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Neu entdeckt und am 21. 5. 2022, 17 Uhr, im Robert-Schumann-Haus Zwickau aufgeführt: eine bisher unbekannte Alternativfassung von Clara Schumanns 1891 noch selbst veröffentlichten Kadenzen zu Mozarts Klavierkonzert KV 466

Neu entdeckt und am 21. 5. 2022, 17 Uhr, im Robert-Schumann-Haus Zwickau aufgeführt: eine bisher unbekannte Alternativfassung von Clara Schumanns 1891 noch selbst veröffentlichten Kadenzen zu Mozarts Klavierkonzert KV 466

Ludwig Semerjian
Ludwig Sémerjian am historischen „Clara-Flügel“ im Robert-Schumann-Haus Zwickau (Foto: Stadt Zwickau)

1891 hat Clara Schumann im Verlag Bietermann Kadenzen zu Mozarts Klavierkonzert KV 466 veröffentlicht. Ganz offensichtlich hat sie aber nicht nur diese Kadenzen zu KV 466 geschrieben und gespielt. Denn der kanadische Pianist „Ludwig Sémerjian entdeckte in Washington eine Alternativfassung […] In dieser Fassung [war] nun Mozarts berühmtes Konzert im Robert-Schumann-Haus Zwickau [abgesehen von einer möglichen Aufführung durch Clara Schumann selbst] erstmals“ am Samstag, 21.5.2022, 17 Uhr, zu hören, gespielt von Ludwig Sémerjian und dem Ensemble Amadeus. (I.B.)
 

8. bis 27. Juni 2022 - SCHUMANNFEST DÜSSELDORF

8. bis 27. Juni 2022 - SCHUMANNFEST DÜSSELDORF


Screenshot der Startseite von https://www.tonhalle.de/

Einer der Glanzpunkte des am 8. Juni 2022, Robert Schumanns (#212.) #Geburtstag eröffneten Düsseldorfer Schunannfests - vgl. Gesamtprogramm: https://www.tonhalle.de/veranstaltungen/- ist das Konzert am 13. Juni 2022 in der Tonhalle, in dem Steven Isserlis, Gründungsmitglied des Schumann-Forums, zusammen mit Alina Ibragimova & Dénes Várjon Felix Mendelssohn Bartholdys SONATE D-DUR OP. 58 FÜR VIOLONCELLO UND KLAVIER, Robert Schumanns FANTASIESTÜCKE OP. 88 FÜR KLAVIERTRIO, Albert #Dietrich/Johannes #Brahms/Robert Schumann F.A.E.-SONATE FÜR VIOLINE UND KLAVIER und Robert Schumann KLAVIERTRIO NR. 1 D-MOLL OP. 63 im Programm haben! ????  Weitere Schumann-Glanzlichter im Programm sind die vier von der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf e.V., 2005 Gründungsmitglied des Schumann-Netzwerks, gestalteten und finanzierten Programme:
- 9. Juni 2022, 20 Uhr, Tonhalle »Schumann & Mendelssohn«
Marie-Elisabeth Hecker, Cello; Deutschen Kammerakademie Neuss unter Leitung von Florian Merz-Betz
Auf Schumanns heitere Ouvertüre aus seinem in Leipzig komponierten op. 52 folgt das in Düsseldorf entstandene Cellokonzert op. 129 mit Marie-Elisabeth Hecker und Mendelssohns »Italienische« op. 90
- 20. Juni 2022 18.30 Uhr Robert-Schumann-Saal »Kunstbegegnungen – Schumann und die Düsseldorfer Malerschule«, Vortrag von Irmgard Knechtges-Obrecht: Lassen Sie sich entführen in das Düsseldorf um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Familie Schumann dort lebte.
- 20. Juni 2022, 20 Uhr, Robert-Schumann-Saal »Mariam Batsashvili & Maximilian Hornung – Schumann & Dvořák«
Die Ihnen vom Schumannfest 2019 mit Clara Schumanns Klavierkonzert bekannte georgische Pianistin Mariam Batsashvili wird uns Neben Robert Schumanns Zyklus »Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier« op. 102 erklingt Antonín Dvořáks in Amerika ursprünglich für Violine und Klavier geschriebene Sonatine op. 100, dazu die Sonate für Cello und Klavier op. 6 des blutjungen Richard Strauss sowie »Fünf Stücke über volksmusikalische Themen« aus der Heimat des georgischen Komponisten und Cellisten Sulkhan Tsintsadze.
- 23. Juni 2022, 20 Uhr, Robert-Schumann-Saal »Eickhoff & Mead«: Liederabend mit Dr Mezzosopranistin Valerie Eickhoff und Benjamin Mead am Klavier mit Robert Schumanns Liederzyklen »Fünf Lieder« op. 40 und »Sechs Gesänge« op. 107 sowie Liedern von Franz Schubert, Hugo Wolf, Erich Wolfang Korngold und Alban Berg. 
Alle Veranstaltungen finden Sie natürlich auch in der Veranstaltungsvorschau hier auf dem Schumannportal.

Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau, gestorben am 18. Mai 2012

Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau
Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau
Postkarte von Dietrich Fischer-Dieskau (Poststempel vom 4.10.2011) an mich mit Zusage seiner Gründungsmitgliedschaft im Schumann-Forum, aus der Taufe gehoben am 8.10.2011

Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau
Gedenken des 10jährigen Todestages von Dietrich Fischer-Dieskau


Vor 10 Jahren, am 18. Mai 2012, verstarb im bayerischen Berg bei Starnberg zehn Tage vor seinem 87. Geburtstag, Dietrich Fischer-Dieskau. Ein paar Monate zuvor habe ich zum letzten Mal mit ihm korrespondiert, um ihm meine Bitte vorzutragen Gründungsmitglied des Schumann-Forums, des Board of Artists des 2005 ins Leben gerufenen Schumann-Netzwerks zu werden. Zum Festakt am 8. Oktober 2011, in dem Irmgard Knechtges-Obrecht und ich zusammen mit dem von mir als Paten des Schumann-Forums gewonnenen Christian Gerhaher das Forum aus der Taufe hoben, konnte er leider nicht kommen, aber er rief mich an, um mir zu versichern, dass er meiner Bitte sehr gerne nachkomme, um mit seinem Namen für Schumann zu stehen. Kurz vor dem Festakt erreichte mich seine Karte mit einer Rose aus seinem Garten, abgestempelt am 4. Oktober 2011. Diese Karte habe ich mit Wehmut im Schumann-Journal 2/2013 im Nachruf auf ihn abgedruckt (S. 17ff.), ebenso ein Foto aus dem Privatbesitz von Dr. Gerd Nauhaus, dem langjährigen Direktor des Schumann-Hauses Zwickau und heutigen Ehrenvorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau. Beides füge ich auch hier bei. (I.B.)

Happy Birthday, Mariane Bargiel

Mariane Bargiel, Mutter von Clara Schumann, wurde heute, am 17.5.2022, vor 225 Jahren geboren

Happy Birthday, Mariane Bargiel
Mariane Bargiel, Fotoabzug nach einer Daguerreotypie aus Familienbesitz, Berlin, um 1855 (Robert-Schumann-Haus Zwickau)


Theresa Schlegel hat aus Anlass der 225. Wiederkehr des Geburtstags der begabten Sängerin, Pianistin und Klavierpädagogin einen wunderbaren und umfassenden Artikel für das Schumannportal geschrieben: Zum 225. Geburtstag und 150. Todestag von Mariane Bargiel (1797–1872). Entdeckungen und Erinnerungen, vgl. https://www.schumann-portal.de

Brahms-Comic als Hommage an den 125. Todestag des Komponisten

Brahms-Comic als Hommage an den 125. Todestag


Screenshot aus dem NDR-Bericht

Heute, 13. Mai 2022, erscheint im Nachgang zum 125. Todestag von Johannes Brahms ein Comic zu seinem Leben, in sieben Kapiteln, jeweils von einem anderen Künstler gezeichnet, natürlich bleiben Robert Schumann und insbesondere Clara Schumann nicht ausgespart.

12.—13. Mai 2022: Der Nachlass des Brahms-Freundes Julius Otto Grimm (1827-1903) im Stadtarchiv

Julius Otto Grimm

Grimm Flyer Workshop

Ein studentischer Workshop über den viele Jahrzehnte in Münster lebenden und dort auch gestorbenen Konponisten Julius Otto Grimm, im freundschaftlichem Kontakt auch mit Clara Schumann und Joseph Joachim, hat für die zweitägige Tagung renommierte Referentinnen und Referenten eingeladen, darunter auch den Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau und Schumann-Preisträger 2021, Dr. Thomas Synofzik, der den Julius Otto Grimm-Bestand in der Sammlung seines Hauses vorstellen wird.

Veranstaltungsort ist das Institut für Musikwissenschaft Westfälische Wilhelms-Universität Münster Philippistr. 2b, 48149 Münster

Yannick Nézet-Séguin happy mit Brahms und Clara Schumann in Baden-Baden

Yannick Nézet-Séguin happy mit Brahms und Clara Schumann in Baden-Baden
Yannick Nézet-Séguin happy mit Brahms und Clara Schumann in Baden-Baden

Beatrice Rana - "pianistisches Wunder"

Beatrice Rana, 2017 young artist of the year der Zeitschrift Gramophone, demnächst artist in residence beim Orchester der Accademia Santa Cecilia in Rom, wo sie regelmäßig mit Antonio Pappano und Jakub Hrůša zusammenarbeiten wird,  wurde nach  ihrer Interpretation von Clara Schumanns Klavierkonzert mit dem BRSO im Herkulessaal in München als “pianistisches Wunder” bezeichnet!

Beatrice Rana -


https://www.youtube.com/

Auf dieser Aufnahme vor einem Jahr ist Beatrice Rana mit Robert Schumanns Klavierkonzert zu hören, Auf ihrer Tournee im Mai 2022, die sie als Solistin - ausgehend von zwei Konzertabenden in München - mit dem BRSO unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin unternimmt, wird sie vor allem mit Clara Schumanns Klavierkonzert zu hören sein. Der Rezensent des ersten Münchner  Konzerts fand den Konzertabend als Ganzes nicht berauschend, doch über Beatrice Ranas Interpretation von Clara Schumanns Klavierkonzert gerät es ins Schwärmen:
https://www.sueddeutsche.de  (6.5.2022)

Neu an der Spitze der SLUB Dresden, einer zentralen Wissenschaftseinrichtung der Schumannstadt Dresden: Katrin Stump

Katrin Stump ist seit 1. Mai 2022 die neue Chefin der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), einer der renommiertesten Wissenschaftsbibliotheken Deutschland, zu deren alten Beständen auch eine herausragende Schumann-Sammlung gehört, die regelmäßig durch Ankäufe erweitert wird.
https://www.mdr.de/kultur/

SLUB Dresden Katrin Stump
Abbildung: Screenshot aus dem mdr-Interview

IM GESPRÄCH über Clara und Robert Schumann in Düsseldorf - Dr. Sabine Brenner-Wilczek und Heike-Angela Moser, Urururenkelin von Clara und Robert Schumann.

Die neueste Folge des Podcasts des Heinrich-Heine-Instituts unter dem nach dem bekannten Zitat von Clara Schumann gewählten Titel "Die Ausübung der Kunst ist mir die Luft, in der ich atme", ist „eine Spurensuche in die Vergangenheit des legendären Musiker-Ehepaars Clara und Robert Schumann“. Dr. Sabine Brenner.Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts der Stadt Düsseldorf und des künftigen, zum Heine-Institut gehörigen Schumann-Museums, und die Pianistin und Musikpädagogin Heike-Angela Moser begeben sich dabei auf “eine Zeitreise durch die Düsseldorfer Musikgeschichte“, die natürlich von Musik begleitet ist.
https://romantikundrevolution.podigee.io/

Podcast Heinrich Heine Institut
Screenshot von der Startseite des Podcasts

Schumann-Briefedition im Verlag Dohr - neu: Briefwechsel von Clara und Robert Schumann mit Johannes Brahms

Schumann-Briefedition im Verlag Dohr

Am 2. Mai erschien im Verlag Dohr der von vielen Brahms- und Schumann-Forschern wie Liebhabern erwartete Band II.3 der Schumann Briefedition, es wurden vier Teilbände:
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Johannes Brahms, hg. von Thomas Synofzik. 2.570 Seiten; vier Teilbände, geprägtes Leinen, Schutzumschlag, Fadenheftung mit Lesebändchen.

„Die Neuausgabe dieses bedeutenden Briefwechsels war ein Desideratum sowohl der Brahms- wie auch der Schumann-Forschung. DIe Neuausgabe ersetzt die noch von Schumanns Tochter Marie zusammen mit Berthold Litzmann 1927, also vor 95 Jahren, veranstaltete zweibändige Ausgabe. Ein besonderes Kompliment an Thomas Synofzik für diese besondere herausgeberische Leistung!
ISBN 978-3-86846-014-8.
Ab morgen liefern wir aus. Der Preis ist leider kein "Schnäppchen", denn die vier Bände werden nur als Ganzes abgegeben, weil es nur ein Gesamt-Register (Personen und Werke) und einen Farbabbildungsteil (ausgewählte Briefseiten als Schriftproben) gibt, und die enormen Papierpreiserhöhungen schlagen zum ersten Mal auch in der Kalkulation beim Verlag Dohr auf den Ladenpreis durch.
geb. Ladenpreis € 378,--. Subskriptionspreis € 338,-- (bei Gesamtabnahme) bzw. € 358,-- (bei Abnahme der Serie II).
Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen.“ (Christoph Dohr)
https://schumann-briefedition.de/editionsplan.html

Heinz Holliger erhält den Robert-Schumann-Preis für Dichtung und Musik 2022 der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur

Heinz Holliger
Screenshot https://heinz-holliger-robert-schumann-preis-100.html


Der Komponist, Oboist und Dirigent Heinz Holligee, dessen besondere Liebe zum Werk von Robert Schumanns auch in seiner Komposition „Romancendres“ - sechs Duo-Stücke für Violoncello und Klavier - Ausdruck fand, mit dem Holliger den Cello-Romanzen von Robert Schumann Tribut zollte, die von Clara Schunann später aus leider falsch verstandener Sorge um ihres Mannes künstlerische Reputation verbrannt worden sind, und deshalb als ungedruckte Werke nicht überlebt haben, gehört zu den Gründungsmitgliedern des Schumann-Forums, des Board of Artists des Schumann-Netzwerks. Holliger, der vor einigen Jahren auch Schumanns sinfonisches Werk mit dem WDR-Sinfonieorchester eingespielt hat, ist nach Aribert Reimann und Jörg Widmann das 3. Schumann-Forum-Mitglied, das mit dem bisher zum 6. Mal vergebenen Preis ausgezeichnet wird. Der alle zwei Jahre verliehene und mit 15000 € dotierte Preis für sein Lebenswerk soll Holliger am 10. November in Mainz überreicht werden.

