Schumann-Portal
Im Handel erhältliche Noten und Verlagsartikel (ad 1) und "Leihnoten"/Aufführungsmaterialien (ad 2)

1. Lieferbare Noten und Verlagsartikel

Die IDNV, Internationale Datenbank für Noten und Verlagsartikel - www.idnv.de/idnv/de/Ho/index.html - gibt in regelmäßigen Abständen eine CDROM heraus, erhältlich entweder einzeln oder im Abonnement (Das Abo beinhaltet auch die Teilnahme am Bestellsystem und am Online-Update!) - , die in der gerade (Dezember 2005) erschienenen 9. Auflage über 400.000 Artikel (komplettes Angebot der beteiligten Verlage) verzeichnet.


Zur Bestellung bzw. Kontakt:
De-Parcon Softwaretechnologie & Marketing GmbH
Kalscheurener Straße 8
50354 Hürth
Tel: 0049 (0)2233/80410-0
Fax 0049 (0)2233/80410-30
E-Mail: mailto:info@de-parcon.net
Homepage: www.de-parcon.net

Zur IDNV

Die IDNV ist als vollständiges, aktuelles und verlässliches Verzeichnis national und international erhältlicher Noten und Verlagsartikel konzipiert, als ein Nachschlagewerk und Arbeitsinstrument für Verlage, Handel, Bibliotheken und alle Musikinteressenten. Sie wurde und wird in enger Abstimmung mit dem zuständigen Fachausschuss des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV) und dem Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM) entwickelt und bearbeitet.

Die IDNV enthält Artikel und Einzeltitel (Inhalte) und zusätzlich eine Reihe von Referenzdatenbanken über Komponisten, Instrumente, Preise, Teilnehmer, Produktarten, Ausgabeformen usw.

Der Datenbestand ist nicht "vorselektiert" sondern umfaßt das komplette Angebot der beteiligten Verlage. Dabei werden alle Artikelnummern aufgeführt, soweit vom Verlag angegeben (originale Verlagsnummer, ISMN, ISBN, EAN und UPC), so dass jeder Artikel eindeutig identifiziert werden kann. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein reibungsloses elektronisches Bestellwesen.
Sie finden in der IDNV ein breites, sehr interessantes Produktspektrum: Vom Material verschiedenster Komponisten und Epochen in den verfügbaren Ausgaben und Stimmsätzen über Schul- und Studienmaterial für eine große Vielfalt von Instrumenten, Notenausgaben mit anliegender Musik CD, Partitur und Studienpartiturausgaben, Ausgaben der Pop Literatur, bis hin zu Buch- und Expertenausgaben wie kritische Berichte, Werkverzeichnisse u.v.m. Je nach Einsatzgebiet wird die IDNV mit verschiedenen Software-Versionen angeboten.



Über http://www.miz.org (bei suchen Eingabe: Musikantiquariat) kann auch eine Datenbank benutzt werden, die u. a. auch eine Zusammenstellung der deutschen Musikantiquariate aufführt, bei denen nach ansonsten im Handel nicht mehr verfügbaren Noten nachgefragt werden kann.



Viele Notenangebote werden auch über:
http://www.komponisten.at/noten/suche.html?Schumann+Robert aufgelistet!



Die MUSICA Website der Chormusik enthält Hunderte Referenzen von Noten für Schumann-Werke, die ersten 50 sind kostenlos aufgelistet unter: http://www.musicanet.org/de/cherchde.php , wo Sie bitte unter „Suche“ den Namen „Robert Schumann“ eingeben. Sie werden zuerst auf eine Seite geführt, wo Sie sich mit Ihrer Email-Adresse anmelden und ein Passwort abwarten müssen, bevor Sie mit der Suche beginnen können. Zur Zeit (Mai 2006) sind 488 Einträge verzeichnet.



2. „Leihnoten“ - "Bonner Katalog"

Verzeichnis der musikalischen Aufführungsmaterialien (Mietmaterial), mit zur Zeit (Anfang 2006) ca. 53000 aktuell verfügbaren Titeln.

Verzeichnet auf der Datenbank „DNB-Musik“*** der Deutschen Nationalbibliografie auf CD-Rom bei der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH
www.mvb-online.de/sixcms/detail.php?id=67390
bzw. jährlich als CD-ROM „Bonner Katalog“ beim K. G. Saur Verlag, z. Zt. 8. Ausgabe 2005,
vgl. www.saur.de


Der Bonner Katalog ist das Verzeichnis reversgebundener musikalischer Aufführungsmateriale. Er wird vom Deutschen Musikarchiv Berlin kontinuierlich bearbeitet und gemeinsam mit dem Deutschen Musikverleger-Verband herausgegeben. Der Bonner Katalog bietet einen umfassenden Nachweis der Notenmateriale, die leihweise von deutschen Musikverlagen für musikalische Darbietungen und Produktionen gegen Revers (= die Verpflichtung des Aufführenden, die Noten nur zu dem angegebenen Zweck zu benutzen und handschriftlich hinzugefügte interpretatorische Hinweise wieder zu entfernen) zur Verfügung gestellt werden.

Seit 1959 ist der Bonner Katalog ein unverzichtbares Arbeitsinstrument für wissenschaftliche Institute, Musikhochschulen und -bibliotheken, Orchester, Chöre, Kammermusikvereinigungen, Musiktheater, Rundfunkanstalten, Tonträgerproduzenten, Urheberrechts- und Verwertungsgesellschaften, Musikalienhandlungen und nicht zuletzt für das Musikverlagswesen des In- und Auslands. Er erspart dem Nutzer zeitraubende Recherchen in den einzelnen Verlagskatalogen. Das im Bonner Katalog vertretene Spektrum der E-Musik reicht vom klassischen, viel gespielten Konzert- und Bühnenrepertoire großen Stimmenumfangs bis hin zur zeitgenössischen Musik mit teilweise außergewöhnlichen Besetzungsmöglichkeiten.

Der Bonner Katalog verzeichnet, basierend auf den Werkmeldungen der gegenwärtig über 200 beteiligten Musikverlage, umfassende Informationen über Komponisten und ihre Werke und gibt detailliert Auskunft über die Instrumental- und Vokalbesetzung sowie die Spieldauer. Auf Grund des sehr dynamischen Marktes ist die ständige Aktualisierung der Bestelladressen von großer Bedeutung. Da das musikalische Leihmaterial nicht der Pflichtablieferung für die nationalbibliografische Anzeige und Archivierung im Deutschen Musikarchiv Berlin unterliegt, stellt der Bonner Katalog mit seinen über 60.000 Titelnachweisen eine wertvolle und notwendige Ergänzung zur nationalbibliografischen Berichterstattung dar. Vgl. http://www.ddb.de/sammlungen/sondersammlungen/bonner_kat.htm

(I.B.)

[*** Die CD-ROM DNB-Musik (= Deutsche Nationalbibliografie Musik) erschließt neben der Aufnahme des "Bonner Katalogs" die vom Deutschen Musikarchiv in Berlin (DMA) für die Reihen Musikalien und Tonträger katalogisierten Musikdrucke und Musiktonträger (einschließlich Musikvideos) ab Bibliografiejahrgang 1976 sowie die Musikliteratur ab 1982. Eine eigenständige Datenbank auf der CD-ROM stellt die „Sammlung Historischer Tonträger“ dar. Dabei handelt es sich um bibliografische Nachweise von 125.000 Schellackplatten aus der Zeit von 1896 bis 1956.]