snap: Schumann in der KLARA – Eröffnungskonzert mit Julian Prégardien & Els Biesemansg


“Das Eröffnungskonzert am 11. Januar 2026 um 19.00 Uhr entsteht in Kooperation mit der von Julian Prégardien initiierten Reihe Clara!, die vom Pioniergeist Clara Schumanns inspiriert ist und den Fokus auf die künstlerische Rolle von Pianistinnen legt. Gemeinsam mit der Wahl-Schweizerin Els Biesemans präsentiert Prégardien Schuberts Winterreise auf einem historischen Tasteninstrument – ein Abend zwischen Soirée und Zeitreise, der klassische Form und neue Freiheit verbindet”.
Weitere Infos, auch zu den Tickets: https://liedbasel.ch

Veranstaltungsort:
Klara
Clarastrasse 13
CH-4058 Basel
Web: https://www.klarabasel.ch/
Google Maps: https://www.google.de/maps

Beeindruckende Schumann-Präsenz im Januar-Programm des Concertgebouw Amsterdam!

  • Am 8. & 9. Januar 2026 Schumanns “Rheinische” mit dem Concergebouworkest unter der Leitung ihres künftigen Chefs Klaus Mäkelä, am 8. Januar ab 21 Uhr sogar als Soloprogramm, am 9. Januar zusammen mit Berlioz’ “Harold en Italie”.
  • Am 15. & 18. Januar steht Schumanns Klavierkonzert auf dem Programm, wiederum mit dem Concertgebouworkest, dieses Mal unter der Leitung von Jakub Hrůša.
  • Am Sonntag, 11. Januar 2025 wird in einer Matinee Schumanns Violinkonzert präsentiert, Isabelle Faust als Solistin, Radio Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Thomas Guggeis.

Snap: Januar-Programm des Concertgebouw Amsterdam
https://www.concertgebouworkest.nl/
Snap: Januar-Programm des Concertgebouw Amsterdam 2
https://www.concertgebouworkest.nl/
Snap: Januar-Programm des Concertgebouw Amsterdam 3
https://www.concertgebouw.nl/
Snap: Januar-Programm des Concertgebouw Amsterdam 4
Am 15. Januar 2026, 20:15 & 18. Januar 2026, 14:15: Yunchan Lim als Solist mit Robert Schumanns Klavierkonzert, das Concertgebouworkest dirigiert Jakub Hrůša, Chefdirigent der Bamberger Sinfoniker, Musikdirektor der Tschechischen Philharmonie und des Royal Opera House in London.
https://www.concertgebouworkest.nl/

Wiederaufnahme des gefeierten Balletts CLARA von Cathy Marston an der Oper Zürich im der Saison 2025/2026 – 12 Aufführungen vom 13.12.2025 bis zum 24.4.2026, 19:30

Foto: Ballett CLARA von Cathy Marston
Foto 2: Ballett CLARA von Cathy Marston
Foto 3: Ballett CLARA von Cathy Marston
Foto 4: Ballett CLARA von Cathy Marston
Clara 2526. Foto: Revazov

Alle Fotos: Clara 2526. Foto: Revazov, vgl. , vgl. Fotogalerie: https://www.opernhaus.ch

CLARA — Ballett vo. Cathy Marston

Musik von Clara Schumann, Robert Schumann, Johannes Brahms und Philip Feeney

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