Aus der Begründung der Jury: "Bei aller Hörarbeit, die Holliger vom Publikum verlangt, ist seinen Stücken eine sinnliche, bisweilen auch soghafte und sogar unterhaltsame Qualität eigen, die ohne eine wechselseitige Verdichtung von Musik und Dichtung undenkbar wäre."

Vgl. http://www.musik-heute.de/heinz-holliger-erhaelt-mainzer-robert-schumann-preis/

Vom 5.-14. Mai 2022: Clara Schumann on tour - 6 mal ensuite auf großer Bühne in München, Wien, Hamburg, Frankfurt, Luxemburg und Paris: Clara Schumanns Klavierkonzert! Solistin: Beatrice Rana

Beatrice Rana
Beatrice Rana, Foto vgl. https://www.beatriceranapiano.com/press/

Yannick Nézet-Séguin
Yannick Nézet-Séguin, Foto: Hans von der Woerd, vgl. https://yannicknezetseguin.com/en/pressroom/media/

Beatrice Rana ist mit Clara Schumanns bzw. Robert Schumanns Klavierkonzert vom 5. - 14. Mai 2022 als Solistin mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin on tour. An den 8 Konzertabenden (2 x in München, 2x Wien, je ein Abend in Hamburg, Frankfurt, Luxemburg und Paris, vgl. https://yannicknezetseguin.com/en/calendar/ (Mai 2022) steht Clara Schumanns Klavierkonzert 6 x auf den Programm, 2 x Robert Schumanns Klavierkonzert (in Frankfurt und am 2. Wiener Konzerthaus-Abend). Ein echtes Statement eines großen Dirigenten und eines bedeutenden Orchesters abseits von Jubiläumsjahren! Während immer eines der Klavierkonzerte des Ehepaares Schumann auf dem Programm steht, wechselt das übrige Programm zwischen Brahms’ 3. Sinfonie, Bruckners 3. Sinfonie und Strauss’ Ein Heldenleben ab. In den ersten Konzerten macht ein u.a. vom Cleveland Orchestra und dem BRSO beim dänischen Komponisten Hans Abrahamsen in Auftrag gegebenes Werk - Vers le Silence - den Auftakt. Nacheinander können Wiener Konzerthausbesucher Clara und Robert Schumanns Klavierkonzert hören, ihres am 8. Mai, Robert Schumanns op. 54 am 9. Mai 2022.

2.-12. Juni 2022: „Schumann und Brahms“ – das Schumann-Fest Zwickau 2022

Schumann-Fest Zwickau 2022
Der Leiter des Robert-Schumann-Haus, Dr. Thomas Synofzik, Kulturamtsleiter Dr. Michael Löffler und Bürgermeister Sebastian Lasch stellten heute das Programm des diesjährigen Schumann-Festes vor (v.l.n.r.). (Foto: Stadt Zwickau)

 

Vgl. https://www.zwickau.de/de/aktuelles/
Programm: https://www.zwickau.de/media/ [PDF]

Gramophone’s Choice

„Top 10 Clara Schumann recordings

Wednesday, February 9, 2022

One of the most gifted musicians of her time, Clara Schumann's music has a depth and originality that has inspired many outstanding recordings. Here are 10 of the finest ...“


Romance: The Piano Music of Clara Schumann, Isata Kanneh-Mason, Decca
Gramophone Editor's Choice (August 2019)

Three Romances for Violin and Piano, Op 22, Tasmin Little, John Lenehen, Chandos
Gramophone Editor's Choice (March 2019)

Piano Trio! The Nash Ensemble! Hyperion

Piano Concerto in A minor! Howard Shelley, Tasmanian Symphony Orchestra! Hyperion

Three Lieder, Op 12! Anne Sofie von Otter, Hélène Grimaud, DG

Three Romances for Violin and Piano, Op 22, Lisa Batiashvili, Alice Sara Ott, DG

Drei Lieder, Op 12. Sechs Lieder, Op 13 – No 1, Ich stand in dunkeln Träumen; No 3, Liebeszauber; No 5, Ich hab’ in deinem Auge. Loreley, Miah Persson, Joseph Breinl, BIS

The Complete Works for Piano Solo, Susanne Grützmann, Profil
Gramophone Editor's Choice (September 2007)

Piano Concerto in A minor. Piano Trio in G minor
Francesco Nicolosi, Rodolfo Bonucci, Andrea Noferini, Alma Mahler Sinfonietta / Stefania Rinaldi, Naxos

Album für Die Frau' – Eight scenes from the Lieder of Robert and Clara Schumann
Carolyn Sampson, Joseph Middleton, BIS

Piano Concerto in A minor. Piano Trio in G minor
Francesco Nicolosi, Rodolfo Bonucci, Andrea Noferini, Alma Mahler Sinfonietta / Stefania Rinaldi, Naxos

Vgl. mit jeweils einer Rezension: https://www.gramophone.co.uk/

Gramophone’s Choice „Top 10 Clara Schumann recordings"

Das Gürzenich-Orchester Köln mit Schumanns Oratorium “Das Paradies und die Peri” unter der Leitung von  François-Xavier Roth Im Jahresprogramm 2022/23

15., 16., 17. 1. 2023, Kölner Philharmonie

Siobhan StaggSopran
Claudia MahnkeMezzosopran
Maximilian SchmittTenor
Florian BoeschBass
Chorwerk Ruhr
Forian HelgathEinstudierung
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier RothDirigent

https://www.guerzenich-orchester.de/

Prinzessin Elise Radziwill als Peri (aus Lalla Rûkh nach Thomas Moore), Miniaturgemälde von Friedrich Wolff nach Wilhelm Hensel (Robert- Schumann-Haus Zwickau, Signatur 12 626–B2). Das kleine Ölbild in einem sehr schönen, hier nicht abgebildeten Goldrahmen, stammt aus dem Besitz von Robert Schumann. Clara Schumann ließ 1847 die Kopie für ihren Mann als Geschenk anfertigen, der Hensels Miniatur in Berlin gesehen und sich von ihr entzückt gezeigt hatte. Nach Robert Schumanns Tod soll Clara Schumann nach Aussage ihrer Tochter Eugenie das Bildchen bis zu ihrem eigenem Tod immer auf ihrem Flügel stehen gehabt haben, vgl. Gerd Nauhaus, Wilhelm Hensels “Peri” - Eine Spurensuche, in: Schumann-Journal 3/2014, S. 103ff. = https://www.schumannjournal.net/[PDF]

“Das Paradies und die Peri”

8. bis 10. April 2022, Robert-Schumann-Haus Zwickau

„Robert Schumann – Musiktheoretische Perspektiven“ , 23. Wissenschaftliche Arbeitstagung zu Fragen der Schumann-Forschung

Vom Freitag, dem 8. bis Sonntag, dem 10. April, lädt das Robert-Schumann-Haus zu einer Internationalen Wissenschaftlichen Tagung unter dem Titel „Robert Schumann – Musiktheoretische Perspektiven“ ein. 20 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Kanada treffen zu Vorträgen, Diskussionen und zum Austausch zusammen. Ergänzt wird die Konferenz durch zwei Konzerte, die am Freitag bzw. Samstag stattfinden.

Die Tagung wird veranstaltet von der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. in Verbindung mit der Hochschule für Künste Bremen und wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). 

Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von Prof. Dr. Florian Edler (Bremen) und Dr. Thomas Synofzik (Zwickau). Die Vorträge, zu denen der Eintritt frei ist, finden am Freitagnachmittag ab 14 Uhr, am Samstag ganztägig ab 9 Uhr und am Sonntagvormittag ab 9 Uhr statt. 

Es handelt sich um eine interdisziplinäre Tagung, denn die Referenten sind zum einen Musikwissenschaftler bzw. Musikhistoriker und zum anderen Musiktheoretiker. Die beiden Disziplinen sind sowohl in der akademischen Lehre an deutschen Musikhochschulen und Universitäten als auch durch ihre etablierten eigenen Fachtagungen und -organe weitgehend getrennte Gebiete. Zahlreiche der an der geplanten Tagung beteiligten Referenten weisen indes eine Doppelqualifikation mit Studien- und/oder Lehrtätigkeit in beiden Bereichen auf. 

Vorträge (Eintritt frei)


Freitag, 8. April 2022 14.00 Uhr 

  • Univ.-Prof. Dr. Annegret Huber (Wien), Musikanalytische Praktiken historisieren. Weisen der Welterzeugung bei/um Robert Schumann
  • Prof. Dr. Florian Edler (Bremen): Taugt poetische Musik als Muster? Schumann-Exempla in Harmonielehren seit dem 19. Jahrhundert
  • Prof. Dr. Reinhard Kapp (Wien): Zur Doppeltonalität bei Schumann
  • Prof. Dr. Bodo Bischoff (Kleinmachnow): Tonale Bewegung und Zirkelmodulationen in ausgewählten Werken R. Schumanns


Samstag, 9. April 2022 9.00 Uhr 

  • Prof. Dr. Maria Teresa Arfini (Rom): Counterpoint in Schumann's piano chamber music
    (dt.: Der Kontrapunkt in Schumanns Kammermusik) 
  • MMag. Dr. Patrick Boenke (Wien): Technische und ästhetische Aspekte der Fugenkompositionen Schumanns
  • Dr. Timo Evers (Göttingen): Robert Schumanns Auseinandersetzung mit der Klavierfuge (mit speziellem Fokus auf der Marpurg-Rezeption)
  • Dr. Armin Koch (Leipzig): Großbesetzte vokal-instrumentale Werke in Besprechungen in der Neuen Zeitschrift für Musik unter Robert Schumanns Redaktion
  • MMus. Lukas-Fabian Moser (Salzburg): Unbach’sche Tragebänder? Robert Schumanns Klavierbegleitung zu Johann Sebastian Bachs C-Dur-Violoncellosuite
  • Dr. Thomas Synofzik (Zwickau): Falsche Töne? Zu Unterschieden in der Edition von Schumanns Klavierwerken in der Alten und Neuen Gesamtausgabe


Samstag, 9. April 2022 14.00 Uhr

  • Prof. Dr. Harald Krebs (Victoria/Kanada): Zur Deklamation in Robert Schumanns Faust-Szenen
  • Prof. Dr. Ariane Jeßulat (Berlin): Indeterminacy. Vorschläge, Appogiaturen und andere Varianten der „inneren Stimme“ in Robert Schumanns Klaviersatz
  • Prof. Martin Skamletz (Bern): Schumann und das Blech: Natur- und Ventilinstrumente im Orchestersatz
  • Prof. Dr. Jan Philipp Sprick (Hamburg): ›Struktur und Hermeneutik‹ in Schumanns Liedern
  • Prof. Dr. Ludwig Holtmeier (Freiburg): Schumanns Dichterliebe als polyzyklische Form. Versuch einer historisch informierten Annäherung
  • Univ.-Prof. Dr. Gesine Schröder (Leipzig/Wien): Zur Textur in Schumanns Andersen-Liedern op. 40


Sonntag, 10. April 2022 9.00 Uhr 

  • Prof. Dr. Martin Ullrich (Nürnberg): Robert Schumanns Waldszenen op. 82: Werkanalyse im postanthropozentrischen Kontext
  • Prof. Dr. Kilian Sprau (Berlin): Formverläufe in späten Instrumentalwerken Schumanns, betrachtet im Licht der energetischen Musiktheorie nach Ernst Kurth
  • Dr. Ullrich Scheideler (Berlin): Satzmodelle in Robert Schumanns Instrumentalwerken. Arten des Gebrauchs und ihrer Funktion
  • Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen (Mainz): Modulares Komponieren. Satzmodelle in Robert Schumanns Orgelkompositionen

https://www.zwickau.de/de/

Robert-Schumann-Haus Zwickau (Foto: Stadt Zwickau)
Robert-Schumann-Haus Zwickau (Foto: Stadt Zwickau)

Fatma Said am 2.4.2022 in der Wigmore Hall mit den Loreley-Vertonungen von Clara und Robert Schumann

Fatma Said am 2.4.2022 in der Wigmore Hall
Fatma Said (photo by Felix Broede), https://www.fatmasaid.com/media


Fatma Said, Preisträgerin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau für Gesang 2012 & James Ballieu präsentieren in ihrem schönen Programm „Folksomgs …and other stories“ morgen, 2.4.2022, 19:30 im Liedertempel Wigmore Hall auch die „Loreley“ in den Vertonungen von Clara (Lorelei WoO) und Robert Schumann (Waldesgespräch op. 39 Nr. 3).

https://wigmore-hall.org.uk//whats-on/

Am 31. März 2022 endete in der Alten Oper in Frankfurt der Wettbewerb zum Schumann-Kammermusikpreis mit dem Sieg des Amelio-Trios

Frankfurt der Wettbewerb zum Schumann-Kammermusikpreis
Screenshot vom Livestream der Preisverleihung mit dem Amelio-Trio in der Mitte, dem Delyris-Trio links und dem Trio Orelon.


Kurz nach 22:30 Uhr ging der Wettbewerb um den Schumann-Kammermusikpreis in der Alten Oper in Frankfurt am 31.3.2022 zu Ende. Den ersten Preis gewann das Amelio Trio, der zweite Preis wurde zweimal vergeben: an das Trio Orelon UND das Trio Delyris. Das Trio Orelon bekam zusätzlich den Publikumspreis, der mit keinem Preisgeld, dafür aber mit einem Konzertengagement verbunden ist, das Trio Delyris erhielt zusätzlich - übereicht vom Vorsitzenden der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt, Dr. Edgar Wallach, den mit 2000 € dotierten Sonderpreis der RSG Frankfurt für die beste Schumann-Interpretation des Wettbewerbs.

Frankfurt der Wettbewerb zum Schumann-Kammermusikpreis
Das Bild - ein Screenshot aus der Livestream-Übertragung - zeigt Dr. Edgar Wallach, Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt, vor Übergabe des Sonderpreises der RSG Frankfurt an das Trio Delyris.


Zum Schumann-Kammermusikpreis, der 2022 zum vierten Mal seit 2008 - die Ausrichtungen 2008 und 2010 hießen noch Commerzbank-Kammermusikpreis - stattgefunden hat (der nächste soll 2025 folgen),
vgl. https://www.hfmdk-frankfurt.de/

Brahms im Musik-Kalender 2022 der edition momente 

Die letzten Tage des März und die ersten Apriltage 2022 des wie jedes Jahr wunderschönen Musik Kalender der edition momente sind Johannes #Brahms gewidmet, der vor 125 Jahren am 3. April 1897 in seiner Wiener Wohnung tief betrauert von der Musikwelt und seinen vielen Freunden nach schwerer Krankheit gestorben ist.

Brahms im Musik-Kalender 2022 der edition momente

Johannes Brahms: Ein Sohn Hamburgs

Ein Beitrag von Heinz Cadera für die Reihe “Stadt Land Kunst / Invitation au voyage”, diese wunderbar gemachte und moderierte Reihe von ARTE France, März 2022

Erstausstrahlung: 23.3.2022, verfügbar über die Mediathek, der Brahms-Beitrag der Ausgabe beginnt bei ca. 1:54 Minuten. In seinem Beitrag widmet sich Heinz Cadera, mit dem ich 2020 für den im Januar 2021 in der gleichen Reihe gesendeten Beitrag “Clara Schumann - Romantisches Leipzig“ zusammenarbeiten durfte, Johannes Brahms’ Jugend in Hamburg, seiner Liebe zur norddeutschen Landschaft und seiner nie ganz endenden Sehnsucht nach seiner Geburtsttadt. Johannes Brahms Todestag jährt sich am 3. April 2022 zum 125. Mal.

https://www.ardmediathek.de/

Aus der aktuellen Ausgabe der Schallplattenkritik:

Florian Uhlig als Jahrespreisträger 2021 für seine Schumann-Einspielung nimmt seine Urkunde entgegen!

Preis der deutschen Schallplattenkritik 2022 [PDF]

Florian Uhlig als Jahrespreisträger 2021 für seine Schumann-Einspielung nimmt seine Urkunde entgegen!

Clara Schumann Studies launch

“Marking a year since the WIGM pre-launch event, we are delighted to share the recording of the 'Clara Schumann Studies' launch.” (09.03.2022)
 
 


“It's a joy to share the recording of the Clara Schumann Studies launch with wonderful presentations by @sarahfritzwritr, Valerie Woodring Goertzen, & Nina Scolnik, plus a moving performance by Lorna Griffitt.” (Joe Davies) 


Dr Joe Davies “who received his AHRC-funded doctorate from the University of Oxford, is an Irish Research Council Postdoctoral Fellow at Maynooth University and Lecturer in Music at Lady Margaret Hall, Oxford. His research interests lie in the aesthetics and cultural history of nineteenth-century musical culture, with particular emphasis on Franz Schubert, the Schumanns, and women and music. […] In June 2019 he served as chair of the organizing committee for the bicentenary conference ‘Clara Schumann (née Wieck) and her world’, which took place at Lady Margaret Hall in association with The Oxford Research Centre in the Humanities (TORCH), Music & Letters, and The Royal Musical Association.” cf. https://www.josephjoachim2020.com/bio-and-abstract-joe-davies). 


Joe Davies “has been awarded a Marie Skłodowska-Curie Global Fellowship from the European Commission, with joint affiliation at Maynooth University and the University of California, Irvine (2021–2024).” for his project “‘Rethinking Widowhood: Women, Loss, and Liberation in Nineteenth-Century Musical Culture’, centres on women’s experience of widowhood in musical cultures of the long nineteenth century (c. 1800–1914). At the core of the research lies a desire to rethink the ways in which widowhood served as a catalyst for musical and artistic creativity; and to reconsider the reception and legacy of women whose contributions have been overshadowed by the men in their lives. In pursuing these aims, the project takes widowhood [!] as an impetus for establishing a new kind of historiography that restores women’s individual agency and artistic integrity to the discourse on nineteenth-century music. Central research questions include: how might we contextualize the intersections between loss, memory, and renewal in the experience of widowhood? To what extent did personal interaction and different genres of life writing (diaries, letters, memoirs) influence how women such as Clara Schumann, Cosima Wagner, and Amy Beach conceived of widowhood? What were the implications for their social and legal status? And in what ways did these widows cultivate artistic agency through their corporeal and intellectual engagement with music – whether in terms of composition, performance, or the curation of their husband’s legacies? In addressing these questions, the project will not only open up fresh ways of historicising women’s self-fashioning within the musical sphere, but will also provide a model for future research on widowhood and female creativity across a range of art forms.”
https://www.lmh.ox.ac.uk/index.php/news/dr-joe-davies-awarded-msca-fellowship


He is the editor of Clara Schumann Studies (Cambridge University Press, 2021, 320 pp.), dedicated to the late Nancy B. Reich as a tribute to her pioneering scholarship on Clara Schumann.

Since the 1980s, when her life and work re-emerged from the margins into a more central position in music studies, Clara Schumann (1819–1896) has exerted an enduring fascination on the scholarly and popular imagination. Revisionist biographical studies, the uncovering of primary sources (diaries, letters, memorabilia), and filmic and literary depictions of Schumann have all brought into sharper focus the details and reception of her life, while simultaneously drawing attention to how much there is still to learn about her creativity. This book – the first in the Cambridge Composer Studies series to address a female composer – brings together a team of leading scholars to reappraise Clara Schumann in three particular respects: first, by focusing more deeply on her social and musical contexts; secondly, by offering fresh analytical perspectives on her songs and instrumental music; and thirdly, by reconsidering her legacy as a pianist and teacher. In doing so, the book contributes to an inclusive understanding of Clara Schumann’s creativity within the cultural climate of her time.” Cf. https://www.maynoothuniversity.ie/

“He is currently finishing his monograph Schubert and the Gothic (Boydell & Brewer, 2022), co-editing Clara and Robert Schumann in Context with Roe-Min Kok (Cambridge University Press), and co-editing a special issue of Nineteenth-Century Music Review with Nicole Grimes on ‘Clara Schumann’s Legacies’.

In 2020, together with Yvonne Liao (University of Oxford), he co-founded the Women in Global Music (WIGM) research and industry network. At the heart of WIGM lies a desire to create an inclusive and equitable forum in which to share ideas and to learn from one another in a collaborative spirit. The network seeks not to provide catch-all solutions but rather to address intricate, often troubling questions, to challenge received assumptions and, above all, to develop ways of thinking and listening with women’s voices and experiences across global musical contexts.”
Cf. https://music.arts.uci.edu/faculty/dr-joe-davies

30. Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck, 6. bis 15. Mai 2022

Aus Anlass des 200. Todestags von E.T.A. Hoffmann unter dem Motto „Fantastisch“ und mit viel Schumann im Programm
 
Verführerisch – verzaubernd – verträumt – verschattet – verwoben...
Das 30. Brahms-Festival widmet sich vom 06. bis 15. Mai 2022 dem "Fantastischen". Anlässlich des 200. Todestages von E.T.A. Hoffmann entführen Dozierende und Studierende der MHL gemeinsam das Publikum in "Geisterreiche" und "himmlische Sphären". Sie laden ein zu Kammermusik und moderierten Konzerten in der MHL, der Villa Brahms sowie in Kirchen und Museen. Im Sinfoniekonzert sind Florian Uhlig Klavier und das MHL-Sinfonieorchester unter Leitung von Clemens Schuldt (München) mit Werken von Schumann (Klavierkonzert a-Moll op. 54), Mahler (Sinfonie Nr. 1 "Titan") und einer Uraufführung des Kompositonsstudenten Philipp Wallis Nicolai ("THAW") zu erleben. Das Brahms-Institut an der MHL eröffnet seine neue Ausstellung "Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie".
 
 

 

Im Rahmen des Brahms-Festivals wird auch die neue Ausstellung des Brahms-Instituts eröffnet:

7.5.-7.12.2022 Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie« Ausstellung des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck (MHL) eröffnet zum Brahms-Festival am 7. Mai.

„E.T.A. Hoffmann war ein romantisches Multitalent mit vielen Begabungen, und mit mindestens zwei Seelen in seiner Brust, die kaum auf einen Nenner zu bringen sind. Da ist der geistreiche Fabulierer, der »Nachtstücke« schreibt oder »Die Serapionsbrüder«, der das Rätselhafte im Gewohnten entdeckt, das Unbekannte im Vertrauten, das Bedrohliche im Wunderbaren. Und der so skurrile Figuren erfindet wie den Kapellmeister Kreisler. Auf der anderen Seite steht der Komponist Hoffmann, den heute kaum mehr jemand kennt. Weniger als Komponist denn als Dichter hat Hoffmann schließlich die romantische Musik wie kaum ein zweiter inspiriert. Vor allem die Figur des Kapellmeister Kreisler wird für Generationen zur Identifikationsfigur. Auch der junge Johannes Brahms ist von dieser romantischen Welt fasziniert, wobei der identische Vorname die Identifikation mit Kreisler forciert haben dürfte: Immer wieder nennt er sich »Johannes Kreisler jun.«, ob in einem eigenhändigen Besitzvermerk zu einem seiner Hoffmann-Bände in seiner Bibliothek, in seiner eigenen Lesefrüchte-Anthologie »Schatzkästlein des jungen Kreisler« oder in Briefen an Clara Schumann. Die Begeisterung spiegelt sich auch unmittelbar in der Musik, wie seine Schumann-Variationen op. 9 verraten: einzelne Nummern unterzeichnet Brahms da im Autograf mit den Buchstaben »Br«, andere mit dem Pseudonym »Kr [Kreisler]«– zu sehen und zu hören in der neuen Ausstellung des Brahms-Instituts. »Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie« eröffnet zum Brahms-Festival am 7. Mai.“
 

Joachim Raff (1822-1882), Schweizer Komponist und Gründungsdirektor des Hoch‘schen Konservatoriums in Frankfurt - 200. Wiederkehr seines 200. Geburtstag

Joachim Raff (1822-1882), Schweizer Komponist und Gründungsdirektor des Hoch‘schen Konservatoriums in Frankfurt

Joachim Raff holte als Gründungsdirektor des Hoch‘schen Konservatoriums, eröffnet 1878, Clara Schumann ans Hoch‘sche Konservatorium, womit sie als Frau in Deutschland ein Professorenamt bekleidete. Die Konditionen, zu denen Clara Schumann angeworben wurde, waren ausgesprochen privilegiert und entsprachen ihrem europaweiten Rénommée als Klaviervirtuosin, mit dem sich die junge Lehranstalt schmücken wollte. Deshalb wurde u.a. auch der berühmte Liedsänger Stockhausen ans Konservatorium berufen. Bekannt ist in diesem Zusammenhang die überlieferte Aussage von Direktor Raff, als er darauf angesprochen wurde, dass es im ersten Kollegium mit Clara Schumann nur eine Frau gäbe: „Madame Schumann kann ich eben wohl als Mann rechnen“.

Vgl. zu Joachim Raff, über den 2015 eine umfassende Biographie erschienen ist:

https://joachim-raff.ch/

https://www.srf.ch/audio/ch-musik/das-joachim-raff-jahr-2022-ist-eroeffnet

https://www.suedostschweiz.ch/der-schwyzer-weltbuerger-joachim-raff-neuem-licht

https://www.srf.ch/vergessener-schwyzer-komponist-mit-biografie-geehrt

Clara-Schumann-Klavierwettbewerb Baden-Baden und Karlsruhe am 11. & 12.6.2022

Verbindliche Anmeldung bitte spätestens bis 20.05.2022 an Prof. Sontraud Speidel: sontraud-speidel@web.de

Clara-Schumann-Klavierwettbewerb Baden-Baden und Karlsruhe am 11. & 12.6.2022

Anmeldung zur Clara Schumann Klavierwettbewerb

Schumannfest Düsseldorf „Romantisiere dich!“ 8.-27. Juni 2022

Schumannfest Düsseldorf „Romantisiere dich!“  8.-27. Juni 2022

https://www.tonhalle.de/reihen/landingpage/schumann22/

OPERA LIFE MAGAZINE - Cover der Ausgabe Februar 2022 mit Fatma Said

OPERA LIFE MAGAZINE - Cover der Ausgabe Februar 2022 mit Fatma Said

https://operalife.it/intervista-a-fatma-said/

Die vielfache Wettbewerbsgewinnerin und mit wichtigen Preisen ausgezeichnete, international als Liedsängerin und auf der Bühne bejubelte junge ägyptische Sopranistin Fatma Saiid war 2012 mit 20 Jahren die bis damals jüngste Teilnehmerin (am Klavier durch alle Runden begleitet von Schumann Forum-Mitglied Claar ter Horst) des Internationalen Robert Schumann-Wettbewerbs für Klavier und Gesang in Zwickau, den sie gefeiert als Preisträgerin beendete.

AUSSCHREIBUNGEN FÜR DIE MEISTERKURSE DES SCHUMANN-FESTS ZWICKAU

Die Meisterkurse werden von Eric Le Sage und von Mitsuko Shirai geleitet.
„Die Stadt Zwickau schreibt zum diesjährigen Schumann-Fest erneut Meisterkurse in den Fächern Klavier und Gesang aus. Das traditionsreiche Fest findet vom 2. bis 12. Juni 2022 unter dem Motto „Schumann und Brahms“ statt, aus Anlass des 125. Todestages von Johannes Brahms. Die Meisterkurse, die ebenfalls am 2. Juni beginnen, richten sich an Studenten von Musikhochschulen bzw. -universitäten sowie Musiker mit abgeschlossener Berufsausbildung. Die Teilnehmer haben Solounterricht (bei Gesang mit Korrepetitor) und treten am letzten Kurstag, Pfingstmontag, 6. Juni, in zwei Abschlusskonzerten im Schloss Osterstein und Schloss Planitz auf.
Die Kursveranstaltungen sind für interessierte Zuhörer öffentlich. Das Repertoire des Solounterrichts ist nach vorheriger Abstimmung mit den Dozenten aus Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms frei wählbar. Die Kursgebühren für aktive Teilnehmer betragen 450 Euro, Anmeldeschluss ist der 31. März 2022. In diesen Tagen werden die Ausschreibungen und Plakate an Musikhochschulen in Deutschland und den europäischen Nachbarländern versandt.
Als Dozenten für die Meisterkurse konnten zwei hochrangige Künstler ihres Fachs, die gleichzeitig renommierte Schumann-Spezialisten sind, gewonnen werden: Mitsuko Shirai (Gesang) und Eric Le Sage (Klavier).
Die japanische Mezzosopranistin Mitsuko Shirai gewann 1974 den Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb Zwickau und hat sich seitdem als Solistin und Pädagogin weltweiten Ruhm verschafft. Sie wirkt als Jurorin bei zahlreichen Gesangswettbewerben und leitet als Professorin an der Musikhochschule Karlsruhe gemeinsam mit Hartmut Höll den Schwerpunkt Lied.
Der französische Pianist Eric Le Sage war Preisträger renommierter Wettbewerbe wie Porto (1985), Zwickau (1989) und Leeds (1990). Zu seinen zahlreichen CD-Einspielungen gehört das gesamte Klavierwerk Robert Schumanns wieso die komplette Kammermusik von Johannes Brahms. Seit 2010 unterrichtet er als Professor an der Musikhochschule Freiburg.
Mit diesem 2019 auf Initiative des Zwickauer Geigers Elin Kolev etablierten neuen Medium der Nachwuchsförderung ergänzt die Robert-Schumann-Stadt Zwickau ihre musikalische Jugendbildung um eine wesentliche Facette – in Ergänzung zum musischen Clara-Wieck-Gymnasium, dem Robert Schumann Konservatorium und den Leistungsvergleichen beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang sowie dem nationalen Kleinen Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten. Sie knüpft dabei an die Tradition Clara Schumanns an, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, junge Pianisten im Sinne ihres Mannes auszubilden.“

Die Ausschreibung ist zu finden unter: https://www.schumann-zwickau.de/de/01/meisterkurse.php

ICMA 2022 Preisträger in der Sparte Vokalmusik: Christian Gerhaher, Bariton

Aus der Begründung der Jury: Die Schumann’schen Lieder sind nicht nur lyrische Schätze. Sie sind die farbigsten und dramatischsten Stücke Ihrer Gattung. Sie in all ihrem Favettenreichtum vollständig zu präsentieren, ist eine enorme Herausforderung, die Christian Gerhaher und Gerold Huber mit Hilfe der Sänger Camilla Tilling, Julia Kleiter, Sibylla Rubens, Wiebke Lehmkuhl und Martin Mitterrutzner mit großem musikalische Einfühlungsvermögen und nicht minder beeindruckender Virtuosität gemeistert haben.

Schumann: Complete Songs, Sony Classical, 19439780112

Alle Lieder. Christian Gerhaher und Gerold Huber

Die Musik, “die romanischste aller Künste” spielt eine zentrale Rolle im neueröffneten Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt


Abbildung: Screenshot aus https://deutsches-romantik-museum.de/

Die Musik ”die romantischste aller Künste“ (E.T.A. Hoffmann) spielt eine zentrale Rolle im neueröffneten Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt, das wie das benachbarte Goethe-Museum eine Einrichtung des Freien Deutschen Hochstifts ist. Auch medientechnisch höchst ambitioniert und auf dem neuesten Stand “inszeniert” das Museum ”die Musik der Epoche” mit Hoffmann, einer Spieluhr, Beethoven, Schubert (hier spielt in der Winterreise auch Schumann-Forum-Mitglied Julian Prégardien eine tragende Rolle), Mendelssohn Bartholdy, Clara Schumanns melodramatische Loreley-Vertonung und als Höhepunkt Schumanns “Szenen aus Goethe’s ’Faust’”.

https://www.faz.net/aktuell/ (20.1.2022)

Wiederentdeckt! Schumanns „Frauenliebe und Leben“ in Ingmar Bergmans Film „Fanny & Alexander“ (1982), gesungen von Christina Schollin in ihrer Rolle als Lydia Ekdahl

Auf der fröhlichen Weihnachtsfeier der Ekdahls 1907 in Uppsala fühlt sich Lydia Ekdahl (gespielt von Christina Schollin), die von der Familie ungeliebte deutsche Schwiegertochter von Helena Ekdahl, dazu berufen, mit schmachtendem Blick auf ihren Mann Carl, dem mittleren der drei von Helena, dazu berufen, ”Du Ring an meinem Finger” aus Schumanns ”#Frauenliebe und Leben” nach dem Text von #Chamisso, op. 42 Nr. 4. zur leichten Qual der ansonsten mit dem Hauspersonal ausgelassen feiernden Familie vorzutragen. Dass Bergman ausgerechnet dieses Lied von einer Frau vortragen lässt, die die häufigen krassen verbalen Demütigungen durch ihren sich selbst ständig bemitleidenden Mann Carl Ekdahl immer grässlich devot und demütig hinnimmt, um ihm danach ungefragt und unwillkommen wieder ihre Liebe zu ihm zu beteuern, spricht Bände … Der Liedvortrag ist ab etwa Minute 45 zu erleben. (I.B.) Fanny och Alexander, Episode 1

https://youtu.be/zYjSsZ9o1gQ

Fertigstellung der Sanierung des Düsseldorfer Schumannhauses für den Herbst 2022 erwartet!

Alle Fotos aus dem Artikel der „Rheinischen Post“ (RP) wurden bereitgestellt von: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer.

Wenn keine weiteren unvorhergesehenen Hindernisse eintreten, rechnet die Stadt Düsseldorf mit der Fertigstellung der Sanierung im Herbst 2022. Danach könnte mit der Einrichtung des neuen Schumann-Museums begonnen werden, dessen Konzept schon lange in allen Details vorliegt.

Vgl. https://rp-online.de/

Filmausschnitt aus der Uraufführung von Schumanns Violinkonzert!

Ein unglaublicher Fund Wolfgang Wendels nach vielen Jahren unermüdlichen Recherchierens und Suchens:
Ein filmischer (!) Ausschnitt  aus der Uraufführung von Robert Schumanns Violinkonzert WoO 1 am 26. November 1937 mit den Berliner Philharmonikern und (als Solist) Georg Kulenkampff  unter der Leitung von Karl Böhm in der Deutschen Oper Berlin.

Siehe Fundgrube Filmdokumente

Die Sanierung des Schumannhauses in Düsseldorf und der damit verbundene Ausbau zum neuen Schumann-Museum schreitet voran!

Sanierung des Schumannhauses in Düsseldorf

Sanierung des Schumannhauses in Düsseldorf
Im Innenhof des Hauses haben die Zimmerarbeiten zur Errichtung des Anbaus begonnen, Fotos: M. Gstettenbauer. (Beide Fotos sind über den Link zur Nachricht abrufbar, wo noch drei weitere zu sehen sind).
 
Die im Herbst 2019 begonnene denkmalgerechten Sanierung des Düsseldorfer Schumannhauses und der damit verbundene Ausbau und Fertigstellung des - nach Einigung mit den Mietern des 2. OG  - das ganze Hause umfassenden neuen Schumann-Museums geht gut voran. Trotz Verzögerungen durch Funde und zu berücksichtigende Erkenntnisse bei den Ausschachtungsarbeiten für den Anbau im historischen Innenhof und Pandemie-bedingte Wartezeiten wegen “Materialknappheit, langen Lieferzeiten und [damit verbundenen] erhöhten Abstimmungsaufwands” wird mit einer Fertigstellung im 3.Quartal 2022 gerechnet.
 
 

Das Kunstlied in deutscher Sprache soll Immaterielles Kulturerbe der UNESCO werden!

Eine tolle Initiative und eine Hommage an eine unvergleichliche Kunstform, die auch ganz besonders mit dem Namen Schumann verbunden ist! Das Kunstlied in deutscher Sprache soll Immaterielles Kulturerbe der UNESCO werden! Unterstützt u.a. von Christian Gerhaher und Alfred Brendel haben der Bariton Benjamin Appl und das Internationale Liedzentrum Heidelberg die entsprechende Bewerbung beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eingereicht. Die Entscheidung zum offiziellen Antrag Deutschlands bei der Unesco soll 2023 fallen.
Vgl. https://www.br-klassik.de/aktuell/
Vielleicht würde sich auch die offizielle Beteiligung Österreichs an dem Antrag auszahlen - mit dem Wiener Schubert als einen der größten Tondichter deutscher Sprache “im Gepäck”.

Die Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf setzt den Schlußstein - die Arbeit der Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf kann weitergehen!

Die Stellen der vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf e.V. sind für das kommende Jahr gesichert! Um die Weiterführung der Arbeit In 2022 zu gewährleisten - das von der Akademie der Wissenschaften Mainz finanzierte Projekt der Neuen Robert-Schumann-Gesamtausgabe läuft nach 30 Jahren zum Jahresende aus, ein Folgeprojekt kann erst ab 2023 starten -, gab es vielfältige Bemühungen, die schon vor wenigen Wochen das erfreuliche Ergebnis zeitigten, dass das Geld - eingeworben auch von vielen privaten Förderern - für sieben Monate zur Verfügung stehe. Ein einstimmiger Vorstandsbeschluss der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf e.V., Träger der Forschungsstelle, die noch offenen 5 Monate aus ihren Mitteln zu schließen, garantiert jetzt die Weiterführung der Arbeit der Forschungsstelle und die Sicherung des Gehalts der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - eine wunderbare Entwicklung und ein Beweis, dass - wie Prof. Dr. Konrad, Vorsitzender der Forschungsstelle - im Dankesbrief an die RSG Düsseldorf schreibt, die Bereitstellung der auch aus vielen Spenden von (insbesondere Düsseldorfer) Musikfreunden stammenden Mittel, wären „ein hochwillkommener Beleg dafür, dass Musikpflege und Musikwissenschaft auch gegenwärtig einen Platz in unserer Gesellschaft haben.“

Die Diskussion um Schumanns Spätwerk ist ein „vergiftetes Erbe“

Auf die Frage der „Abendzeitung“, wie er zu den leider „unausrottbaren Vorwürfen“ stehe, das Spätwerk [Schumanns] zeige als Folge seiner Erkrankung ‚eine gewisse Ermattung‘“, antwortet Christian Gerhaher, der bekennende Schumannianer und Pate unseres Schumann-Forum:
„Wie soll man dagegen argumentieren, außer zu sagen: Jedem Menschen ist eine Erfahrungswirklichkeit zu eigen, die man nicht anzweifeln kann. Diese kann sich in einem Krankheitszustand verdichten. Ich verstehe persönlich aber auch nicht, wie einem etwa die "Geistervariationen" nicht zu Herzen gehen können, und zwar ohne jeden biografistischen Hintergrund, etwa zu welchem Zeitpunkt der Komposition sich Schumann in den Rhein gestürzt hat. Das ist an sich unerheblich. Wer maßt sich an zu sagen, was Mozart und Bach nicht wert sind? Das macht keiner. Aber bei Schumann trauen sich alle. Das ist eine vergiftete Erbschaft, die von Joseph Joachim, Johannes Brahms und Clara Schumann hinterlassen wurde.“

https://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/musik/christian-gerhaher

Interpretationen von „Frauenliebe und Leben“ durch eine Männerstimme findet Christian Gerhaher „nicht unbedingt“ überzeugend.

„Abendzeitung“: „Können in unserer Zeit mit ihrem hohen Gender-Bewusstsein und der damit verbundenen Offenheit zum Beispiel auch Männer die Maria-Stuart-Lieder singen?
[Christian Gerhaher]: „Ich persönlich würde es nicht unbedingt machen wollen, würde aber auch nicht widersprechen. Ich habe ein paar Beispiele sowohl für die eine als auch die andere Seite gehört, die mich nicht unbedingt überzeugt haben, beispielsweise, wenn die "Dichterliebe", eine Art Monodrama aus männlicher Sicht, von einer Frau gesungen wird, oder "Frauenliebe und Leben" von einem Mann. Die Begründung, dass es schließlich ein Mann war, Adalbert von Chamisso, der die Gedichte geschrieben hat, zählt für mich nicht, denn dann könnte ich ja auch die Gräfin im "Figaro" singen, weil auch der Librettist da Ponte ein Mann war und Mozart noch dazu. "Künstlerische Freiheit" fände ich aber eine gute Begründung."

https://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/musik/christian-gerhaher

„Ich war Winnetous Schwester und ‚Clara #Schumann (Marie Versini)"

(cf. Link „Schumann-Film)
 
Marie Versini

Marie Versini als Clara Schumann während der Dreharbeiten
 
Am 22.11.2021 ist Marie Versini, die mit 23 Jahren in „A la rencontre de Robert Schumann“ (1963/64) von Pierre Viallet Clara Schumann eindrucksvoll als junge Frau verkörperte (vgl. https://www.schumann-portal.de/a-la-rencontre-de-robert...) und Jahrzehnte später als gealterte Witwe Clara Schumann auf das Leben mit Robert Schumann zurückblickt („Hommage an Robert Schumann“, ebenfalls von Pierre Viallet, 2010, unter Einbindung seines alten Films, vgl. https://www.schumann-portal.de/hommage-an-robert-schumann...) gestorben. Marie Versini, die ich 2008 bei einer Vorführung des Schumann-Filmes von 1963/64 zum ersten Mal persönlich kennengelernt habe, verzückte den Regisseur Pierre Viallet durch ihre Darstellung der Clara Schumann in seinem Film von 1963. Sie verliebten sich und heirateten. Clara Schumann blieb immer eine wichtige Konstante in Maries Leben. Ich hatte die Freude, 2010 viele Stunden mit Marie Versini und Pierre Viallet in Bonn verbringen zu können und mit Marie auch noch eine schöne Zeit in Zwickau aus Anlass der dortigen Vorführung der „Hommage an Robert Schumann“. (I.B.)
 

Schumann - Alle Lieder

„Gerhaher ist Schumannianer. Auch daher also der Wunsch, alle Lieder [mit Gerold Huber] einzuspielen, und den ganz überwiegenden Teil singt er selbst. […] "Schumann - Alle Lieder" ist auch ein Stück Kulturgutbewahrung. Höchste Zeit, diesen Reichtum an Themen, an Poesie und Melodie zu Gehör und mit der Gegenwart ins Gespräch zu bringen.“

https://www.sueddeutsche.de/kultur/ (17.11.2021, Renate Meinhof)

English review and links to Spotify: Schumann - alle Lieder (Gerhaher/Huber)

https://limelightmagazine.com.au/reviews/

Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik für Olga Neuwirth

Am 4. November 2021 verleiht die Akademie der Wissenschaften und der Literatur zum 5. Mal den mit 15000,00 Euro dotierten Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik. Die österreichischeKomponistin Olga Neuwirth, geboren 1968 in Graz; folgt auf Pierre Boulez, Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Jörg Widmann. Bei der Ehrung von Jörg Widmann durfte ich in Mainz als Gast dabeisein.

Verleihung des Robert Schumann-Preises für Dichtung und Musik für Olga Neuwirth

Ausschnitt aus: https://www.adwmainz.de/nachrichten/

Vgl. auch: https://www.lifepr.de/inaktiv/akademie-der-wissenschaften-und-der-literatur/

https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/

Bernard Haitink (4. 3. 1929, Amsterdam - 21.10.2021, London)

Im Herbst 2019 hat er 90jährig von der Bühne Abschied genommen hat, am 21. Oktober 2021 ist er in London gestorben. Er war einer der ganz großen seiner Zunft! 2014 durfte ich ihn im Zusammenhang mit seinem hinreißenden Luzerner Schumann-Zyklus auch als Mitglied im Schumann-Forum begrüßen.

https://www.nytimes.com/

Ab Mitte Oktober 2021 im Buchhandel - ein neuer Doppelband der Schumann Brief-Edition

Schumann-Briefedition, Serie II (Freundes- und Künstlerbriefwechsel), Bd. 22:

Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Dresden, hrsg. von Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner

2 Teilbände, 1.603 S., Register, Leinen mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-86846-032-2
EURO 208,-- (Einzelbezug); Subskriptionspreise: EURO 198,-- (Serie); EURO 188,-- (Gesamtedition)
sofort lieferbar beim Verlag Dohr Köln, in wenigen Tagen auch über dem Fachhandel

https://www.dohr.de/fachbuch

Ab Mitte Oktober 2021 im Buchhandel - ein neuer Doppelband der Schumann Brief-Edition
Ab Mitte Oktober 2021 im Buchhandel - ein neuer Doppelband der Schumann Brief-Edition

Clara Schumann als neue Namenspatin einer Straße in der ostwestfälischen Stadt Bünde

https://www.westfalen-blatt.de/

Christian Gerhaher, der Taufpate unseres Schumann-Forums, im Porträt

Vgl. den vollständigen Artikel im Oktober-Heft 2021 der Gesellschaft der Musikfreunde in:
https://www.musikverein.at/magazin/2021/

Christian Gerhaher, der Taufpate unseres Schumann-Forums, im Porträt

Großartige Jury-Entscheidung!

Florian Uhlig wird für seine Gesamteinspielung aller Solo-Klavierwerke von Robert Schumann mit dem Jahrespreis 2021 der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet!

Robert Schumann: Sämtliche Werke für Klavier Solo. Florian Uhlig. Vol.1-14, 2010 bis 2019. Vol. 15, 2021 Hänssler Classic HC 17041, 2021 (Profil Medien)
https://www.schallplattenkritik.de/

Zum Projekt „Robert Schumann - Alle Lieder“

von und mit Christian Gerhaher und Gerold Huber
Interview mit Gerold Huber
https://www.br.de/mediathek/podcast/

Christian Gerhaher & Gerold Huber - Schumann

Heute Abend, 20.9.2021, 20.05 Uhr, BR-KLASSIK
Beginn der 2. Staffel mit den Folgen VII bis XI - aus der Anfang September 2021 in einer Box von 11 CDs bei Sony erschienenen Gesamtaufnahme von Christian Gerhaher und Gerold Huber aller Schumann-Lieder
Die weiteren Sendungen werden am 27.9. (Folge VIII), 4.10. (Folge IX), 11.10. (Folge X) und 18.10. (Folge XI), jeweils um 20:05 Uhr ausgestrahlt.
https://www.br-klassik.de/programm/

2.10.2021, 18 Uhr: Final-Konzert des Robert Schumann Klavierwettbewerb Düsseldorf Robert Schumann Saal im Kunstpalast

Mit Kammermusik von Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde und Förderer der Robert Schumann Hochschule
https://www.kunstpalast.de/

Lucerne Sommer-Festival 2021 mit SCHUMANN-Finale

Am Sonntag, 5.9.2021, im KKL, spielt das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Mirga Grazinytė-Tyla die Schumann-Sinfonien 1 und 2 sowie das Adagio von Weinsteins zweiter Sinfonie 
https://www.lucernefestival.ch

Frankfurt: Die Alte Oper benennt ihr umgebautes und neu gestaltetes eh. “Foyer Ebene 2”  nach Clara Schumann!

Eines der zentralen Pausenfoyers der Alten Oper in Frankfurt heißt nach Umbau und konzeptioneller Neugestaltung “Clara Schumann Foyer” - eine Hommage an die große Künstlerin, für die von 1878 bis zu ihrem Tod 1896 Frankfurt rund 18 Jahre Wohnsitz, Lebens- und Arbeitsmittelpunkt gewesen ist. Am 27. August 2021 wurde das Foyer von Frankfurts Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und Intendant Dr. Markus Fein feierlich eröffnet.
https://www.frankfurt-live.com/

Abschluss seines Schumann-Zyklus mit vol. 15 am 20. 8. 2021 - herzlichen Glückwunsch!

Vor 12 Jahren begann Florian Uhlig seinen Aufnahmezyklus aller Werke von Robert Schumann für Klavier Solo. Heute erschien bei hänssler CLASSIC mit vol. 15 die letzte CD.
Abschluss seines Schumann-Zyklus mit vol. 15 am 20. 8. 2021 - herzlichen Glückwunsch!

Brahmstage in Baden-Baden: 24.-26. 9. 2021

Auf dem Foto der Präsident der Brahmsgesellschaft Baden-Baden, Dr. Christof Maisch, auf der Gartentreppe zum Brahms-Haus an der Lichtenthaler Straße in Baden-Baden
Auf dem Foto der Präsident der Brahmsgesellschaft Baden-Baden, Dr. Christof Maisch, auf der Gartentreppe zum Brahms-Haus an der Lichtenthaler Straße in Baden-Baden

Robert Schumann stirbt vor 165 Jahren am 29. Juli 1856, ca. 16 Uhr, in Endenich

Clara Schumann, die erst, als der nahende Tod Schumanns den Ärzten der Anstalt von Dr. Richarz unausweichlich schien, die Erlaubnis erhielt, ihren Mann dort zu besuchen, war an den zwei Vortagen bei ihm und konnte Abschied nehmen. Am 30. Juli 1856 schrieb sie ihren sieben Kindern, von denen die drei ältesten, die Töchter Marie, Elise und Julie elf bis 14 Jahre alt waren, die jüngsten - Eugenie und Felix - noch keine fünf bzw. knapp 2 Jahre alt waren:

"Meine lieben Kinder, Euer theurer Vater ist nicht mehr! Gestern ist Nachmittag 4 Uhr nach vielen Leiden ganz sanft hinüber geschlummert. Ich war die letzten Tage bei ihm, er hat mich auch noch einige Male erkannt". (Der Brief ist im Original im Robert-Schumann-Haus Zwickau unter der Inv.-Nr. 10468,7-AZ erhalten.)

Internationale Clara-Schumann-Gesellschaft Baden-Baden e.V. (ICSG Baden-Baden e.V.)

Geschafft! Seit dem 7. Juli 2021 ist die Ostern 2019  im Brahmshaus Baden-Baden in einer Versammlung der Gründungsmitglieder aus der Taufe gehobene “Internationale Clara-Schumann-Gesellschaft Baden-Baden“ als e.V. und gemeinnützig unter der Gründungsvorsitzenden Prof. Sontraud Speidel im Vereinsregister des zuständigen Registergerichts Mannheim eingetragen. Mit der Aufnahme von Mitgliedern kann begonnen werden!

Robert-Schumann-Preis

Festakt zur Überreichung des ihm im Januar 2021 verliehenen Robert-Schumann-Preises an Dr. Thomas Synofzik am 27.6.2021, 11 Uhr, im Robert-Schumann-Haus Zwickau

Die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Constance Arndt, und der Preisträger Dr. Thomas Synofzik bei der Preisübergabe, Foto: Ralph Köhler
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Constance Arndt, und der Preisträger Dr. Thomas Synofzik bei der Preisübergabe, Foto: Ralph Köhler

Toller Bestandszuwachs für die Sächsische Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden 

Wertvolle Korrespondenzen zwischen Clara Schumann, Ernst Rudorff und Johannes Brahms jetzt in öffentlicher Hand und weltweit digital verfügbar.

Ein toller Coup und ein wunderbarer Schumann-Bestandszuwachs fur die Sächsische Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). Herzlichen Glückwunsch! Die aus dem Nachlass von Ernst Rudorff stammenden Briefe, Postkarten, Telegramme etc. von Clara Schumann und Johannes Brahms an Rudorff, die im Sommer 2020 bei Sotheby’s in London versteigert werden sollten, wegen Einsprüchen aufgrund seiner Bedeutung als deutsches Kulturgut aber vor der Versteigerung zurückgezogen wurde, konnte nunmehr von der Sächsischen Landesbibliothek mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in den Bestand ihrer Musikabteilung geholt werden.
Das bis zum Aufruf im vergangenen Sommer kaum bekannte Konvolut von ca, 400 Schriftstücken, bestehend aus ca. 2000 Seiten, wird mit der Übernahme Forschung und Öffentlichkeit zugänglich und wird sicher umgehend insbesondere für die wunderbar voranschreitende Schumann-Briefedition eine Rolle spielen.

Das erworbene Konvolut „umfasst demnach 215 Briefe, Postkarten, Telegramme und Notizen der Pianistin sowie 170 weitere Schriftstücke von Rudorff. Mit dem Erwerb komme die letzte bisher unzugängliche Korrespondenz der europaweit anerkannten Pianistin des 19. Jahrhunderts in öffentliche Hand und sei nun auch digital zugänglich, hieß es. Außerdem seien 32 Korrespondenzen zwischen Rudorff und Johannes Brahms (1833-1897) für Dresden erworben worden. Beide Sammlungen seien zentrale Dokumente der europäischen Musikgeschichte und als national wertvolles Kulturgut erfasst. Die Briefe berührten auch Politisches, Gesellschaftliches und Alltägliches. Sie seien wegen der engen Freundschaft der drei Persönlichkeiten als Einheit zu betrachten.“

https://www.slub-dresden.de/

https://www.evangelisch.de/

https://www.freiepresse.de/

https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/

 

Toller Bestandszuwachs für die Sächsische Landesbibliothek — Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

ROBERT SCHUMANN. Aufbruch – Höhenflug – Rückzug

Musikwochenende im Kloster Steinfeld, 3.-5.9.2021
Anmeldeschluß: 3. August 2021 | www.classic-artists-int.de

Begegnung mit Robert Schumann. Musikwochenende mit Dirk Joeres und Frank Schneider
Das Musikwochenende 2021 im “Kloster Steinfeld möchte einigen der zahlreichen Facetten in Schumanns Leben und Werk nachgehen und auch weniger bekannte Aspekte beleuchten. Natürlich gibt es dazu wieder Live-Musik: u. a. die bekannten „Kinderszenen“ und das herrliche Klavierquintett.”
Vgl. https://sb8b7f478a1f5a0b1.jimcontent.com [PDF]

ROBERT SCHUMANN. Aufbruch – Höhenflug – Rückzug

Übergabe des Robert-Schumann-Preises der Stadt Zwickau an den Preisträger 2021 am 27. Juni 2021

Nochmals herzlichen Glückwunsch an den Direktor des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, Thomas Synofzik!
Schon seit Februar ist bekannt, dass er der Schumann-Preisträger 2021 ist. Jetzt steht auch der Termin der Übergabe fest - es ist der 27. Juni!

https://www.freiepresse.de/

And the winners are - Preisträger Internationaler Robert-Schumann-VIDEO-Wettbewerb für Klavier und Gesang 2020/2021

Preisträger Klavier:

Antonio Di Dedda (Italy)
Viktor Radic (Serbia)
Viktor Soos (Germany)
Daeun Song (South Korea)

Preisträger Gesang:
Damen:

Bella Adamova, Mezzosopran (Czech Republic / Russia)
Hyun Seon Kang, Sopran (South Korea)
Soyeon Lee, Mezzosopran (South Korea)

Herren:

Ronan Caillet, Tenor (France)
Vincent Kusters, Bariton (Netherlands)
Johannes Schwarz, Bariton (Germany)
Zhuohan Sun, Tenor (China)

Sonderpreis Liedbegleitung:

Malte Schäfer (Germany)

The video for the announcement and all videos of the finalists can also be found on the YouTube channel “Schumann in Zwickau” at www.youtube.de/schumanninzwickau.

https://www.youtube.com/

R. Schumann. Conducting baton belonging to the composer - Versteigerung von Schumanns Taktstock
Sold at Sotheby’s June 8, 2021, for 21420 GBP (!)

An Robert Schumanns Geburtstag, am 8.6.2021, kam bei Sotheby’s sein TAKTSTOCK mit eingravierten Namen ”Robert Schumann” unter den Hammer. Er stammte aus dem Besitz von Ernst Rudorff (1840-1916) ihn aus dem Nachlass von Robert Schumann von Clara Schumann geschenkt bekommen hat. Der mit einem Aufrufpreis von 1000 bis 1500 britischen Pfund in der Internetauktion angesetzte Taktstock aus Obstbaumholz erielte bei der Auktion fast den 10fachen (!) Preis. Wer ihn erworben hat, ist noch unbekannt. Das Robert-Schumann-Haus Zwickau konnte wegen begrenzter Ankaufmittel leider nicht mithalten.

https://www.sothebys.com/

Internationaler Robert-Schumann-Video-Wettbewerb Zwickau 2021

Wer werden die Preisträger sein? Die Jury-Entscheidung wird am 11.6.2021 bekanntgegeben.
Hier sind die Finalbeiträge in den beiden Kategorien Klavier und Gesang, seit gestern online auf dem YouTube-Kanal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau
https://www.youtube.com/

Schumannfest Düsseldorf 2021, 28.5.-12.6.2021
Mit 15 Konzerten live und/oder im Livestream

Vgl. https://www.tonhalle.de/

Madame Schumann  - The Guardian’s original obituary, 21th May 1896

Der Guradian veröffentlichte am 19.5.2021 aus Anlass ihres 125. Todestages seinen Nachruf zu Clara Schumanns Tod vom 20: Mai 1896!
Der Nachruf auf die in England durch viele Konzerte berühmte, gerühmte und umjubelte Pianistin, die während ihrer Jahrzehnte langen Bühnenkarriere in keiner Stadt so oft aufgetreten ist wie in #London, erschien - der Telegraphie sei Dank - schon einen Tag nach ihrem Tod.
https://www.theguardian.com/

Die Kraft der Musik - Robert und Clara Schumann
Veröffentlicht am 125. Todestag von Clara Schumann, 20. Mai 2021

Die 4. und letzte Folge seines Podcasts “Die Kraft der Musik” widmet unser Schumann-Forum-Mitglied und leidenschaftlicher Schumann-Botschafter Markus Kreul ganz bewusst und mit großer ihn seit Kindheitstagen erfüllenden Empathie Robert und Clara Schumann, und ganz bewusst veröffentlicht er ihn an Clara Schumanns 125. Todestag
https://youtu.be/

Der mit 10000 € dotierte  Schumann-Preis für besondere musikerzieherische Leistungen 2020  der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main ging an die  Leiterin des Kinderchores Frankfurt im Hessischen Rundfunk, Sabine Mittenhuber.

„Die Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main hat ihren Schumann-Preis für besondere musikerzieherische Leistungen 2020 der Leiterin des Kinderchores Frankfurt im Hessischen Rundfunk, Sabine Mittenhuber, verliehen. Sie würdigt damit die seit über zwei Jahrzehnten währende und mit großem Engagement betriebene Tätigkeit der Musikpädagogin für den Kinderchor. Unter ihrer Leitung hat sich der aus etwa 100 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 17 Jahren bestehende Kinderchor im Hessischen Rundfunk zu einem der angesehensten Kinderchöre in Deutschland entwickelt. Er zeichnet sich durch eine Vielseitigkeit des Repertoires, von geistlicher Musik bis zu Jazz und Musical, und der engen Zusammenarbeit mit professionellen Musikern und Orchestern aus, die ihm anspruchsvolle Konzerte auf hohem Niveau ermöglichen.
Zu den Highlights gehören Aufführungen der 9. Sinfonie Beethovens unter der Leitung von Kurt Masur mit dem Orchestre National de France, Malers 3. Sinfonie unter Sebastian Weigle mit dem Museumsorchester Frankfurt, Carf Orffs Carmina Burana mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Franz sowie Aufführungen in Rom bei der Heiligen Messe am Ostermontag im Petersdom und bei einer Audienz des Papstes Benedikt XVI auf dem Petersplatz. Fast ebenso lange ist Sabine Mittenhuber für die drei Chöre des Lessing-Gymnasiums verantwortlich. Sie weiß daher, welch enorme Bedeutung die Ausbildung der musikalischen Ausdrucksfähigkeit für die Entwicklung der Persönlichkeit junger Menschen hat. In ihrer Chorarbeit vermittelt Sabine Mittenhuber den Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise die für die Erziehung wichtigen Werte wie Disziplin, einander Zuhören und Teamfähigkeit.
Der Schumann-Preis für besondere musikerzieherische Leistungen ist mit 10.000 EUR dotiert und wird überwiegend durch großzügige Förderungen der Dr. Marschner Stiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt am Main finanziert. Die Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main vergibt ihren Preis seit 2012 im Turnus von zwei Jahren und zeichnet damit Personen aus, die sich um die Musikerziehung junger Menschen in Frankfurt am Main besonders verdient gemacht haben.“

Für weitere Informationen:
Britta Fischer
Mitglied des Vorstands der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e. V.

Die Preisträgerin Sabine Mittenhuber mit Dr. Edgar Wallach, Vorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt e. V., bei der Preisverleihung (Foto: RSG Frankfurt)

Erinnerung an den 125. Todestag von Clara Schumann
(13. September 1819, Leipzig - 20. Mai 1896, Frankfurt)

Das Foto zeigt das Empfangszimmer im Haus von Clara Schumann in der Myliusstrasse in Frankfurt. In ihrem Ende der 1870er-Jahre im Zusammenhang mit Annahme ihrer Professorenstelle am Hoch‘schen Konservatorium und damit verbundenen Umzugs aus Berlin nach Frankfurt erworbenen Wohnhaus - nach dem 1873 wieder verkauften Häuschen in Lichtental bei Baden-Baden ihr einziger Immobilienbesitz -  ist Clara Schumann heute vor 125 Jahren, am 20. Mai 1896, gestorben. Wenige Tage darauf wurde sie gemäß ihres schon lange festgelegten Wunsches nach Bonn überführt und dort auf dem Alten Friedhof an der Seite ihres im Juli 1856, also fast vierzig Jahre vor ihr verstorbenen Mannes Robert Schumann zur letzten Ruhe gebettet.

Empfangszimmer im Haus von Clara Schumann in der Myliusstrasse in Frankfurt

Schumann – Alle Lieder: neue Gesamtaufnahme mit Christian Gerhaher und Gerold Huber - erscheint als 11teilige CD-Box Anfang September 2021

Ab 31.5.2021 zweiteilige Sendestaffel im Hörfunk von BR-Klassik

299 Lieder! Ein Mammutprojekt von BR-KLASSIK steht kurz vor seiner Veröffentlichung: die Gesamtaufnahme aller Lieder von Robert Schumann durch den weltbekannten Bariton Christian Gerhaher und seinen Klavierpartner Gerold Huber, von denen einige CDs schon in den vergangenen drei Jahren erschienen sind.
Bei der Vorstellung des Projekts vor drei Jahren im Sendesaal des BR Rundfunks in München mit einem moderierten Konzert von Christian Gerhaher und Gerold Huber in Anwesenheit der Chefs aller Produktionspartner durfte ich zu meiner Freude und zu meinem Genuss auf Einladung von Christian Gerhaher, dem Taufpaten unseres Schumann-Forums, und BR Klassik als Ehrengast teilnehmen!
Vor Veröffentlichung der Gesamtaufnahmen in Gestalt einer 11-teiligen CD-Box (produziert von BR Klassik in Koproduktion mit dem Label SONY Classical und dem Heidelberger Frühling) Anfang September 2021 präsentiert BR-KLASSIK die Aufnahme exklusiv in einer 11-teiligen Sendereihe. Die erste Staffel startet am 31. Mai 2021 mit sechs Folgen jeweils montags um 20.05 Uhr´, die zweite folgt ab 20. September 2021 auf BR-Klassik

Die Sendungen der ersten Staffel bei BR Klassik im Überblick

Montag, 31. Mai, 20.05 Uhr
Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine, op. 24; u.a.
mit Denis Scheck

Montag, 7. Juni, 20.05 Uhr
"Myrthen", op. 25; u.a.
mit Rosi Mittermaier und Christian Neureuther

Montag, 14. Juni, 20.05 Uhr
Liederkreis von Joseph Freiherr von Eichendorff, op. 39; u.a.
mit Heinz Rudolf Kunze

Montag, 21. Juni, 20.05 Uhr
"Frauenliebe und Leben", op. 42; u.a.
mit Maren Kroymann

Montag, 28. Juni, 20.05 Uhr
"12 Gedichte. Eine Liederreihe nach Justinus Kerner", op. 35; u.a.
mit Dilek Gürsoy

Montag, 5. Juli, 20.05 Uhr
"6 Gedichte aus dem Liederbuch eines Malers", op. 36; u.a.
mit Peter Gülke

Vgl. https://www.br.de/

Dresdner Musikfestspiele beginnen am 24. Mai 2021 im Streaming mit Schumann

Mit den vier Sinfonien von Robert Schumann beginnt am 24. Mai 2021 die 44. Fesstpielsaison der #Dresdner Musikfestspiele unter der Leitung von Schumann-Forum-Mitglied Jan Vogler - in einer Streamingwoche.
„Zur Eröffnung präsentiert das Dresdner Festspielorchester unter der Leitung von Daniele Gatti einen zweiteiligen Zyklus aller Sinfonien von Robert Schumann“

https://www.musikfestspiele.com/de/news/

Bundesverdienstkreuz für Joachim Draheim - herzlichen Glückwünsch!

Im Palais Solms in Karlsruhe wurde Joachim Draheim, langjähriger Lehrer am Karlsruher Lessing-Gymnasium, Schumann-Forscher und Schumann-Preisträger, und dem Schumann-Netzwerk eng verbunden, am 5. Mai 2021 das ihm für sein großes ehrenamtliches Engagement um die Musik verliehene Bundesverdienstkreuz in einer Feuerstunde in - Pandemie-bedingt - engstem Kreis überreicht.

„Mit großem Enthusiasmus haben Sie Ihr Leben der Musik gewidmet. Mit Ihrer Begeisterung haben Sie viele Menschen angesteckt und mit Ihrem Engagement viel im kulturellen Leben bewegt – in Karlsruhe, Baden-Baden und weit darüber hinaus“, würdigte Staatssekretärin Katrin Schütz in ihrer Laudatio.

Im deutschen wie im internationalen Maßstab zähle der Karlsruher zu den produktivsten Schumann-Forschern: „Wie ein Meisterdetektiv haben Sie immer wieder unbekannte und verschollene Kompositionen aufgespürt und der Fachwelt zugänglich gemacht. Bei der Robert-Schumann-Forschungsstelle in Düsseldorf ist der Name Joachim Draheim über die Jahre zu einem Gütesiegel für genauestens edierte Notentexte geworden“, so Schütz weiter.

Neben seinem Einsatz für das musikalische Leben in Städten wie Dresden, Zwickau oder Uelzen habe sich, der 1950 in Berlin geborene, Draheim mit seiner Stiftung „Pro musica et musicis“ insbesondere auch um die badische Musikgeschichte verdient gemacht. Die Draheim-Stiftung mit Sitz in Karlsruhe veranstaltet unter anderem die erfolgreiche Konzertreihe „Musik in (Baden-)Baden“. Auch auf andere Weise fördere die Stiftung die Beschäftigung mit der reichen Musikgeschichte Badens und lasse in ihren Konzerten vorzugsweise Musikern aus der Region und junge Talente zum Einsatz kommen."

https://www.baden-tv.com/

Nachruf
Frau Dr. med. Gisela Schäfer

Nachruf auf Frau Dr. med. Gisela Schäfer (+ 23. März 2021 im Alter von fast 97 Jahren), Gründerin der Robert-Schumann-Gesellschaft e. V. Düsseldorf

Im hohen Alter von fast 97 Jahren ist die Gründerin unserer Robert-Schumann- Gesellschaft e.V. Düsseldorf, Frau Dr. med. Gisela Schäfer, am 23. März 2021 verstorben.
Sicherlich gibt es nicht mehr viele Weggefährten ihres engagierten Schaffens und Mitstreiter der ersten Stunde, die sich noch an die Gründung und die Anfänge unserer RSG erinnern können. Es ist der traurige Lauf der Dinge, denn die meisten Menschen aus diesem Personenkreis erreichten nicht das gesegnete Alter von Frau Schäfer. Umso mehr freuten wir uns immer darüber, dass Frau Dr. Schäfer auch im „Ruhestand“ und bis zuletzt in ungebrochen reger geistiger Frische die Geschicke unseres Vereins mit Interesse verfolgt hat.
Frau Dr. Gisela Schäfer hat sich zahlreiche hohe Verdienste um Clara und Robert Schumann in Düsseldorf erworben. Robert Schumann, dem großen Komponisten der Deutschen Romantik, dessen Musik sie immer schon faszinierte, in Ihrer Heimatstadt Düsseldorf ein lebendiges Denkmal zu setzen: das war Frau Schäfers erklärtes Ziel, wie sie es selbst immer formulierte.
Im März 1979 gründete sie unsere Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf, die es nunmehr seit 42 Jahren gibt. 1981 rief sie das »Internationale Schumannfest Düsseldorf« ins Leben, 2019 fand es zum 15. Mal statt. Frau Dr. Schäfer ernannte die inzwischen längst verstorbenen großen Musikerpersönlichkeiten Claudio Arrau, Dietrich Fischer-Dieskau und Wolfgang Sawallisch zu Ehrenmitgliedern unserer RSG. Seit 1994 führte Frau Dr. Schäfer drei Mal mit überwältigendem Erfolg den Klavierwettbewerb »Clara-Schumann-Concours« in Düsseldorf durch, namhafte Künstler wie Anna Gourari und Lev Vinocour gingen daraus hervor. In Andenken an unser erstes Ehrenmitglied, den unvergessenen Pianisten Claudio Arrau, schuf sie die »Arrau-Medaille«, die an Pianist*innen wie Martha Argerich, Murray Perahia und András Schiff verliehen wurde.
Durch ihre Initiative und unermüdliche Arbeit sorgte Frau Dr. Schäfer dafür, dass 1986 unsere Robert-Schumann-Forschungsstelle in Düsseldorf gegründet wurde zur Erarbeitung der Neuen Schumann-Gesamtausgabe, einem musikwissenschaftlich editorischen Großprojekt. Und nicht zuletzt leitete sie bis 2001 (also 22 Jahre lang!) mit großer Umsicht und Geschick, mit hohem Einsatz und Engagement als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied unsere RSG höchst erfolgreich!
Wir verdanken diesem Engagement und den Ideen Frau Dr. Schäfers so viel, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Ohne sie gäbe es Schumann(s) in Düsseldorf gar nicht! So profitieren wir noch heute in hohem Maße von dem, was sie damals geschaffen und erreicht hat. Seit dem Ende ihrer Vorstandstätigkeit führen wir diese Arbeit in ihrem Sinne mit dem Ziel weiter, auch in gesellschaftlich und kulturell veränderten Umständen das Andenken an Robert und Clara Schumann – inbesondere in Düsseldorf – in einer Form weiter zu entwickeln, die der Bedeutung dieser beiden großen Künstlerpersönlichkeiten der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts entspricht.
Wir sehen es als Konsequenz der Initiative Frau Dr. Schäfers, dass mittlerweile in der Bilker Straße die »Straße der Romantik und Revolution«, kulturell zusammenwachsen konnte. Der wunderbare Dreiklang aus Schumannhaus (demnächst Schumann-Museum), Palais Wittgenstein und Heinrich-Heine- Institut wird in Zukunft noch lebendiger als Kulturzentrum in der Carlstadt sichtbar werden, das über die Grenzen der Stadt Düsseldorf hinaus Wirkung entfalten wird.
Wir werden der Urheberin der ersten Glanzzeit der Schumann-Pflege in unserer Stadt stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Düsseldorf, im April 2021

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Obituary
Dr. med. Gisela Schäfer

Dr. med Gisela Schäfer, one of the founders of our Robert Schumann Society, passed away on 23 March 2021 at the age of 97.

There are probably only a handful of her early companions and colleagues from the days of her dedicated work remaining who can recall the foundation of our Robert Schumann Society. Such is the unfortunate way of the world, since not many are fortunate enough to reach such a great age as Mrs. Schäfer did. We were all the more grateful that Dr. Schäfer continued until the end to watch over the fortunes of our association with great interest and as sharp a mind as ever.

Dr. Gisela Schäfer can be credited with numerous achievements on behalf of Clara and Robert Schumann in Düsseldorf. To create a living monument to Robert Schumann, the great composer of German Romanticism whose music had always fascinated her: that was Mrs. Schäfer’s goal, as she had stated many times herself.

In March 1979 she founded our Robert Schumann Association in Düsseldorf, which has by now existed for 42 years. In 1981 she created the International Schumann Festival Düsseldorf, which was held for the 15th time in 2019. Dr. Schäfer made such musical luminaries as Claudio Arrau, Dietrich Fischer- Dieskau and Wolfgang Sawallisch, who have long since passed away, honorary members of our RSS. Since 1994, Dr. Schäfer has overseen the overwhelmingly successful piano competition »Clara-Schumann-Concours« in Düsseldorf three times; several renowned artists, such as Anna Gouragi and Lev Vinocour, have emerged from these contests. In memory of our first honorary member, the unforgettable pianist Claudio Arrau, she created the »Arrau-Medaille«, which has been awarded to pianists like Martha Argerich, Murray Perahia and Adrás Schiff.

In March 1979 she founded our Robert Schumann Association in Düsseldorf, which has by now existed for 42 years. In 1981 she created the International Schumann Festival Düsseldorf, which was held for the 15th time in 2019. Dr. Schäfer made such musical luminaries as Claudio Arrau, Dietrich Fischer- Dieskau and Wolfgang Sawallisch, who have long since passed away, honorary members of our RSS. Since 1994, Dr. Schäfer has overseen the overwhelmingly successful piano competition »Clara-Schumann-Concours« in Düsseldorf three times; several renowned artists, such as Anna Gouragi and Lev Vinocour, have emerged from these contests. In memory of our first honorary member, the unforgettable pianist Claudio Arrau, she created the »Arrau-Medaille«, which has been awarded to pianists like Martha Argerich, Murray Perahia and Adrás Schiff.

Through her initiative and tireless work, Dr. Schäfer made possible the foundation of our Düsseldorf Robert Schumann Research Institute in 1986, tasked with the development of the Robert Schumann: New Edition of the Complete Works, a major musicological and editorial undertaking. Last but certainly not least, she chaired our Robert Schumann Society as executive board member with diligence, care and dedication for 22 years until 2001, thus personally contributing immensely to its success.

Words can barely express how much we owe to Dr. Schäfer’s commitment and her ideas. Without her, the Schumanns would never have become such an integral part of cultural life in Düsseldorf. To this day we still benefit greatly from everything she has achieved and created over the years. Since the end of her chairmanship we have strived to continue her work in a changing societal and cultural landscape, with the goal of maintaining and developing the memory of Robert and Clara Schumann – especially in Düsseldorf – in a way befitting the significance of these great figures of musical history in the 19th century.

We regard it as the result of Dr. Schäfer’s initiative, that the Bilker Straße was able to culturally grow together into the »Street of Romanticism and Revolution«. The wonderful triad of the Schumannhaus (soon to be Schumann Museum), Palais Wittgenstein and Heinrich Heine Institute will become even more visible as a vibrant cultural center of the Carlstadt, with its impact reaching beyond the borders of the city of Düsseldorf.

We will always honor the memory of this pioneer and originator of the first golden age of Schumann remembrance in our city.

Düsseldorf, April 2021

Zwickau: Robert-Schumann-Wettbewerb abgesagt

Auch 2021 wird es leider keine Gewinnerinnen und Gewinner des nur alle vier Jahre stattfindenden "Internationalen Robert Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang" geben, aus deren Reihen sich so großartige Karrieren entwickelt haben, z.B. in der jüngeren Vergangenheit die von Florian Noack, Anna-Lucia Richter, Fatma Said und Mauro Peter. Angesichts der Pandemie-Situation war es leider zu erwarten, dass der von 2020 auf die erste Juni-Hälfte 2021 verschobene Wettbewerb in der üblichen Wettbewerbsform auch 2021 nicht stattfinden kann. Der nächste reguläre Wettbewerb in Zwickau wird deshalb erst wieder 2024 zu erleben sein.

Aber ganz ausfallen lassen wollten die Veranstalter den aktuellen Wettbewerb nicht, da viele junge Musikerinnen und Musiker Videos für die erste Runde, die auch in günstigeren Umständen in diesem Jahr nur digital hätte stattfinden sollen, eingeschickt haben. Es wurde nach einem Modus mit der Möglichkeit zur Vergabe von Sonderpreisen gesucht: "Zumindest digital sollen die angemeldeten Musiker nun die Chance haben, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Alle Teilnehmer seien eingeladen worden, Videos von ihrem Repertoire einzusenden. Daran hätten sich 131 junge Musiker aus 32 Ländern beteiligt, hieß es. Die Beiträge würden nun von Juroren bewertet und die Teilnehmer einer zweiten Video-Runde gekürt. Diese Beiträge der Finalrunde werden dann erneut bewertet und bis zu zwölf Sonderpreise zu 2000 Euro vergeben. Die Videos der Finalisten sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden."

https://www.zeit.de/news/

Filmisches Theaterprojekt des Staatstheaters Darmstadt ab heute, 21.2.2021 bis 2.4.2021 jede Nacht, 23,50 Uhr, online

Und bis 30. 4. via Website des Staatstheaters abrufbar.

Robert Schumann schuf seinen Liedzyklus "Dichterliebe" zu Gedichten aus Heinrich Heines "Lyrischem Intermezzo" im Jahr 1840, auf dem Höhepunkt des romantischen Kunstlieds. Der Zyklus entwirft eindringliche Bilder vom Aufkeimen und Zerbrechen einer rätselhaften Liebe. Der zeitgenössische Komponist Christian Jost hat den Zyklus rekomponiert und die sechzehn Lieder wie Inseln in eine groß angelegte Komposition eingewebt — ein unerschöpflich fließender Klangstrom, der geheimnisvolle Räume voll Schönheit und Schmerz öffnet.

Dieses visionäre Musiktheaterprojekt verlegt Christian Josts Dichterliebe in den digitalen Raum und greift den assoziativen Strom der Musik in filmischen Bildern auf. In den Räumen des Theaters und in der Natur entstand gemeinsam mit acht Sänger*innen aus dem Opernensemble und neun Musiker*innen aus dem Staatsorchester eine filmische Reise, die von Isolation, Sehnsucht und dem Wunsch nach Verschmelzung erzählt.

Ausgehend von der romantischen Sehnsucht des lyrischen Ichs nach dem liebenden Du wird suchend und tastend nach einem umfassenderen Begriff von Liebe gefragt, der nicht mehr nur das menschliche Gegenüber, sondern die gesamte Umgebung einbezieht und in dem sich die vermeintliche Grenze zwischen Mensch und Natur aufzulösen beginnt.

Vgl. https://www.staatstheater-darmstadt.de/

6.2.1851 / 6.2.2021: 170 Jahre-Jubiläum der Uraufführung von Schumanns "Rheinischer"!

Am Samstag, 6.2.2021, jährte sich zum 170. Mal die von Robert Schumann selbst dirigierte Uraufführung seiner dritten Sinfonie es-Dur op. 97 am Donnerstag, 6.2.1851, im Geislerschen Saal in Düsseldorf, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Innerhalb der atemberaubend kurzen Zeit eines einzigen Monats hatte Robert Schumann, gerade erst seit Herbst 1850 als städtischer Musikdirektor in Düsseldorf tätig, zum Jahresende 1850 seine dritte Sinfonie op. 97 komponiert. Die Partitur (heute in der Sammlung der Staatsbibliothek Berlin, wo ich sie 2006 für die Bonner Ausstellung "Robert Schumann früh und spät. Zwischen Poesie und Musik" ausleihen und jeden Tag mit Andacht in der Vitrine betrachtet habe) bot Schumann kurz darauf, im März 1851, dem #Bonner Verlag Simrock zum Druck an. Der Verlag wurde damals von Peter Joseph Simrock geleitet, dem Sohn des Verlagsgründers Nikolaus (+ 1832) und Vater von Fritz Simrock. Als erstmals aus dem Verlag keine Reaktion kam, schrieb Schumann wenige Wochen später noch einmal an den Verleger: «Aber, wie ich Ihnen schon schrieb, es hätte mich gefreut, auch hier am Rhein ein größeres Werk erscheinen zu sehen, und gerade diese Symphonie, die vielleicht hier und da ein Stück Leben widerspiegelt.» Und zum Glück nahm Simrock an, womit sich Bonn als Druck- und Ausgabeort der ersten Ausgabe der "Rheinischen" rühmen kann: Schumanns dritte Sinfonie erschien knapp ein Jahr nach ihrer Entstehungszeit und Fertigstellung im Oktober 1851 im Verlag N. Simrock Bonn.

Anbei eine schon viele Jahrzehnte alte Live-Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Nikolaus #Harnoncourt (+), der 2011 zu den Gründungsmitgliedern unseres Svhumann-Forums gehörte.

Zur Sinfonie vgl. https://www.schumann-portal.de/op-97.html

Mit spitzer Feder: Robert Schumann als Redakteur

Im Deutschlandfunk stellte Christoph Vratz das jüngst erschienene Buch von Jochen Lebelt vor: https://www.deutschlandfunk.de/buchbesprechung-robert-schumann-als-redakteur-mit-spitzer.1993.de.html?dram:article_id=491465

Jochen Lebelt: Robert Schumann als Redakteur 1834 – 1844
Eine Studie über Robert Schumanns Tätigkeit als Redakteur der „Neuen Zeitschrift für Musik“
Studio Verlag/ Königshausen & Neumann
366 Seiten, 49,80 Euro
ISBN 978-3-8260-7204-8

3. International ROBERT SCHUMANN COMPETITION DÜSSELDORF for young pianists

Auch die 2.Runde - in den drei Altersgruppen haben sich insgesamt dafür 23 qualifiziert - und die Finalrunde der International Robert Schumann Competition for young pianists in Düsseldorf 2021 finden vom 25.-27.2.2021 Pandemie-bedingt nur online statt.
https://rp-online.de/kultur/

Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau geht an Thomas Synofzik! Herzlichen Glückwunsch!

Der Direktor des Robert-Schumann-Hauses und Herausgeber der Schumann-Briefedition „erhält den Robert-Schumann-Preis 2021 der Stadt Zwickau. Die Jury würdige damit das außerordentliche persönliche Engagement des 54-Jährigen als Leiter des Zwickauer Robert-Schumann-Hauses, teilte die Stadt am Dienstag mit. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung soll ihm in einer öffentlichen Festveranstaltung verliehen werden, ein Termin steht pandemiebedingt noch nicht fest.“
http://www.musik-heute.de/

Clara Schumanns Leipzig - Auftakt (!) der neu gestalteten #ARTE-Serie "Stadt Land Kunst" - 5. Januar 2021, 13 Uhr, auf ARTE

(Verfügbar vom 29/12/2020 bis 05/03/2021)

Inspiriert durch unsere "Pausengespräche" beim Drehen einer der Bonner Zeit Ludwig van Beethovens gewidmeten "Stadt Land Kunst"-Sendung 2019 reifte im Autor/Réalisateur Heinz Cadera der Wunsch, eine Sendung auch Clara Schumann und ihrer Geburtsstadt zu widmen und konnte die Pariser Redaktion von ARTE auch schnell überzeugen, dies ausschließlich mit drei Clara Schumann auf vielerlei Weise verbundenen Frauen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Generationen entstammend, zu tun, die sich über das Schumann-Netzwerk seit vielen Jahren kennen und miteinander befreundet sind: Ingrid Bodsch (Österreicherin, die u.a. 1996 die erste Ausstellung zu Clara Schumann realisierte und seit 2005 das Schumann-Netzwerk leitet), Claar ter #Horst (Niederländerin, Pianistin und Dozentin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin, seit 2012 Mitglied im Schumann-Forum, dem board of artists des Schumann-Netzwerks, die ihre Liebe zu Robert und Clara Schumann Anfang November 2019 mit einem dreitägigen großartigen "Fest für Clara" an ihrer Hochschule mit Bundespräsident a.D. Joachim Gauck als Schirmherr und Festredner krönen konnte) und Frances Falling (US-Amerikanerin, Sängerin und Musikwissenschaftlerin, die ich vor mehreren Jahren bei Entstehung Ihrer Bachelor-Arbeit "In the steps of Clara Schumann" kennenlernte, und die neben Abschluss Ihres Masters an der Uni Leipzig auch an der Neugestaltung des Leipziger Schumannhauses mitwirkte und bis zur Geburt ihres Kindes vor wenigen Monaten eine wichtige Rolle im Vermittlungskonzept des Hauses spielte)

Drei Reisen, drei Einladungen und drei unterschiedliche Geschichten - in jeder Ausgabe der Dokureihe bringt uns Linda Lorin an Orte, die große Künstler inspiriert oder die ihre Werke beeinflusst haben. In dieser Folge: Clara Schumann: Romantik in Leipzig / Das Katana: Japanische Waffe mit Tradition / Rubens Ricotta-Kirschkuchen in Rom / Paris: Wirbel um einen Kuss

(1): Clara Schumann: Romantik in Leipzig
Leipzig, traditionsreiche Handels- und Musikstadt zwischen Berlin und Dresden, beflügelte die Karriere vieler deutscher Musikgrößen, darunter die Komponistin und Pianistin Clara Schumann. Hier, an ihrem Geburtsort, entwickelte sie das spielerische und kompositorische Können, mit dem sie sich im 19. Jahrhundert europaweit als Künstlerin einen Namen machte. https://www.arte.tv/de/

Stadt Land Kunst
Stadt Land Kunst
Stadt Land Kunst
Stadt Land Kunst

 

Klassik Live im Museumsgarten, Sonntag, 20.09.2020

Und das gleiche Programm führen die Künstlerinnen und Künstler am Tag zuvor, am Samstag, 19.9.2020, 17 Uhr, im Musikpavillon im Rosengarten, Bürgerpark Pankow, auf!

Klassik Live im Museumsgarten, Sonntag, 20.09.2020

Siegerpokal für die Bonner Concordia beim Düsseldorfer Gesangswettbewerb 1852, bei dem Robert Schumann in der Jury sass

Bei der Sendung „Bares für Rares“ entpuppte sich am Freitag, 11.9.2020, ein schöner Silberpokal aus dem Besitz eines Ehepaares aus Troisdorf bei Bonn als der Siegerpokal eines Gesangswettbewerbs 1852 in Düsseldorf, bei dem Robert Schumann als Düsseldorfer Musikdirektor in der Jury sass, und den der Bonner Männergesangsverein Concordia gewonnen hat!
https://www.t-online.de/unterhaltung/

Siegerpokal für die Bonner Concordia beim Düsseldorfer Gesangswettbewerb 1852, bei dem Robert Schumann in der Jury sass

Klavier-Rezital von Patricia Pagny zum 201. Geburtstag von Clara Schumann

13.9.2020, Ingwiller, Frankreich

Klavier-Rezital von Patricia Pagny zum 201. Geburtstag von Clara Schumann

"Franzl und Robert" beim Kammermusikfestival St. Pölten 2020

Am Samstag, 29. August, folgen The Erlkings mit ihrem Franz #Schubert und Robert #Schumann gewidmeten Programm „Franzl und Robert“, Kammermusikfestival St. Pölten 2020
https://www.ots.at/presseaussendung/

Einladung zum Gesprächskonzert mit Schumann-Forum-Mitglied Ottavia Maria Maceratini

Bonn, 7.8.2020, 20 Uhr

Einladung zum Gesprächskonzert mit Schumann-Forum-Mitglied Ottavia Maria Maceratini
Einladung zum Gesprächskonzert mit Schumann-Forum-Mitglied Ottavia Maria Maceratini

Schumann auf Schellack!

Im Rahmen der neuen Sonderausstellung "Die Schumanns und die Technik" (bis 4. Oktober 2020) im Robert-Schumann-Haus Zwickau dokumentiert das Haus auch seine beachtliche Schellack-Sammlung und der Direktor auch etwas aus seiner privaten. Neben Vorführungen im Schumannhaus hat das RSH Zwickau eine ganz schön beeindruckende Menge früher Tonbandaufnahmen, die u.a. ganz viele Vergleiche von Interpretationen von "Die zwei #Grenadiere" zulassen auch auf Youtube eingestellt. Unbedingt anhören, ich hatte viel Vergnügen dabei!
"Schon 1889 schrieb Johannes #Brahms an Clara Schumann: "Wir leben jetzt unter dem Zeichen des Phonographen". Im selben Jahr begann Emil Berliner mit den ersten industriell gefertigten Grammophonschallplatten, so dass viele der damaligen Musiker heute auf dem originalen Grammophon, das dem Zwickauer Schumann-Museum 1928 von der Deutschen Grammophon-Gesellschaft gespendet wurde, mit ihren Schumann-Aufnahmen wieder zu Gehör gebracht werden können.
https://youtube.com/

Schumann auf Schellack!

Ein neuer Museumsführer in Deutsch und Englisch für die Dauerausstellung des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, 284 Seiten, 118 Abbildungen, 7,50 an der Museumskasse

Inkl. Beschreibungen aller (!) über 400 ausgestellten Objekte. "Verfasser ist der Leiter des Schumann-Hauses, Dr. Thomas Synofzik. Dr. Ingrid Bodsch, die Projektleiterin des Schumann-Netzwerks und Leiterin des Bonner Stadtmuseums, steuerte ein Grußwort bei.

Den historischen Kern des Museums bilden die acht Räume der Dauerausstellung. Jede Vitrine bildet mit den sie umgebenden Bildern, Musikinstrumenten, Büsten bzw. Experimentiermodellen eine Exponatgruppe, die jeweils einem Thema zugeordnet ist. Schon die Exponate selbst erzählen dabei jeweils eine Geschichte, die durch den begleitenden Exponatgruppentext sowie die Kurztexte zu den Einzelexponaten verdeutlicht wird. Zitate aus jeweils einem ausgestellten Objekt leiten als großformatige Wandbeschriftung mottohaft durch die Räume, die biographisch orientiert den Lebensstationen Robert und Clara Schumanns folgen."
https://www.erzgebirge.tv/

Museumsführer Robert-Schumann-Hauses Zwickau

Aus Antje Weithaas' flammendem Plädoyer für Robert Schumanns Violinkonzert im Gespräch mit Niusic, Juli 2020

"Man muss als Interpretin die Musik vom jungen bis zum späten Schumann kennen und versuchen, seine Persönlichkeit mit all seiner inneren Zerrissenheit zu verstehen. Man muss seine gesamte Entwicklung kapiert haben. Und dann ist es natürlich wichtig, sich emotional darauf einzulassen, auf diese Abgründe und Abbrüche. Stellenweise wechselt der Charakter innerhalb von einem halben Takt von ‚himmelhoch jauchzend‘ zu ‚zu Tode betrübt‘. Das muss man innerlich nachempfinden und sich darauf einlassen. Das ist emotional extrem herausfordernd, aber im guten Sinn. Ich fühle mich sehr wohl in diesem Spektrum der Extreme. Für andere ist es vielleicht anstrengend, aber für mich ist es wirklich das, was mir absolut aus der Seele spricht."
https://www.niusic.de/

Für Florian Uhlig ist das Herzensthema ROBERT SCHUMANN

2021 wird er seine Einspielung aller Klavier-Solowerke von Schumann abschließen
https://www1.wdr.de/mediathek/

Für Florian Uhlig ist das Herzensthema ROBERT SCHUMANN

"Das wohlpräparierte Klavier" -- Neues Album für die Jugend

Eine Fundgrube für Klavierpädagogen und heranwachsende Pianisten
20 Klavierstücke von Kindern und Jugendlichen

Ausgehend von einem zauberhaften Preisträgerkonzert des bundesweiten Kompositionswettbewerbs "Von Fremden Ländern und Menschen" im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden, organsiert und ausgerichtet im Rahmen der 7. Robert-Schumann-Ehrung 2016 des Sächsischen Vocalensembles e. V. auf Initiative der Komponistenklasse Dresden e.V. ist nicht folgenlos geblieben. Kompositionen von Kindern und Jugendlichen, die am Wettbewerb teilnahmen, sind in ein Klavieralbum eingeflossen, das vom „Verein Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V.“ bei der Edition Gravis als „Jugendalbum“ herausgegeben wird, frei nach dem Titel der in Dresden 1848 entstandenen Klavierwerke von Robert Schumann op. 68. Beim Wettbewerb wurden Kinder und Jugendliche angeregt, selbst kurze Klavierstücke zu komponieren. Auf der Suche nach neuen Klängen, Spieltechniken und Notationsweisen sind kleine musikalische Szenen mit assoziativen Titeln wie "Waldgeheimnis" oder "Winterpanorama" entstanden. Die kurzen kompositorisch anspruchsvollen Stücke eignen sich gleichermaßen für Anfänger und Fortgeschrittene.

Nähere Informationen, auch zum Vertrieb des dreisprachigen Albums, siehe
http://komponistenklasse.de/ bzw. Verlagsseite der Edition Gravis: https://www.editiongravis.de/

Das wohlpräparierte Klavier

Seit dem 9. Juni 2020 trägt die Bilker Straße mit dem Heinrich-Heine-Institut und künftigem Schumann-Museum in Düsseldorf auch offiziell die zusätzliche Bezeichnung "Strasse der Romantik und Revolution"

Bilker Straße
Von links nach rechts: Thomas Geisel, OB der Stadt Düsseldorf, Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts, unter dessen Leitung auch das 2021 eröffnete Schumann-Museum stehen wird. Foto: Rheinische Post, rp-online.de

 

Bilker Straße
Foto: Rheinische Post, rp-online.de

"Auf der Bilker Straße sind zahlreiche Kulturorte, wie das Institut français Düsseldorf, das Düsseldorfer Marionetten-Theater, Galerien und Ateliers zu finden. So eben auch das Heinrich-Heine-Institut, das Palais Wittgenstein und das Schumann-Haus,", letzteres bekanntlich das letzte gemeinsame Wohnhaus der Familie Schumann, das gerade saniert und restauriert und im ersten Halbjahr 2021 als Schumann-Museum unter der Leitung des Heinrich-Heine-Instituts eröffnet werden wird.
https://rp-online.de/nrw/

Die "alte Mär vom notorisch klammen Robert Schumann" ist widerlegt!!

Schaut auf die Wissenschaft! Die gerade im Rahmen der Serie Familienbriefe der beim Verlag Dohr erscheinenden Schumann-Briefedition herausgegebene Korrespondenz von Robert Schumann mit seinen Brüdern "räumen mit der ein Jahrhundert alten Mär vom notorisch klammen Robert auf: Mit Erreichung seiner Volljährigkeit [seinem 21. Geburtstag am 8. Juni 1831] hatte Robert Schumann seine drei älteren Brüder Eduard, Carl und Julius, die alle im Verlagsgeschäft in des Vaters Fußstapfen traten, mit Darlehen ausgestattet. Deren Tilgung zog sich zum Teil über Jahrzehnte [!] hin - Robert Schumanns Zahlungsbitten waren somit gut begründet."

https://www.freiepresse.de/

Bekanntlich fuhr Robert Schumann unmittelbar nach seinem 21. Geburtstag von Leipzig nach Zwickau, wo er sich vom 10.-14. Juni 1831 aufhielt, um sich sein bisher von seinem Vormund verwaltetes Erbe auszahlen zu lassen und es entsprechend anzulegen.

30 Bände umfasst bisher die Schumann-Briefedition, 20 sollen noch folgen!

Am Vorabend von Robert Schumanns 210. Geburtstag am 8. Juni 2020 würdigte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe am 7.6. die im Verlag Dohr erscheinende, mit den jüngst erschienenen zwei Bänden schon auf 30 Bände angewachsene Schumann-Briefedition, hg. von Th. Synofzik und M. Heinemann.
https://www.sueddeutsche.de/

30 Bände umfasst bisher die Schumann-Briefedition

Open again!

Seit dem 7. Mai 2020 haben nach dem Lockdown von Mitte März das Brahmshaus Baden-Baden, das Schumannhaus Leipzig und das Robert-Schumann-Haus Zwickau wieder für BesucherInnen geöffnet!

Open again I
Brahmshaus, Baden-Baden

Open again II
Schumannhaus, Leipzig

Open again III
Robert-Schumann-Haus Zwickau

Das BONNER SCHUMANNFEST 2020 ist abgesagt

Das BONNER SCHUMANNFEST 2020 ist abgesagt

Absage der SCHUMANNIADE 2020, Kreischa

http://kvkreischa.de/

Absage der SCHUMANNIADE 2020, Kreischa

Schumann-Brief für das Heinrich-#Heine-Institut!

"Als einziges Museum unter meist privaten Sammlern gelang dem Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut zur Taxe von 12.000 Euro bei #Bassenge in #Berlin die Erwerbung jenes letzten Briefs, den Robert Schumann zwei Wochen vor seinem [versuchten] Freitod am 27. Februar 1854 an den ihm nicht immer wohlgesonnenen Julius Stern, den Mitbegründer und späteren Direktors des Berliner Konservatoriums, gerichtet hatte."
https://www.faz.net/aktuell/

SCHUMANN-BRIEFEDITION

Zusammen mit einigen Neuerscheinungen stellt der Verlag Dohr auch den aktuellen Folder zur Schumann Briefedition, Stand April 2020, vor 

http://schumann-briefedition.de/ [PDF]

SCHUMANN-BRIEFEDITION

Musikalischer Ostergruß aus dem zur Zeit für die Öffentlichkeit geschlossenen Robert-Schumann-Haus Zwickau

Dr. Thomas Synofzik, Leiter des Robert-Schumann-Hauses Zwickau, spielt auf dem originalen Clara-Wieck-Flügel aus Schumanns Vokalwerk neun Frühlingslieder in Klaviertranskriptionen von Clara Schumann, Carl Reinecke, Salomon Jadassohn u. a.
https://www.schumann-zwickau.de/

Musikalischer Ostergruß Robert-Schumann-Haus Zwickau

Absage / cancelled due the Corona virus!
Der alle vier Jahre ausgetragene INTERNATIONALE ROBERT-SCHUMANN-WETTBEWERB ZWICKAU 2020 fällt aus!

Sehr traurig, aber seit der Entwicklung der Infektionszahlen seit der letzten Wiche leider absehbar: Der 18. Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang der Stadt Zwickau, an dem ca. 280 junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt vom 4.-14.6.2020 Teilnehmern wollten, ist abgesagt worden. Es wird geprüft, "ob eine Verschiebung auf den Juni 2021 möglich ist. Für diesen Fall würden die Anmeldungen, die von Nachwuchskünstlern aus aller Welt eingegangen waren, ihre Gültigkeit behalten."
https://www.freiepresse.de/zwickau/

Zur erhofften Eindämmung der Infektionen mit dem Coronavirus Sars CoV 2 sind bis vorerst Ende April 2020 alle Veranstaltungen (auch die hier für diesen Zeitraum noch angekündigten) in Deutschland und den europäischen Nachbarländern abgesagt!

Lebenslange Freundschaften

„Lebenslange Freundschaften und Wegbegleiter“ war der Titel einer musikalischen Lesung mit Ingrid Bodsch vom Schumann-Netzwerk am 2.11.2019 in Berlin, Hochschule Für Musik Hanns Eisler
Ausschnitte daraus sind im Einstand zu hören.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/

Lebenslange Freundschaften und Wegbegleiter

4.-14. Juni 2020, Zwickau: Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang

Etwa 280 junge Musiker aus 45 Nationen treten zur ersten Runde des Wettbewerbs in den Fächern Gesang (getrennt nach SängerInnen und Sängern) und Klavier an. .
https://www.radiozwickau.de/beitrag/

Internationaler Robert-Schumann-Wettbewerb 2020

Viele neue kleine CLARAS in Leipzig!

Clara hat es in Clara SCHUMANNS Jubiläumsjahr 2919 in Leipzig an die Spitze der beliebtesten Mädchennamen in Leipzig geschafft. Nach Mitteilung des Standesamtes Leipzig bekamen die meisten der 2019 in Leipzig neugeborenen Mädchen den Namen Clara!
https://www.tag24.de/

Meisterkurs zu späten Schumann-Liedern - SCHUMANN SYMPOSIUM IV am Leopold-Mozart-Zentrum an der Universität Augsburg, 3.-5.1.2020

Mit Abschlußkonzert am 5.1.2020 in der Großen Sakristei der Barfüsserkirche in Augsburg

SCHUMANN SYMPOSIUM IV
SCHUMANN SYMPOSIUM IV
Mittendrin beim Meisterkurs am 4.1.2020 (Foto: privat)

SCHUMANN SYMPOSIUM IV
Nach dem umjubelten Konzert am 5.1.2020: die jungen Sängerinnen und Sänger aus dem von Markus Kreul und Prof. Dominik Wortig geleiteten Meisterkurs mit Markus Kreul und Ingrid Bodsch, die das Konzert moderierte (Foto: privat)

Vgl. https://www.philso.uni-augsburg.de/